China gelingt erstmals Mondlandung

Nach den USA und Russland ist es nun auch China gelungen, eine Raumsonde auf dem Mond zu schicken. Chang'e-3 landete am Samstag sanft auf dem Erdtrabanten.

Mit einer Landung auf dem Mond hat China seinen Anspruch auf einen Platz unter den führenden Raumfahrtnationen unterstrichen. Am Samstag setzte der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge eine unbemannte Sonde auf dem Erdtrabanten auf, den bisher nur die USA und die damalige Sowjetunion in ihrem jahrzehntelangen Wettlauf ins All vor Ort erkundet haben. Die nach einer chinesischen Mondgöttin benannte Sonde “Chang’e-3″ hat das Erkundungsfahrzeug “Jadehase” an Bord. Dieser Rover soll Proben nehmen und die Mondoberfläche geologisch untersuchen. Im Gleichschritt mit ihrer Entwicklung als Wirtschaftmacht hatte die Volksrepublik ihr Raumfahrtprogramm zuletzt immer weiter vorangetrieben.

Die geglückte Mondlandung bringt das Land seinem Ziel näher, Raumfahrt auf Augenhöhe vor allem mit den USA zu betreiben. In Zeiten der für viele Chinesen harten Wirtschaftsreformen dürfte der Erfolg zudem dem Nationalstolz neue Nahrung geben. Die Monderkundung lasse den chinesischen Traum hell erstrahlen, kommentierte Xinhua. Die Sonde setzte der Nachrichtenagentur zufolge in der Regenbogenbucht auf – einer noch kaum erforschten Gegend, die eine gute Kommunikation mit den Kontrollzentren auf der Erde ermöglicht. Der Rover wird aus China ferngesteuert.

Die Volksrepublik wird dabei unterstützt von einem Netz aus Kontrollstationen, das die Europäische Weltraumbehörde (ESA) leitet. Daran beteiligt ist der ESA zufolge auch das Europäische Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt.

Präsident Xi Jinping hat die Förderung der Raumfahrt zu einem der wichtigen Ziele seiner Politik erklärt. Zuletzt verbrachten drei chinesische Astronauten 15 Tage im All – Teil der Bemühungen, bis 2020 eine Raumstation zu bauen. Die Pekinger Regierung verfolgt damit nicht nur wissenschaftliche, sondern auch militärische und kommerzielle Ziele.

Die Ankunft der Sonde war die erste sogenannte weiche Landung auf dem Mond seit 1976, als eine Sonde der damaligen Sowjetunion den Erdtrabanten erreichte. Bei einer weichen Landung bleiben die Sonde und ihre Ausrüstung intakt. Im Jahr 2007 hatten die Chinesen bereits eine andere Sonde zum Mond geschickt, die dann dort kontrolliert auf den Boden stürzte. Die US-Mission Apollo brachte 1969 die ersten Menschen auf den Mond.

 

Kommentare

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  1. gregg sagt:

    Raketentreibstoff kann man auch nicht essen..

  2. Tommy Rasmussen sagt:

    Der Mond

    1. Kapitel – Wesen und Bestimmung des Mondes.

    1. Mai 1841

    [Mo.01_001,04] Auch im Monde gibt es, wie auf der Erde, Menschen und zahllose andere Geschöpfe, nur mit dem Unterschiede, daß kein Mond auf der dem Planeten beständig zugekehrten einen und derselben Seite bewohnt ist, sondern allezeit auf der entgegengesetzten, weil er auf der dem Planeten zugekehrten weder mit Luft, noch Wasser, noch Feuer nebst allem für das organische Leben Notwendigen versehen ist.

    [Mo.01_001,09] Sie haben .. fürs erste mit der großen Kälte und Finsternis zu kämpfen, fürs zweite aber dann auch mit einer unerträglichen Hitze; denn da dauert die Nacht beinahe 14 volle Erdtage und ebensolang auch wieder der Tag. Gegen das Ende einer jeden Nacht wird es dort so kalt wie auf der Erde am Nordpole, und um die Mitte und gegen das Ende des Tages wird es so heiß, daß da kein lebendes Wesen es auf der Oberfläche aushalten kann.

    [Mo.01_001,10] Die Bewohner, wie auch alle anderen organischen Wesen, hausen da in der Erde. In dieser unterirdischen Wohnung müssen sie sowohl die Hälfte des Tages über zubringen, als auch die Hälfte der Nacht; es gibt daher dort auch keine Häuser und Städte, so wie bei euch, sondern die Wohnungen sind in den Tiefen der Monderde, hie und da auch in Gebirgsklüften und Höhlen.

