George Soros wettet massiv auf fallende Aktienkurse

Der Großinvestor hat im großen Stil Verkaufsoptionen für den S&P 500 ETF gekauft. Wenn der Aktienindex fällt, kann Soros massive Gewinne einfahren. Taten sprechen lauter als Worte.

Im zweiten Quartal hat George Soros massiv Apple-Aktien erworben und Gold verkauft. Doch der Großinvestor hat noch eine andere bedeutende Entscheidung getroffen. Er hat sehr viel Geld auf einen möglichen Einbruch des US-Marktes gesetzt.

In seinem Quartalsreport an die US-Börsenaufsicht SEC ist zu lesen, dass Soros über Verkaufsoptionen für den S&P 500 ETF im Umfang von 1,248 Milliarden Dollar verfügt. Damit setzt er massiv auf einen Einbruch des Aktienindex‘ der 500 größten börsennotierten Unternehmen in den USA.

Eine Verkaufsoption (put option) ist ein Vertrag, bei dem eine Partei das Anrecht erwirbt, ein Asset zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Der Inhaber der Verkaufsoption muss allerdings nicht verkaufen.

Wenn der S&P 500 deutlich fällt, kann Soros Anteile zu dem vereinbarten Preis verkaufen und auf diese Weise massive Gewinne machen. Steigt der Aktienindex weiter, sind die Verkaufsoptionen eine Fehlinvestition gewesen. Der S&P 500 hat sich in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt und liegt auf einem Allzeithoch.

Im Verhältnis zur Gesamtgröße seines Fonds macht die Wette gegen den S&P 500 inzwischen knapp 14 Prozent aus. Damit hat sich diese Position in Soros‘ Fonds seit Ende letzten Jahres mehr als verzehnfacht.

Die Geschichte zeigt, dass Soros mit seinen Wetten oft richtig lag. So machte er etwa im Jahr 1992 eine Milliardenwette gegen das britische Pfund und gewann. Und auch mit Verkaufsoptionen des S&P 500 hat Soros im Jahr 2011 schon deutliche Gewinne gemacht, berichtet MarketWatch. Doch seine heutige Wette gegen den S&P 500 ist mehr als doppelt so hoch wie damals.

Kommentare

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  1. ces sagt:

    …der Mann ist inzwischen doch schon so alt, offensichtlich. Wozu braucht er denn all dieses Geld noch? Waere es nicht endlich an der Zeit, sein ueberschuessiges Vermoegen an Beduerftige zu verteilen?

  2. Stefan G. Weinmann sagt:

    wetten gehören verboten…ansonsten: erkläre Dich frei von „Staatsschulden“ und „Bankschulden“ nun direkt auf der HP http://www.stefan-weinmann.de

  3. Stefan Wehmeier sagt:

    Der Unternehmer betrachtet von vorneherein alle sozialen oder gar sozialistischen Reformversuche mit wohlbegründetem Misstrauen. In der Tat versuchen sie zumeist die praktischen Konsequenzen aus der marxistischen Lehre zu ziehen, der Unternehmer sei der Ausbeuter, also der natürliche Feind des Arbeiters.

    Unsere Untersuchungen haben diesen grundsätzlichen Irrtum berichtigt und mit aller Schärfe abgelehnt. Nicht zwischen dem Arbeiter und dem Unternehmer verläuft die Kampffront, sondern zwischen dem Arbeitseinkommen und dem arbeitslosen Einkommen wird der klare Trennungsstrich gezogen – quer durch alle Berufe und Stände. Nur das echte Proletariat, also der völlig mittellose Arbeiter steht ganz auf der einen Seite, nur der reine Kapitalist, also der ausschließlich vom Rentenertrag (Zinsen und Renditen) lebende „funktionslose Investor“ (nach J. M. Keynes) steht ganz auf der anderen Seite dieser Linie. Der reine Unternehmergewinn und auch der reine Handelsgewinn – „rein“, d. h. säuberlich geschieden von allen Zins-, Renten- und Spekulationsgewinnen – ist Arbeitseinkommen so gut wie der Lohn des Arbeiters. Freilich, die Trennungslinie geht auch durch das Herz und den Geldbeutel des einzelnen Wirtschaftsteilnehmers hindurch – beim Unternehmer noch fühlbarer und schmerzlicher als beim Bauern, Beamten und beim kleinen Sparer. „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“: die Seele des Unternehmers und die des Kapitalisten; „die eine muss sich von der anderen trennen“, so ungern sie auch will. Es bleibt keine andere Wahl, nicht nur im Interesse des Arbeiters, im Interesse der Gesamtheit, im Interesse einer funktionsfähigen und reibungslosen Wirtschaft – nein, auch gerade im eigensten wohlverstandenen Interesse des Unternehmers selbst, sofern er im Grund seines Wesens wirklich Unternehmer ist!

