Für die Demokratie: Die Menschen müssen auf die Straße gehen

Die Ökonomen und Bestseller-Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik erklären, dass die Krise in keiner Weise vorüber sei: Die wirtschaftliche Lage in den meisten europäischen Ländern hat sich durch die Krise verschärft. Anstatt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen einzuleiten, praktizieren die alten Eliten einen Rechtsbruch nach dem anderen, um ihre Macht zu erhalten. Die Folgen werden die Bürger tragen.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wenn man die Nachrichten so hört, könnte man den Eindruck gewinnen, die Krise sei vorüber. Ist das Schlimmste überstanden?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Ja, selbstverständlich ist die Krise vorüber oder haben Sie den Politikern Barroso, Schäuble und Rajoy nicht richtig zugehört? Sie alle haben verkündet, dass die Krise vorbei ist. Nun aber einmal Spaß beiseite. Die Krise ist natürlich nicht vorbei. Das Gegenteil ist leider der Fall. Die volkswirtschaftliche Schadens-Maximierung seitens der Politik, der EU und der Notenbanken hat sich enorm beschleunigt. Bedauernswerterweise ist vieles von dem, was wir in unserem Buch vorhergesagt haben, bereits mit einer Dynamik die selbst uns überrascht (Bail in, Enteignung der Sparer in Zypern etc.), eingetroffen. Wir erleben gegenwärtig die größte Insolvenzverschleppung in der Geschichte der Menschheit. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Griechenland, Irland, Portugal, Spanien de facto bankrott sind. Wir gehen sogar weiter und zählen auch Italien und Frankreich dazu – plus die Niederlande. Wir beide sind eine brisante Mischung: Schwaben und Ökonomen. Für uns zählen ausschließlich Fakten. Diese sehen in vielen Ländern Europas absolut verheerend aus! Lassen wir doch mal die Fakten sprechen und betrachten die volkswirtschaftlichen Daten einiger Länder in Europa genauer.

Italien hat über die Jahre einen gigantischen Schuldenberg angehäuft. Die Staatsverschuldung ist bei über 2 Billionen Euro. Die Arbeitslosenzahl ist die höchste seit der Datenerhebung (1977). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei verheerenden 40,5%. Die Industrieproduktion befindet sich auf dem Niveau von 1987. Die dramatische Lage hat sogar Berlusconi wieder auf die politische Bühne gespült. Ob der nun rechtskräftig verurteilte Berlusconi das Land „abermals retten“ wird, halten wir für äußerst fragwürdig, eher wird er es in eine neue Krise stürzen, da ihm sein persönliches Wohl voraussichtlich wichtiger ist, als das von Italien und seinen Bürgern.

Griechenland ist absolut bankrott! In Griechenland steht der zweite Schuldenschnitt vor der Tür. Der Anteil der Arbeitslosen beträgt beschämende 27,6% bei den Jugendlichen sind sogar katastrophale 64,9% ohne Arbeit. Die Industrieproduktion ist auf dem Stand von 1978 – kurzum Griechenland befindet sich in einer schweren Depression und kann mit einer wirtschaftlichen Leistung auf dem Stand von 1978 niemals seine Schulden von heute begleichen.

Spanien ist ebenfalls extrem verschuldet. Die Kreditausfälle sind mit 11,2% oder 170 Milliarden Euro auf einem Rekordhoch. Die Arbeitslosenquote beträgt ca. 27% und unter den Jugendlichen sogar 57,22%. Gut ausgebildete junge Menschen verlassen vermehrt das Land und ein Land ohne Jugend ist ein Land ohne Zukunft.

Portugal ist das Armenhaus der EU und ebenfalls Pleite. Es wird niemals von alleine auf die Beine kommen. Die Arbeitslosenquote beträgt 17,8% und die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 42,5%. Normalerweise wäre diese weitaus höher, wenn nicht tausende junge Portugiesen bereits ihr Land auf der Suche nach einer besseren Zukunft verlassen hätten.

Frankreich ist alles andere als reich. Das Land mit den am stärksten gestiegenen und gegenwärtig sehr hohen Lohnstückkosten sowie der höchsten Steuer- und Abgabenlast der Euro-Zone trudelt immer weiter in die Krise. Von 2008 – 2012 stieg die Staatsverschuldung von 65% auf über 90%. Die Arbeitslosenquote beträgt 11,2% und unter den Jugendlichen sind bereits 26,5% ohne Job. Parallel geht die französische Automobilindustrie in die Knie. Sie produziert mittlerweile 40% weniger PKWs als 2005. Überleben kann der defizitäre PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) momentan anscheinend nur auf Grund fragwürdiger Staatshilfen.

