Mikrowelle kann Küchengeräte mit Strom versorgen

Die aus Mikrowellengeräten austretenden Strahlen reichen aus, um elektronische Thermometer, Uhren oder Küchenwaagen mit Energie zu versorgen. Man muss diese zum Aufladen in die Nähe der laufenden Mikrowelle stellen.

In der Küche werden viele kleinere elektronische Geräte wie Thermometer, Uhren oder Waagen mit Batterien betrieben. Doch eigentlich würde die Mikrowelle ausreichen, um diese Geräte mit Energie zu versorgen.

Ein Mikrowellengerät nutzt ein sogenanntes Magnetron, um elektromagnetische Wellen mit einer Wellenlänge von 12,5 Zentimetern und einer Frequenz von 2,4 Gigahertz zu erzeugen. Diese Wellen regen Wassermoleküle zur Bewegung an und erwärmen so das Essen.

Wenn ein Wellenleiter die Mikrowellen auf das Essen ausrichtet, tritt immer auch etwas Strahlung durch den Raum um die Mikrowellentür und durch das Metallnetz im Mikrowellenfenster nach draußen. Die Energie der austretenden Strahlen liegt unterhalb von 5 Milliwatt pro Quadratzentimeter und stellt somit keine Gefahr für den Menschen dar.

In Kooperation mit US-Forschern untersuchte der japanische Ingenieur Yoshihiro Kawahara den Energieaustritt bei einer Reihe von Mikrowellengeräten, berichtet NewScientist. So wollte er erkennen, wie groß die nutzbare Energie tatsächlich ist und ob sie ausreicht, um batteriebetriebene Küchengeräte zu versorgen.

Der durchschnittliche Energieaustritt der untersuchten Geräte lag bei 0,5 Milliwatt pro Quadratzentimeter. Vor der Ofentür ist somit 1 Milliwatt Energie verfügbar.

Um diese Energie nutzbar zu machen, entwarfen die Forscher einen kleinen Stromfänger, der mit einer 1 Zentimeter langen Mikrowellenantenne ausgestattet ist. „Die innerhalb von zwei Minuten aus dem Mikrowellengerät gesammelte Energie reichte aus, um einige Küchengeräte über mehrere Minuten zu betreiben“, sagte Kawahara.

Wenn man diese Geräte also in die Nähe der Mikrowelle stellt, könnten sie sich mithilfe des Stromfängers aufladen. Der Stromfänger ist auch klein genug, um in den meisten Küchengeräten Platz zu finden.

Kommentare

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  1. Fritz sagt:

    Mikrowellenstrahlung und dazu gehören auch Handystrahlungen sind gefährlich.

    Die große Mobilfunkstudie von 1993 bis 1999, die von dem Epidemiologe Dr.
    George L. Carlo geleitet wurde und für 28 Mio,5 US Dollar von der Mobilfunkindustrie bezahlt wurde, kam offiziell zu dem Schluss, daß keine Gefährdung von der Hochfrequenz ausgeht. Der damalige Leiter der Studie ist heute immer noch Wissenschaftler und Gutachter, jedoch auch Rechtsanwalt und verklagt nun die Konzerne auf mehrere Millionen US Dollar, weil er ihnen damals die Risiken mitgeteilt habe, diese jedoch nicht sagen durfte und man ihn damals bedroht hat (Haus angezündet etc.)

    Wenn Sie seinen Namen in den bekannten Suchmaschinen eingeben, können Sie dies überprüfen. Dies ist die Grundlage für die so häufig berichtete Unbedenklichkeit.

