Umfrage: Deutsche misstrauen den EU-Institutionen

Die Mehrheit der Deutschen will, dass Brüssel Kompetenzen an die Nationalstaaten zurückgibt. Damit sprechen die Bürger den Parteien im Bundestag ihr Misstrauen aus. Eine Umfrage hat außerdem ergeben, dass die Bundesbank deutlich an Autorität verloren hat.

Das EU-Parlament und die EU-Kommission sind die beiden Institutionen, denen die Deutschen am wenigsten vertrauen. Am meisten Vertrauen genießt das Bundesverfassungsgericht. Die Deutsche Bundesbank hingegen hat deutlich an Zuspruch verloren.

Weniger als ein Drittel der Deutschen vertraut dem EU-Parlament und der EU-Kommission, so eine aktuelle Umfrage von YouGov im Auftrag von Open Europe. Auch die EZB genießt nur das Vertrauen von 38 Prozent der deutschen Wähler.

Deutlich fällt auch das Urteil der Deutschen zur Dezentralisierung in der EU aus. So sagen 50 Prozent der Deutschen, dass der nächste Bundeskanzler sich dafür einsetzen sollte, Macht von der EU-Ebene zurückzuholen auf die nationale, regionale oder lokale Ebene. Nur 26 Prozent lehnen eine solche Rückübertragung von Zuständigkeiten aus Brüssel ab.

60 Prozent sagten, der Bundestag sollte mehr Macht erhalten, um EU-Gesetze blockieren können. 58 Prozent sagten, Subventionen in der Landwirtschaft sollten nur auf der nationalen Ebene vergeben werden. 64 Prozent wollen die deutschen Beiträge zum EU-Budget senken. Sechs von zehn deutschen Wählern sagen jeweils, dass Gesetze zu Justiz, Datenschutz und Umweltschutz auf nationaler Ebene gemacht werden sollten.

Die Ansicht der Deutschen steht in krassem Widerspruch zu den Ansichten der sie vertretenden Politiker. Die einzige Partei mit Chancen auf den Einzug in den Bundestag, die in der Europa-Politik grundsätzlich andere Positionen vertritt als die etablierten Parteien, ist die Alternative für Deutschland. Sie liegt in Umfragen derzeit bei 4 Prozent (mehr hier).

Kommentare

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  1. maus sagt:

    So wie es heute ist ,hat dieser Mann das vor 25 Jahren schon vorraus gesehen !

    unzensiertinformiert.de /carl-friedrich-von-Weizsäcker-über-die-zukunft
    oder
    lupocattivoblog.com /carl-friedrich-von-weizsäcker-der-bedrohte-frieden

  2. Ewerk sagt:

    Danke für dieses Bild. Es sagt mehr als Tausend Worte.
    „Die drei Brüssler Affen“ Nichts Wissen, nichts Können, nichts verantworten.
    Wie einige Kommentare vorweg schon erörterten, in Brüssel sitzt der Abschaum der politischen Eliten der EU. Und von solchen Leuten lassen wir uns entmündigen? Mir wird schlecht.

  3. maus sagt:

    echt lesenswert !
    helioda1.blogspot.com / eine hamburgerin-sorgt-mit-einem-brief.html

  4. maus sagt:

    Die die man nicht Wählen sollte !
    Hier ist mal ein Wahlplakat von der CDU von 1999

    http://WWW.CDU-fdp-ade-.de

  5. Cuibono sagt:

    Ich habe null Vertrauen in die.
    Wenn ich an das Heilmittelverbot, Codex Alimentarius und an die Wasserprivatisierung denke, wird mir ganz übel.
    Dazu die Sparer-Enteignung zwecks Sanierung der Superbanken, damit deren Eigentümer am Ende eine blankgeputzte Firma haben und selber dazu nichts leisten mußten. Das wird auch noch geheim organisiert und umgesetzt.

    Es ist so unglaublich frech, was sich da an Perversionen angesammelt hat, unglaublich ohne Ende.