    Rein finanziell gesehen muss in der Natürlichen Wirtschaftsordnung der Unternehmer ebenso wie der selbständige Handwerker, der Bauer und der Beamte auf jenen Teil seines Einkommens verzichten, der sich aus der Rentabilität seines investierten Kapitals ergibt, zugunsten des dadurch erhöhten Arbeitseinkommens, wobei die Erhöhung allerdings für die größeren Einkommen relativ geringer ist als für die niedrigen. Es ist also ausschlaggebend, in welchem Verhältnis sich diese beiden Einkommensarten zusammensetzen; so gehört z. B. ein Unternehmer, der vorwiegend mit fremdem Kapital arbeiten muss, selbst zu den Ausgebeuteten des kapitalistischen Systems.

    Aber eine solche Rechnung verkennt den wahren Sachverhalt und den Ernst der Lage. Der Unternehmer, der an seiner Kapitalrente festhalten will, unterliegt der gleichen gefährlichen Täuschung wie der kleine Sparer, der auf die trügerischen Zinsen seines Sparguthabens nicht verzichten will. Beide bezahlen diese Illusion mit einem ungleich größeren Verlust, der die Existenz des Unternehmers noch viel unmittelbarer bedroht, als die des kleinen Sparers. Es ist eine trügerische Illusion, wenn der Unternehmer nur an die überhöhten Gewinne in den Perioden kapitalistischer Hochkonjunktur denkt und nicht an die immer wieder mit unausweichlicher innerer Notwendigkeit darauf folgenden Wirtschaftskrisen mit dem Zusammenbruch der meisten Unternehmungen und der Vernichtung ungezählter wirtschaftlicher Existenzen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/08/naturliche-wirtschaftsordnung.html

  4. Heide Wachholder sagt:

    Die Kurse können nicht ständig nur steigen, es wird auch wieder bergab gehen. Das ist völlig normal. Die USA sind sehr hoch verschuldet. Da kann man vermuten, daß es irgendwann einen Einbruch des US-Marktes geben wird. Wahrscheinlich ist die jetzige Erholung nur vorübergehend wie eben auch in Europa. Der Einbruch des Aktienmarktes und der Wirtschaft wird dann um so heftiger sein. Die grundsätzlichen Probleme wurden bisher in keinster Weise gelöst. Im Nahen Osten gibt es gewaltige Brandherde, die jederzeit außer Kontrolle geraten können. Es wäre nur interessant zu wissen auf welchen Zeitpunkt Herr Soros gewettet hat. Und natürlich hat er seine Kontakte zu Politik und Wirtschaft. Ob die Wette durch die Berichterstattung im Allgemeinen auch eine selbsterfüllende Prophezeihung wird?

  5. Tommy Rasmussen sagt:

    GENERALPROBE („auf einen massiven Angriff durch ISLAMISCHE Hacker“)??? :

    17.08.2013 – In der Nacht erlebte Google einen Totalausfall sämtlicher Dienste. Der Spuk dauerte nur Minuten – dennoch gingen die weltweiten Internetaktivitäten um 40 Prozent zurück. Google Down bedeutet minus 40% AKTIVITÄT – Ist Google down, bricht das Internet um 40% ein.