    [Mo.01_001,11] Es gibt da keine Bäume, die Früchte tragen, sondern nur Wurzelgewächse, wie z.B. bei euch die Erdäpfel, Rüben, Möhren und dergleichen. Diese Gewächse werden im Anfange des Tages angepflanzt und zu Ende des Tages vollends reif. Im Anfange der Nachtdämmerzeit kommen die Menschen aus ihren Höhlen hervor und ernten diese Früchte und bringen sie alsbald in ihre unterirdischen Wohnungen, wovon sie sich dann die Nachtzeit hindurch ernähren, wie auch den ganzen folgenden Tag hindurch.

    [Mo.01_001,12] Von den häuslichen Tieren ist bloß eine Art Erdschaf zu bemerken, welches diesen Bewohnern das ist, was den Nordländern das Rentier.

    …………….

    2. Kapitel – Die Menschen auf dem Monde.

    8. Mai 1841

    [Mo.01_002,01] Was die Menschen auf dem Monde betrifft, so sind sie, wie auf der Erde, beiderlei Geschlechts…

    [Mo.01_002,02] Was ihre natürliche Größe anbelangt, so sind sie nur etwas über zwei Schuhe groß und haben viel Ähnlichkeit mit den nordischen Zwergen. Sie haben einen sehr großen Bauch, der bei ihnen eine doppelte Verrichtung hat: die eine dient zur Verdauung der Speisen durch den gewöhnlichen Speisemagen, die andere vermöge eines zweiten Magens zur Ansammlung einer Art leichten Gases…

    [Mo.01_002,05] Ein … Vorteil dieser Magenluft ist der, daß sie sich durch ein häufiges Ausströmenlassen in der kalten Nachtzeit ihre unterirdischen Höhlen erwärmen, welches auf folgende Art geschieht: Da ihre Wohnhöhlen fast so aussehen, oder vielmehr von innen also ausgehöhlt sind, daß sie beinahe einer stumpfen, großen Glocke gleichen, deren Eingang aber vom Boden aus durch eine Art Treppe bewerkstelligt ist, so sammelt sich dann diese ausgestoßene, leichte Luft unter dieser luftdichten Wohnglocke, macht ihre Wohnung erträglich warm und hindert das freie Einströmen der äußeren, überaus schwerkalten atmosphärischen Luft. Diese wird nur insoweit von diesem leichten Gase aufgenommen, als es zum physischen Leben unumgänglich nötig ist. – Denselben Zweck hat diese Magenluft auch in den unerträglich heißen Tagesperioden, in welchen sich diese Mondmenschen ebenfalls unter die Erde begeben müssen, nur mit dem Unterschiede, daß dieses Gas durch die Einwirkung des Speisemagens in ein kühlendes Sauerstoffgas verwandelt wird, wodurch es dann auch ihre Glockenwohnung bei mehrfältigem Ausstoßen vor dem Eindringen der heißen Luft schützt…
    http://www.jakob-lorber.cc/
    http://www.lorber-mayerhofer-swedenborg.de/

  3. Gregor sagt:

    „Noch“ schlimmer ist, dass westliche Staaten diesen Staaten immer noch Entwicklungshilfe zukommen lassen.

    -> Wie China mit Entwicklungshilfe die Welt aufkauft

    http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article12614783/Wie-China-mit-Entwicklungshilfe-die-Welt-aufkauft.html

  4. lore sagt:

    Super… Da wird ein Geld in die Luft geblasen, um den MOND zu erkunden, während auf der ERDE Hunger und Not herrscht. ..

    • oracle1 sagt:

      Zitat
      „Super… Da wird ein Geld in die Luft geblasen, um den MOND zu erkunden, während auf der ERDE Hunger und Not herrscht.“

      Nur das das eine mit dem anderen nicht unbedingt was zu tun hat.

      Und das auf der Erde überall Hunger und Not herrschen, stimmt ja wohl auch nicht ganz.
      China hat sein Milliarden-Volk in einem historischen Kraftakt aus Hunger und Not geführt.

      Und was machen wir? Bauen Ressourcen-schluckende Maschinen und bauen Nahrungsmittel an, um damit durch die Gegend zu fahren…
      Sicherlich nicht weniger sinnfrei…

      • Robert sagt:

        Die Chinesen sind Kommunisten. Da wird üblicherweise gelogen, dass sich die Balken biegen. Das Bildchen oben wurde in irgendeiner ihrer Wüsten oder im Hinterhoffilmstudio gemacht.

        Dass China 1,3 Milliarden Einwohner haben soll, ist auch eher ein Witz. China ist so groß wie die USA und hat nur den fruchtbaren Küstenstreifen. 1,3 Milliarden durch 3 kommt eher hin. Sämtliche Pläne wie immer übererfüllt.