  6. Kurt Baumgarten sagt:

    Wenn in Brüssel noch Politik für die Bürger Europas gemacht würde, wäre die Idee ja noch vermittelbar. Aber , wenn man mal genauer hinsieht, wer sind diese sogenannten EU – Abgeordneten ? Alles durch die Bank abgehalfterete , abgeschobene , weggelobte
    Abgeordnete aus allen Ländern. Nur um einige deutsche zu nennen wie da sind ; –
    Stoiber, Öttinger, Koch – Mehrin , damals schon Bangemann, usw,usw. , von denen wird verlangt was sie garnicht können. Nein , dieses „Europaparlament“ ist insgesamt nur ein Kostenfaktor ohne erkennbaren Nutzen. Jeder (!) Betriebswirt würde diesen „Posten “
    zuallererst auflösen um dem Unternehmen unnötige Kosten zu ersparen. Es sollen , wie man so hört , etwa 26.000 EU – Beamte dort tätig sein. Man glaub es nicht .
    Also auflösen dieses Kolosses ist angesagt. Facit : was hat uns der EURO und die EU gebracht? Die Kündigung des vertrauensvollen Miteinanders der europäischen Staaten.
    Alles lief in sehr guten freundschaftlichen Beziehungen untereinander und mitein –
    ander. Und nun , es wird wieder aufeinander zugehackt , am beliebtesten gegenüber
    uns Deutschen ist die mitlerweile abgedroschene NAZI – KEULE . Sie wird jetzt sogar von Jahrgängen ausgegraben die diese Zeiten nur vom Hören-Sagen kennen ,
    traurig , – traurig ! Dies alles nur wegen fixen Idee des nie funktionierenden EURO:
    Da es hinreichend Lösungsvorschläge von vorzüglichen deutsche Wissenschaftlern
    gibt , also Alternativen auf dem Tisch liegen, muß zwingend ein Regierungs, – sprich Politikwechsel herbeigeführt werden. Da die Regierungspartei , die CDU , unter der
    IM – ERIKA – Herrschaft, noch nicht einmal willens ist sich die Weisheiten unserer eigenen Professoren zu eigen zu machen, wenn sie schon selbst nicht in der Lage ist 1 + 1 zusammen zu zählen, wie es der normal Bürger schon geraume Zeit tut , muß also die einzige Partei die unser deutsches Problem klar erkannt hat unbedingt in den deutsche Bundestag !!! Ich hoffe für uns rechtschaffende Deutsche , daß das gelingen wird. Ich hoffe für unser Vaterland ! (bin Jahrgang 1938)

    • Rudi sagt:

      Sehr gut erkannt Herr Baumgarten.
      In den 1990ern entledigten sich einige Nationalstaaten dieser Figuren und heute wollen uns diese menschenverachtenden Gestalten regieren, ohne zu wissen was sie da überhaupt tun!
      Beraten werden sie durch Lobbyisten die nur ein Ziel verfolgen; so viel öffentliche Gelder wie nur möglich mithilfe der Banken auf private (Investor) Konten zu transferieren.
      Den narzisstischen Martin Schulz (SPD) sieht man laufend mit Globalplayern wie Nicolas Berggruen herumstreichen um die Wünsche dieses Herren per Gesetz zu erfüllen.
      Wir haben am Sonntag die Möglichkeit eine vielversprechende Alternative für Deutschland zu wählen um diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten. Wenn sich die Parteienlandschaft ändert, ändert sich auch die Presse und wir werden wieder Berichterstattungen zu hören bekommen, die uns Bürgern wieder ein wenig Mut machen sollte.
      Das Projekt EU ist nicht für uns gemacht Herr Baumgarten; dieses Jahrhundertverbrechen ist einzig und allein durch den Geldadel gesteuert und die Politiker, wenn man diesen Menschenschlag überhaupt noch so nennen sollte, sind lediglich der verlängerte Arm jener die nur unser Bestes wollen, und zwar unser Geld!
      Wer heute noch SPD, Grüne, Linke, CDU usw. wählt, wählt den Mittelstand und was davon noch übrig geblieben ist, ab!!
      Ich glaube mittlerweile dass die größte Angst der Politiker diese ist, ihre Macht an ernstzunehmende Parteien zu verlieren und sich im Nachhinein sich für das Verbrechen an der Menschheit verantworten müssen.
      Wünschenswert wäre es in jedem Fall.

      Gruß
      Rudi

    • syssifus sagt:

      Sie unterschätzen die Anzahl,es sind ca. 40 000 Beamte in Brüssel tätig ,also fast doppelt soviel.Ganz nebenbei,haben diese Herrschaften Pensionsansprüche und einen Steuersatz,von dem können Sie nur träumen.

  7. Ralf sagt:

    Wieso soll man EU-Institutionen vertrauen, wenn man noch nicht mal der eigenen Regierung (siehe oben: weniger als 50 % der Bürger) bzw. den eigenen Politikern (Lügen etc.) vertrauen kann? Von den anderen Institutionen mal abgesehen. Der Doof-Michel schläft zwar noch, aber so doof ist er auch nicht, daß er nicht bemerken würde, daß die Politiker lügen wie gedruckt. Da wundern sich die (angeblich) gewählten Volkszer…, Verzeihung, Volksvertreter, daß die Wahlbeteiligungen von Wahl zu Wahl niedriger ausfallen. Aber denen kann es ja egal sein. Sowie die Parteilisten/Landeslisten erstellt sind, weiß die Hälfte der aufgeführten Kandidaten, daß sie im nächsten Parlament sitzen werden und die nächsten vier Jahre ausgesorgt haben. Dann muß man sich auch nicht mehr anstrengen.
    Ich vertraue seit einigen Jahren keinem Politiker, keiner Partei und auch den Glauben an Justitia habe ich verloren.

    M. f. G.