Bei unseren Freunden in den Niederlanden ist die Immobilienblase geplatzt. Seit 2008 sind die Immobilien-Preise um 20,6% eingebrochen. Insgesamt haben die Banken Hypothekenkredite von rund 650 Milliarden Euro in den Büchern. Im Februar 2013 musste die SNS-Bank, immerhin das viertgrößte Geldinstitut des Landes, verstaatlicht werden. In den Niederlanden herrscht die höchste Privat-Verschuldung im EU-Raum mit ca. 250% des verfügbaren Einkommens.

Summa summarum: Die Krise ist vorbei. Die fatale europäische Rettungspolitik hat ganze Arbeit geleistet und in allen Krisenländern als Brandbeschleuniger die Situation noch weiter verschärft.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wo lauert die größte Gefahr?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Dies ist schwierig zu beantworten, denn momentan sind so viele extrem gefährliche Variablen im Spiel, wie selten zuvor, die alle brandgefährlich sein können. Auslöser für einen fatalen Dominoeffekt könnte Japans Kamikaze-Wirtschaftspolitik sein, das Platzen der Staatsanleihen-Blase, ein enormer Börsencrash, Europa mit seiner bankrotten Südschiene, Berlusconi, der die italienische Regierung in die Krise stürzen kann, Chinas Schattenbanken, der Nahe Osten mit einem weiter eskalierenden Krieg in Syrien der sich leicht zu einem Flächenbrand ausbreiten kann etc. Es ist nur eine Frage der Zeit, welcher Dominostein als erster umkippt.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie beurteilen Sie den Bond-Markt – man könnte ja bei den aktuellen Zinsen fast Lust bekommen, italienische Papiere zu kaufen…

Marc Friedrich und Matthias Weik: Das wäre ein mutiges Unterfangen. Wenn Sie denken, dass man Schulden mit Schulden bezahlen kann – bitte kaufen Sie, „italienische Papiere“. Uns persönlich ist dies zu heiß, denn früher oder später wird das Spiel zu Ende sein. Wir denken, dass nach der Bundestagswahl die Karten auf den Tisch gelegt werden und vieles bisher Unmögliche dann doch möglich sein wird.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Was ist mit dem Gold-Crash – was geht hier vor?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Das ist eine berechtigte Frage. Es ist durchaus bemerkenswert, dass sich der Goldkurs kurz nach dem Rasieren der Sparer auf Zypern, negativ entwickelt hat. Was genau hier vor sich geht, können wir nicht sagen und wir werden uns auch nicht zu wilden Spekulationen hinreisen lassen.

Manche sprechen von einer gezielten Aktion, andere von einer Blase die geplatzt ist. Wir persönlich denken, solange die Märkte mit unendlich viel Fiatgeld ausgestattet werden, ist der physische Besitz von Gold und auch Silber bestimmt nicht verkehrt. Gold und Silber waren schon immer Geld und sind durch die Natur limitiert.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: In den USA sind gerade üble Machenschaften der Banken im Rohstoff- und Energiebereich aufgeflogen. Ist das Bankensystem ein systematisches Betrugssystem?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Einige Banken machen alles, um diese Aussage zu untermauern. Wir befürchten aber, dass dies erst der Anfang war, und noch vieles ans Tageslicht gefördert wird. Nach unserem Verständnis sind die Banken verpflichtet, der Allgemeinheit, der Wirtschaft und den Menschen zu dienen. Dieser Ansatz wurde aber vor über 20 Jahren „ad acta“ gelegt. Der zügellose, ungesunde und völlig pervertierte Profitwahn ist an dessen Stelle getreten. Dies gilt es zu ändern! Solange aber die Strafen, die die Banken berappen müssen, unter den Gewinnen liegen, die sie mit ihrer ungeheuerlichen kriminellen Energie verdient haben, werden sie weiter machen wie bisher und rein gar nichts ändern. Die Hybris der Finanzbranche ist unendlich und wird ihr im Endeffekt selbst das Genick brechen. Wir fordern eine persönliche Haftung der Verantwortlichen – mit Haus und Hof sowie wirkungsvolle Strafen! Wir sind fest davon überzeugt, dass in diesem Fall zahlreiche riskante Wetten nicht stattfinden würden.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Je mehr Skandale ans Licht der Öffentlichkeit kommen, desto schwerer wird es den Banken fallen ihr negatives Image wieder aufzupolieren.