    Hier einmal die Darstellung der Studien aus den USA Dr. George Carlo und der Reflexstudie aus Europa Prof. Dr. Adlkofer, Prof. Sr. Rüdiger, Prof. Dr.
    Kundi,

    http://www.youtube.com/watch?v=jxH7xav9xXk

    Die Aussagen bei der Studienleiter der beiden weltgrößten Studien bestätigt auch das Krebsregister in Schleswig-Holstein mit einer Steigerung von 33% der Gehirntumorfälle innerhalb des Aufstellungszeitraumes der Mobilfunkttürme.

    http://www.krebsregister-sh.de/berichte/kish1999.pdf

    http://www.krebsregister-sh.de/berichte/kish2009.pdf

    Die Wirklichkeit sieht so aus und dafür gibt es beispielsweise allein hier 108 unabhängige Studien, die dies belegen.

    http://www.mobilfunkstudien.org/assets/df_studienliste.pdf

    http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/erkenntnisse/studien/studien-beispiele/i
    ndex.html

    Seit nunmehr 10 Jahren gibt es auch mehrere Appelle von über 1.000 Ärzten und Wissenschaftlern zu dem Thema. Da jedoch der Staat ein großes Interesse an den Lizenzen hat und die Zeitungen an den Werbeschaltungen der Mobilfunkbetreiber wird über das Thema leider nur sehr selten berichtet.

    http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/aerzte-appelle/index.html

    Der Ansatz des Bundesamtes für Strahlenschutz berücksichtigt ausschließlich die Erwärmung eines Wassereimers. Da jedoch das Gehirn kein Wassereimer ist und dies auch nicht die Zellkommunikation berücksichtigt und man auch so auch nicht Röntgenstrahlung oder radioaktive Strahlung misst kommt. Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht es nicht als seinen Auftrag an die Höchstgrenzen festzulegen, sondern verweist auf den Gesetzgeber, der jedoch wieder aufgrund mangelnder Informationen auf das Bundesamt für Strahlenschutz verweist.
    Vielleicht hat der Hauptmann von Köpenick hier eine Anstellung gefunden.

    Demenz wird nun bereits zur Kinderkrankheit. ADHS steigt bei Kindern um 46%. Alles nur ein Zufall?
    Auf der Seite der Kompetenzinitiative wird man mal unabhängig aufgeklärt.

    http://www.kompetenzinitiative.net/broschuerenreihe/mobilfunk-zum-schutz-der
    -kinder-taetig-werden/index.html

    Bitte mal selber infomieren.

  2. Naclador sagt:

    Sensation: kleinster Mikrowellenofen der Welt!

    „Der durchschnittliche Energieaustritt der untersuchten Geräte lag bei 0,5 Milliwatt pro Quadratzentimeter. Vor der Ofentür ist somit 1 Milliwatt Energie verfügbar.“

    Mit einer Türfäche von gerade einmal zwei Quadratzentimetern hat Kawahara den wohl kleinsten Mikrowellenofen der Welt… oder die DMN haben sich bei den Zahlen vertan. Im Übrigen ist „Watt“ keine Einheit der Energie, sondern der Leistung.

  3. Rainer Unsinn sagt:

    „…Die innerhalb von zwei Minuten aus dem Mikrowellengerät gesammelte Energie reichte aus, um einige Küchengeräte über mehrere Minuten zu betreiben…“

    Dann kann es nicht so wenig Energie gewesen sein.

    Und dann ist die Sache auch nicht unbedenklich.

    Elektromagnetische Wellen werden leider völlig unterschätzt. Sie sind extrem gefährlich.

    http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/redir.htm?http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/technik/puls.htm

    http://www.zeitenschrift.com/news/sn-26604-mikrowellen.ihtml

    https://ssl-101758.1blu.de/2012/03/27/das-ende-des-privatlebens-beobachten-abhoren-und-angreifen-durch-gepulste-mikrowellenstrahlung/

  4. Numeriker sagt:

    Was soll das überhaupt? Diese Energiemengen spielen doch gar keine Rolle.

  5. BässerWisser sagt:

    Wozu soll es gut sein, wenn man seinen Wagen an der Microwelle aufladen kann? Wer hat denn so viel Platz in der Küche, dass er den Wagen da reinkriegt??

    Wenn ich meine Küchenwaage allerdings eines Tages damit aufladen könnte, das wäre schon was Anderes.

    In diesem Sinne.