EU gescheitert: Fluglinien müssen keine CO2-Lizenzen kaufen

Der Versuch der EU, Fluggesellschaften zum Kauf von C02-Zertifikaten zu bewegen, ist gescheitert. Die Länder der UN-Luftfahrtorganisation ICAO lehnten den EU-Vorschlag ab. Damit ist ein weiteres politisches Projekt der EU ziemlich kläglich gescheitert.

Fluglinien müssen keine Zertifikate für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid erwerben, wenn ihre Flugzeuge den europäischen Luftraum überfliegen. Damit ist der Versuch der EU, die Airlines am Emissionshandel zu beteiligen, erneut gescheitert. Schon 2012 wurde eine Entscheidung aufgeschoben, um den Airlines mehr Zeit zu gewähren.

Die in der UN-Luftfahrtorganisation ICAO organisierten Staaten stimmten lediglich einem Resolutionsentwurf zu, indem sie sich verpflichten, bis 2020 am Emissionshandel teilzunehmen.

Bis dahin ist es jedoch noch ein langer Weg. Erst 2016 soll ein Konzept stehen, dem sämtliche Länder zustimmen können. Bislang scheitern alle Kompromisse, Fluglinien zum Kauf von Verschmutzungsrechten zu bewegen. Wie die Lösung letztendlich aussehen soll, ist noch völlig unklar.

Ein Hindernis bei der Umsetzung des Vorhabens ist, dass sich nur Flüge innerhalb des Luftraums der EU regulieren lassen. Damit würden rund 60 Prozent weniger Flüge abgedeckt, als geplant, berichtet Reuters. Das europäische Emissionshandel-System (ETS) steht also auf wackligen Beinen. Zudem würden Airlines wie Ryanair und Easyjet, die ausschließlich Ziele innerhalb der EU anfliegen, benachteiligt.

Das EU-Parlament fordert härtere Vorschriften für den europäischen Luftraum. In einer Erklärung heißt es: „Wir dürfen nicht unser Instrument zur Senkung der Emissionen im Flugverkehr zur Disposition stellen, wenn wir nichts als Gegenleistung erhalten als die vage Aussicht, dass es irgendeine Art globaler Regelung bis 2016 geben könnte.”

In Deutschland konnte sich die Politik nicht gegen die starken Interessen der Wirtschaft durchsetzen. Die Preise für CO2-Zertifikate sind zuletzt so sehr gefallen, dass Industriebetriebe und Energieversorger keinen Anreiz mehr haben, ihren Ausstoß zu reduzieren.

Zudem sind China, die USA, Russland und Indien nicht dazu bereit, ihre Airlines zum CO2-Handel zu verpflichten.

Damit wurden der EU deutlich ihre Grenzen aufgezeigt: Im Grunde kann Brüssel keine international gültigen Regeln erzwingen. Nicht einmal die eigenen Mitgliedsländer halten die politischen Vorgaben für sinnvoll.

Arijandas Sliupas, stellvertretender Verkehrsminister Litauens und Mitglied der litauischen Delegation, die den Vorsitz im EU-Rat hat, hält die Resolution trotzdem für eine „Möglichkeit, Verhandlungen über ein globales System neu zu beginnen“.

Kommentare

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  1. Herbert sagt:

    Eine gute Nachricht! Dieser ganze CO2-Schwindel wurde ohnehi nur aufgezogen, um Banken durch Zertifikatshandel reich zu machen, und durch neue Steuern noch mehr Geld der Bürger in die Hände von Politikern zu bringen.

    Leider wird dieser Schwindel von den EU-Politikern wider besserer Kenntnis aufrecht erhalten (siehe Abgasnorm).