Marc Friedrich und Matthias Weik: Dem können wir nur zustimmen. Die Bevölkerung wacht vermehrt auf und lässt sich nicht mehr von sinnfreien Werbespots der Finanzbranche „einlullen“.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Welche Folgen wird die Banken-Union in Europa haben?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Wir denken, niemand kann die Folgen einer Bankenunion absehen, da die Thematik schlicht und einfach zu komplex ist. Unserer Meinung ist die Banken-Union alles andere als eine gute Idee. Es geht wieder einmal um Zeitgewinn – Nachhaltigkeit sieht anders aus.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Ist die gemeinsame Haftung für die Schulden zu verhindern?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Wir hoffen das doch sehr. Falls nicht, wäre dies absolut fatal für uns alle. Allerdings wird dieser politische Irrsinn wohl oder übel ebenfalls durchgeboxt werden. Dann wird der Euro nicht nur die europäische Idee im Kern zerstören und weiter einen Keil zwischen die Völker treiben, sondern auch noch unseren aller Wohlstand auffressen. Eigentlich wurden, um genau das zu verhindern, Gesetze beschlossen, die nun am laufenden Band von oberster Stelle gebrochen werden. Ein Skandal! Es wundert uns sehr, dass nicht Millionen auf der Straße sind und dagegen protestieren. Selbst ein Bahnhof in Stuttgart schafft es, 100.000 Menschen auf die Straße zu bringen. Wenn unsere Demokratie ausgehebelt wird, sollten die Straßen in ganz Deutschland und in ganz Europa voll mit empörten Menschen sein.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie kann sich der Anleger heute eigentlich noch sinnvoll bewegen – überall wird manipuliert…

Marc Friedrich und Matthias Weik: Was wir bis jetzt erfahren haben, wird leider nur die Spitze des Eisberges sein. Es wird noch sehr viel mehr auf uns zukommen – Dinge die wir uns heute nicht einmal ansatzweise vorstellen können. Die Finanzbranche entlarvt sich tagtäglich selbst und wird, wenn sie so weiter macht, an ihrer maßlosen Gier ersticken. Überall wird manipuliert, betrogen und gelogen. Das System zerstört sich langsam aber sicher von selbst. Wir haben es deutlich in unserem Buch geschrieben: Raus aus Papierwerten und rein in Sachwerte. Wir persönlich investieren ausschließlich in Sachwerte, die wir verstehen und die wir anfassen können. Aktien und sonstige Papierwerte gehören hierzu nicht. An Papierwerten möchten zu viele mit verdienen und im Endeffekt ist es wie im Kasino: Die Bank gewinnt immer! Die Finanzbranche kreiert Produkte nicht zum Gemeinwohl, sondern um Geld zu verdienen. Diese beiden Punkte sollten jedem Anleger bewusst sein.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Viele Crashs kommen mit einem Schwarzen-Schwan-Ereignis. Wer könnte der dieser Schwarze Schwan sein?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Die Pleite eines Südeuropäischen Staates, ein Bankenrun, China mit seinem Schattenbankensystem, ein Krieg im Nahen Osten….

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie gefährlich ist die Derivaten-Bombe wirklich?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Es geistern viele große Zahlen umher, aber im Endeffekt haben die Wenigsten einen Überblick, wer welche Wette am Laufen hat. Entscheidend ist das „Netting“, und dies ist auf jeden Fall kleiner als die Summen, die kommuniziert werden, aber immer noch groß genug, um massive Verwerfungen an den Finanzmärkten zu erzeugen. Auf jeden Fall ist die Derivate-Bombe mittlerweile gigantisch groß und brandgefährlich. Wann und in welchem Ausmaß sie in die Luft geht, kann jedoch auf Grund der Komplexität niemand sagen.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Hat die Politik die Lage noch im Griff?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Wenn ich die Entscheidungen seit 2008 betrachte, bin ich mir da nicht so sicher. Seit 2008 wurde alles für die Banken und nichts für die Menschen getan. Es wurde schlicht und einfach volkswirtschaftliche Schadensmaximierung betrieben und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. Des Weiteren wird die Halbwertszeit der Rettungspakete immer kürzer, und die Einschläge werden immer heftiger, kommen immer näher und werden vor allem immer teurer. Bizarrer Weise sind die Krisenverursacher die Krisengewinner – verkehrte Welt würden wir sagen. Die Finanzwelt ist wieder in bester Ordnung – es werden wieder Rekordgewinne verbucht und die Boni fließen wieder reichlich.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Immer wieder wird über Währungsreformen spekuliert. Werden wir eine solche in absehbarer Zeit erleben?

