EU fördert den Umzug junger Leute ins Ausland

Arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene in der EU erhalten Geld aus Brüssel, wenn sie für den Job in ein anderes EU-Land umziehen. Auch die Arbeitgeber, die sich an diesem Programm beteiligen, erhalten bis zu 1.200 Euro pro Kopf. So soll mit Steuermitteln ein supranationaler Staat gebaut werden.

Die EU zahlt einem jungen Arbeitslosen bis zu 1.200 Euro, wenn er einen Job im EU-Ausland annimmt. Die Unternehmen erhalten ebenfalls eine finanzielle Unterstützung von bis zu 1.200 Euro pro Kopf, wenn sie junge Arbeitslose aus anderen EU-Staaten einstellen.

Arbeitslose EU-Bürger, die zwischen 18 und 30 Jahren alt sind, erhalten eine finanzielle Förderung für den Arbeitsantritt im EU-Ausland, heißt es auf der Webseite der EU-Kommission. So werden ihnen die Kosten für die Reise zu einem Bewerbungsgespräch je nach Entfernung mit 200 bis 300 Euro erstattet. Auch Weiterbildungen werden finanziell gefördert.

Der Umzug wird ebenfalls mit Steuergeld finanziert. Die Höhe der Umzugs-Zulage richtet sich nach dem Einreiseland, heißt es in einem Bericht der Kommission. So erhalten junge EU-Ausländer, die nach Deutschland kommen, 890 Euro. Junge Arbeitslose, die nach Großbritannien gehen, erhalten hingegen eine Zulage in Höhe von 1.000 Euro. Und wer nach Dänemark geht, bekommt sogar 1.200 Euro.

Diese Förderung geschieht im Rahmen des Programms „Dein erster EURES-Arbeitsplatz“. Die Kommission sagt:

„Ziel von ‚Dein erster EURES-Arbeitsplatz‘ für 2013-2014 ist es, rund 5.000 Menschen in der gesamten EU einen Arbeitsplatz in einem der EU-Länder zu vermitteln.“

Voraussetzung für die Förderung ist, dass der Arbeitgeber ein kleines oder mittleres Unternehmen ist. Für den Job dürfen zudem keine qualifizierten Arbeitnehmer im eigenen Land vorhanden sein und die Arbeitsverträge müssen über mindestens sechs Monate laufen. Die Unternehmen erhalten je nach Zahl der eingestellten arbeitslosen EU-Ausländer bis zu 1.200 Euro pro Kopf.

Die britischen Liberalen von Nigel Farage sind empört: Sie ärgern sich besonders, weil die EU auf ihrer Job-Website über 800.000 offene Stellen im Vereinigten Königreich in ganz Europa zur Ausschreibung bringen. In Deutschland sind es im Vergleich dazu nur etwas mehr als 200.000 Jobangebote. Farage sagte in London, dass es völlig inakzeptabel sei, dass mit Steuergelder Ausländer nach Großbritannien gelockt würden, die dann den Briten die Arbeitsplätze wegnehmen.

Arbeitsmarkt-Analysten sind indes skeptisch: Der Umzug in fremde Länder ist für den Großteil der Europäer aus sprachlichen und kulturellen Gründen nicht besonders attraktiv. Hinzu kommen familiäre Bindungen, die viele Europäer trotz gegenteiliger ideologischer Unterweisung durch die EU nicht aufzugeben bereit sind.

Kommentare

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  1. Alexander Klar sagt:

    Die Nationen aufzulösen und Familien bzw. Freundeskreise zu zerstören, damit die Menschen entwurzelt werden .. So lautet die Agenda einer elitären Randgruppe, die sich ihr (bzw. unser) Geld selber druckt und der wir (über die Politikdarsteller) zugestehen, unser Schicksal zu steuern. Das Ziel: kein Zusammenhalt der Masse aller Menschen bzw. kein Widerstand soll jemals mehr möglich sein.

    Es wird Zeit, aufzuwachen. Wer sich steuern lässt, sollte auch genau schauen, von wem. Und wenn „das Volk“ glaubt, einen König zu brauchen, sollte es ruhig mal darüber nachdenken: welche Ziele haben Arbeiter? Welche Ziele haben Könige?

  2. Hülsensack sagt:

    Den EU-Wahnsinn in seinem Lauf, hält nur noch gesunder Menschenverstand auf.
    Aber die Masse wird wie bekannt, mit den Medien auf deren Linie gebrannt. Sie rennt weiter den Volksverblödern hinterher, weil man ja sonst ein Aussenseiter wär.
    Die Sippen werden auseinandergerissen, aber wenn dann die Stimmen gesammelt werden, fällt den „Stimmenhäschern“ dies wieder ein, bis die Stimmen in der Kiste sind und schon ist es wieder vergessen.

  3. epo55 sagt:

    Kulturen sollen vermischt werden…das muss parallel laufen, um Menschen zu entwurzeln, damit man einen Bundesstaat Europa aufzwingen kann.

  4. Heinz Kindermann sagt:

    Prima, Mister Hooton läßt grüßen.