  2. Siggy sagt:

    Was will man mit diesem Bild suggerieren, etwa Umweltverschmutzungen der Linienflugzeuge wo Oma Müller in den Urlaub fliegt? Das passt ins Bild zu dem, was uns ständig erzählt und eingetrichtert wird. Selbst der böse CO2 Ausstoß von Autos ist eine feste Größe in jedem Verkaufsprospekt geworden. Nur ohne CO2 gibt es kein Leben!!! Aber es soll der Feind der Menschheit sein. Und ohne Feinde der Menscheitheit kann leider das System nicht (über)leben. Angst und Schrecken, Zuckerbrot und Peitsche, These und Antithese nach Hegel, schafft kontrolliert eine Synthese um den Mob in die gewünschete Richtung zu treiben. Kein Linienflugzeug oder Militärflugzeug, selbst der fetteste Ammybomber schafft nicht so ein Himmelsgebilde. Es sind Chemtrails, versprühte Chemikalien die in den Wasser-, Luft- und somit Nahrungskreislauf von der Menschheit aufgenommen werden. Totgeschwiegen oder dümmliche Antworten oder Druck auf die, welche sich zu weit herauslehen und die näheren Dinge kennen sowie den „gutgemeinten“ Vitaminencocktail anzweifeln.

  3. Michael H sagt:

    Nicht jeder Kondensstreifen ist ein Chemtrail!

    Aber…

    „Unser Himmel ist weiss und die Sterne in der Nacht schimmern wie durch Nebel, wenn man sie überhaupt noch sieht. Die Sonne hat keine scharfen Umrisse mehr, sondern leuchtet wie ein Nebelscheinwerfer.“

    Guter Kommentar.

    Geo-Engineering & Chemtrails sind real, nur nicht in so einem großen Umfang.

  4. vit sagt:

    solange die Politiker aus der Sicht der Lobby handeln, wird nichts ändern, nur wenn die Katastrophe vor der Tür steht, werden die begreifen das ist bereits zu spät ist…

  5. Takuto sagt:

    Es heißt „Lizenz“ auf deutsch und nicht Lizens.

    Nicht alles stimmt, was auf kritischen Seiten zu finden ist. Mit „Chemtrails“ verliert man seine Seriosität.

    • Buchfink sagt:

      Hallo,
      Ich glaube du solltest dich mal über diese Thematik informieren.
      Auf der website von Werner Altnickel findest du genug Information.
      Weiterhin viel Glück für dich.
      Grüße

  6. Cecylia sagt:

    Was fühlen die Piloten, wenn sie von oben auf die kaum noch sichtbare Mutter Erde schauen?

  7. Alexander Klar sagt:

    Zu dem Bild ein Zitat von http://www.sauberer-himmel.de/ (nicht die einzige Quelle, die darüber berichtet): „Was für viele Menschen noch wie von Flugzeugen verursachte Kondensstreifen aussieht, sind keine gewöhnlichen Kondensstreifen. Es handelt sich vielmehr um absichtlich ausgebrachte, ultrakleine Feinstäube aus Metallen und anderen chemischen Substanzen (sog. „Chemtrails“), die im Zuge des solaren Geo-Engineering / Climate Engineering über unseren Köpfen ohne gesetzliche Grundlage versprüht werden. Behörden und Politiker werden Ihnen jedoch sagen, dass kein Grund zur Sorge bestehe und es sich bei den Erscheinungen am Himmel um gewöhnliche Kondensstreifen von Flugzeugen handeln würde.“ Zitat Ende.

    Chemtrails sind giftig (fördern u.A. Atemwegserkrankungen bzw. Alzheimer) und werden schon seit Jahrzehnten massenhaft versprüht. Die offizielle Begründung bzw. Lüge ist: „zur Abschwächung des Treibhaus-Effektes“. Mittlerweile ist unsere Atmosphäre dermassen zerstört worden, dass wir einen blauen Himmel (wie ich ihn noch als Kind erlebt habe) gar nicht mehr kennen. Unser Himmel ist weiss und die Sterne in der Nacht schimmern wie durch Nebel, wenn man sie überhaupt noch sieht. Die Sonne hat keine scharfen Umrisse mehr, sondern leuchtet wie ein Nebelscheinwerfer.