Marc Friedrich und Matthias Weik: Wir haben leider keine Kristallkugel. Rein mathematisch kommt bei jedem, auf Zinseszins basierenden und somit exponentiell wachsenden, Finanzsystem nach einer bestimmten Zeit zu einem großen Knall dessen Folge eine Währungsreform sein kann. Wann dies der Fall sein wird können wir jedoch nicht sagen. Dies kann in 1 Woche, 1 Monat oder eine 1 Jahr oder später sein. Fakt ist, dass der Euro jetzt schon gescheitert ist, und nur durch massive Rettungsmaßnahmen und Stützungen überhaupt noch am Leben ist. EZB Direktor Jörg Asmussen hat vor einigen Wochen in einem Interview mit der FAZ ganz nebenbei zugegeben, dass der Euro im Sommer 2012 vor dem „chaotischen Zerfall“ stand und nur durch immense Anstrengungen der EZB gerettet wurde. Nachweislich wurde der Euro 7 mal seit 2008 gerettet. Geld, das man retten muss, ist für uns als Ökonomen kein funktionierendes Geld.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Welchen Zeithorizont sehen Sie – wie lange kann die Politik einen Crash noch hinausschieben?

Marc Friedrich und Matthias Weik: So lange die Menschen den Politikern Glauben schenken. Sie müssen bedenken, dass der Euro, der Dollar, das Pfund, der Yen … nur mit einem gedeckt sind – unserem Vertrauen. Verschwindet dieses Vertrauen, geht es ganz schnell. Aber seien sie sich sicher: Die Politik und die Verantwortlichen aus der Finanzbranche werden alles tun, um den Status Quo zu so lange wie möglich zu erhalten, weil sie von diesem System profitieren und weil der Euro eine politische Währung ist. Sie werden alles in den Ring werfen, um Zeit zu gewinnen – auch wenn es absoluter, ökonomischer Irrsinn ist. Die Lebensdauer unseres Finanzsystems ist nun mal mathematisch begrenzt. Seit 2008 wurde der Bogen schon sehr weit ausgedehnt und überspannt. Unser System hat Krebs der übelsten Sorte im Endstadium und ist praefinal. Es gibt keine Heilung. Gegenwärtig geht nur um eines – um Zeitgewinn bis zur nächsten Wahl, bis zum nächsten Krisengipfel. Das Problem ist nur, sobald ein Brandherd gelöscht wurde, entfachte irgendwo ein neues Feuer. Wir sind sicher, dass wir nach der Bundestagswahl einiges zu sehen bekommen. Wir werden noch Eurobonds sehen, Solidarsteuer, Steuererhöhungen, noch mehr Versprechen bezüglich der Einlagensicherung, Schuldenschnitte, Marshallpläne etc. Es wird auf Gedeih und Verderben am Euro festgehalten werden – den Schaden werden wir alle tragen. Es wird verheerend!

Matthias Weik und Marc Friedrich sind Ökonomen, Querdenker, Finanzexperten und Bestsellerautoren. Die beiden haben zusammen das Buch „Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“ geschrieben, das im Mai 2012 im kleinen Wissenschaftsverlag Tectum erschienen ist. Das Buch ist seit über einem Jahr in allen wichtigen Bestsellerlisten vertreten (Spiegel, Manager Magazin, Handelsblatt etc.). So war es das erfolgreichste Finanzbuch 2012 mit Platz 10 der Jahresbestsellerliste 2012 des „Spiegel“, Sparte Sachbuch. Im Manager Magazin war es dreimal auf Rang 1. Seit einigen Monaten sind Friedrich und Weik häufige Interviewpartner und Gäste von TV- und Radiosendern. In Ihrem Buch haben Marc Friedrich und Matthias Weik vorhergesagt, dass die „dot.com 2.0“ Aktien (Facebook, Zynga, Groupon etc.) massiv korrigieren werden sowie das die nächste Bankenrettung unter Einbeziehung der Sparer (bail in) über die Bühne gehen wird und haben somit die aktuellen Entwicklungen z.B. in Zypern und der EU in Ihrem Buch folgerichtig prophezeit.