    Um 0.51 trat der GAU ein: Google, die grösste Internetseite erlitt einen Totalausfall. Und nicht nur das, neben der Suchfunktion versagten auch sämtliche anderen Dienste wie Gmail, Google Drive, Google Maps oder das Blogportal Blogger ihren Dienst. Auch Youtube soll betroffen gewesen sein. Dem Internetgiganten zufolge dauerte die Krise nur eine Minute, dann waren die meisten Dienste teilweise wieder in Ordnung, drei Minuten später lief alles wieder wie am Schnürchen.

    Genug Zeit aber, um die Effekte eines Google-Ausfalls auf das Internet im Allgemeinen zu beobachten.

    Kommentar: Goggle ist nicht nur eine Suchmaschiene. Der reduzierte Traffic basiert auf dem Thema ‚Goggle Analytics‘. DAS ist die Basis um die Suchmaschiene zu füttern. Das Problem liegt darin, dass viele WebPages (ja, auch von grossen und seriösen Anbietern) die Programmierung davon abhängig gemacht haben, dass GA eine Rückmeldung sendet – wenn dies nicht geschiet …voilà..die Page klemmt.
    http://www.20min.ch/digital/dossier/google/story/Ist-Google-down–bricht-das-Internet-ein-25792349

    Es kann nie schaden, sich mit einigen haltbaren Lebensmittel und WASSER einzudecken :

    13.08.2013 – Die Finanz-Industrie bereitet sich auf einen massiven Angriff durch ISLAMISCHE Hacker vor. Als Beleg dafür führt der Bericht an, dass REUTERS schon wenige Tage nach den ersten Angriffen den Iran identifiziert haben.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/13/warnung-cyber-attacke-wird-banken-crash-ausloesen/

    2005 !!! – Al-CIAda :

    12.08.2005 – REUTERS – Terrorismus: Al-Qaidas Agenda 2020 – … zwischen 2010 und 2013, wird es darum gehen, den Sturz der verhassten arabischen Regierungen zu erreichen. Parallel dazu soll DIE US-WIRTSCHAFT DURCH CYPERTERRORISMUS ins Visier genommen werden.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorismus-al-qaidas-agenda-2020-a-369328.html

    ??????? :

    —– Original Message —–

    Sent: Tuesday, August 06, 2013 11:18 PM
    Subject: WG: Bürgerkrieg in Amerika?

    Wir leiten nur den Inhalt einer aus Amerika kommenden Meldung weiter. Es kann nie schaden, sich mit einigen haltbaren Lebensmittel einzudecken :

    Einer meiner Kunden, welcher in Tennessee wohnt, hat mir vor ein paar Tagen erzählt, dass er fünf Freunde hat. Drei sind im Polizeidienst tätig und zwei vom Militär. Alle fünf Freunde haben ihm einzeln neulich die gleiche Geschichte erzählt. Sie wurden alle trainiert für die zivilen Unruhen, wenn der Kriegszustand ausgerufen wird. Ihnen wurde erklärt dass sie ihre Übung absolviert haben müssen und ausgerüstet in Bereitschaft bis Ende August sein sollen.

    Ihnen wurde auch gesagt das dieses Szenario am späten Abend eines Freitags stattfindet bei dem das Bankensystem zusammen bricht. DEN BÜRGERN WIRD ERKLÄRT WERDEN, DAS HACHER IN DAS BANKENSYSTEM EINGEBROCHEN SIND, und in ein paar Tagen soll alles wieder im Normalzustand sein.

    Wie auch immer, gemäss dieses Szenarium sollen die Banken nicht wieder in den Normalzustand zurückkehren.

    Die Freunde meines Kunden sagten ihm, wenn er hört das die Banken am späten Freitag zusammenbrechen, dass er nur noch 72 Stunden Zeit hat, die Stadt zu seinem Rückzugsort oder zumindest auf den Weg dorthin zu verlassen, denn die Städte werden dann durch den Kriegszustand abgeriegelt sein

    Mit besten Grüßen | With best regards | Cordiali saluti