Kommentare

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  1. Ruth Braun sagt:

    ich denke auch, die Beiden haben recht. Bei Diskussionen mit Mitmenschen über dieses Thema werden diese Aggressiv…“Du siehst das alles zu negativ“ und vieles mehr, vielen gehts noch gut!!
    Leider hört auch dadurch niemand mehr hin…es ist auch frustrierend gegen Windmühlen zu kämpfen….das zermürbt und macht krank….unsere ganze Energie ist nur in Angstszenario gebündelt und das Leben ist dafür zu kurz! Wenn wir ALLE nur einmal an einem bestimmten Tag zu einer Bestimmten Zeit innehalten würden….die vorgegebene Taktzahl des Alltags Taktzahl sein lassen…..vielleicht…..oder nur ein wunderschöner Traum von der Brüderlichkeit……Menschlichkeit…….ohne Neid, Missgunst…….vielleicht könnten wir bei uns anfangen diese Werte vorzuleben, so als kleines Feuer irgendwo…..das zu einem Flächenbrand wird?? Dies sind einfach nur Gedanken……Hoffnung…….Glaube an das Gute……

  2. Schneppenh. sagt:

    Obwohl der Karren schon ganz tief im Dreck steckt, der Alternative für Deutschland (AfD) traue ich zu, daß sie die Kurve noch kriegt ! Aber auch deren Lösungen werden teuer, weil Merkel, Schäuble, Draghi, Assmussen & Co. schon extreme Verbindlichkeiten angehäuft haben. Bei der AfD wäre der Vorteil, daß die wahnsinnige Geldverbrennung endlich mal ein Ende haben kann.

  3. J.J.Rousseau sagt:

    Erst wenn das Bier warm ist und die Glotze der Konzern und Systemverblödung ausschaltet werden die Lämmer Blöcken – määääää. Ist der Tag noch lange!

  4. Maria sagt:

    Popper, es tut mir leid, aber ich fürchte, Du liegst mit Deiner Meinung weit daneben.
    Was diese beiden Herren zu bieten haben, ist nichts als die reine Wahrheit, es will nur keiner mehr hören. Das System wäre nachweislich schon 2008 zusammengebrochen, ist es aber nicht, weil es durch unsere machtgeile und völlig korrupte Politikerkaste weiter am Leben gehalten wird, um ihre Pfründe zu sichern. Den großen Knall werden wir alle live miterleben, mit all seinen Folgen.

  5. otto936 sagt:

    In Deutschland gehen die Menschen erst auf die Strasse wenn es die Regierung per Gesetz anordnet.
    In diesem Lande ist der Untertanengeist immer noch vorherrschend – Ordnung muss sein, und wenn dabei die Demokratie drauf geht. Hauptsache „Ruhe und Ordnung“ – und „Ruhe“ ist die Spezialität von Frau Merkel, die Kanzlerin des Biedermeier. Der Michel schläft; er wird erst wieder aufwachen wenn er Befehl erhält die Schützengräben zu besetzen.

    Dieses Land ist ein hoffnungsloser Fall, die neoliberale Propagandamaschine, die neoliberalen „Vordenker“ samt angeschlosenen Politmarionetten sind erfolgreich dabei die Gesellschaft „umzubauen“, die soziale Marktwirtschaft in die neue, marktkonforme Marktwirtschaft zu transferieren, Altersarmut als gottgegeben hinzunehmen, Millionen Mitbürger ins neue Proletariat abzuschieben und – als Zuckerl ! – als „arbeitsscheues Gesindel“ zu beschimpfen, die Grundrechte mit Füssen zu treten, und der 90% des Volksvermögens kontrollierenden Klasse immer servil zu Diensten zu sein.

    Und die Bürger ? Schlafen tief und fest – keine Wutbürger oder engagierte Demokraten, nein Schlafbürger, durch Merkel,Schröder und all die anderen Verräter sediert, willig sediert.
    Es stimmt doch – die Deutschen hat man entweder an der Kehle, oder zu seinen Füssen. Das mit der Kehle hat man uns erfolgreich ausgetrieben. Was übrig bleibt ist eine amorphe Masse die sich leicht lenken lässt. Und die wirkliche Machtelite weiß dfas ganz genau.

  6. Terry sagt:

    De Mächtigen haben die Hosen gestrichen voll. Es wird inzwischen immer deutlicher, dass die Abwälzung der Krisenlasten auf die Schultern der Ärmsten nicht länger geduldet werden kann.
    Doch geh mal auf die Straße -S21 war nur eine „Blaupause“ ,für das was noch kommt ! Für uns , sowie für andere Protestler im europäischen Raum, stehen drei europäische Armeen in den Startlöchern-die sich wahnsinnig scharf drauf , freuen sich , ( gerade nach Merkels und Schäuble´s Politik )kräftig zuschlagen ui können .Mischt sich dann noch ein „Agent Provocateur“ unter die Menge , so wie z.B. bei S 21 .eskaliert eine Demo .
    Selbst ,wenn eine Tat bei uns nicht strafbar ist ,so verfrachten sie Dich in ein anderes europäisches Land , wo die begangene „Tat“ unter Strafe steht und Du wirst dort, in diesem Land eingebuchtet-das haben die Herren „PC-Demonstranten“,wohl ganz vergessen ? ….

    „Die Bevölkerung wacht vermehrt auf und lässt sich nicht mehr von sinnfreien Werbespots der Finanzbranche „einlullen““

    ,,,,vergessen, haben die Herren auch , dass das ebenso für die Wahlwerbespots gilt ! Oder, glaubt der „Michel“ noch immer NSA -PRISM-Volksverrätern ?.Hier ist ein Bruch geschehen ,der nicht mehr wiedergut zu machen ist !

  7. popper sagt:

    Was die beiden Herren zu bieten haben, ist nichts weiter als eitles Geschwätz. Völlig irrelevant und neben der Sache liegend.

  8. Schleswig sagt:

    Natürlich haben Matthias Weik und Marc Friedrich Recht. In fast allen Belangen. Was wir hier in Deutschland brauchen sind wenigstens zwei richtige gewichtige Oppositionsparteien, und was vielleicht noch wichtiger ist, einen kraftvolle Gewerkschaft Dachverband der nicht von den Parteien unterlaufen ist und deren Spiel spielt. Nur ein Beispiel es ist doch ein Unding, wenn nicht Betrug/Verbrechen was jetzt mit der Rente anläuft.
    Ich hoffe das die AfD diesen Platz einnehmen kann. Im Interesse Deutschlands.

    • Eze sagt:

      AfD=Alternative-fuer-Dummies ist UNTERWANDERT von CDU-Leuten, die sich wegen Merkel nicht dort profilieren konnten! Zitat: „Es wundert uns sehr, dass nicht Millionen auf der Straße sind und dagegen protestieren. “ – Die Leute hängen nur noch am Smartphone, auf der Straße blicken sie mehr dorthin als auf die Leute, die sie übertrampeln könnten. Wenn ein Rempler passiert, geht man einfach weiter. Der Bewachungsstaat schafft es offenbar schon jetzt, die Leute machtlos, wehrlos zu machen. Mehr als 60 Prozent haben sich in D vom aktuellen politischen Geschehen zurück gezogen, sind in der Überschuldung gelandet, sehen keinen Ausweg. Soll man bei Überschuldung auf die Straße gehen??? Eher hofft man durch das Desaster auf eine Entschuldung…so oder ähnlich könnten die Situationen sein. Oder: es geht uns zu lange, zu gut. Immer wieder neue Schulden des Staates – macht gleichgültig.

  9. timerunner sagt:

    Gratulation zu diesem Artikel! Selten wurde die Wahrheit so fundiert-sachlich und darum umso erschreckender dargestellt.
    An den Kollegen, der nach 5 Jahren abgestumpft ist: Ihnen wird sicherlich in Kürze geholfen werden. Denn wenn der Crash kommt, ist es mit Abstumpfung sicherlich vorbei, da dann der Kampf ums tägliche (Über)Leben erst richtig losgeht.