Die Ressorts in der neuen Regierung

Die neue Regierung auf einen Blick, viele Kompetenzen sind unklar geworden - Grabenkämpfe sind vorhersehbar.

Union und SPD haben am Sonntag die Besetzung der Ministerposten in der neuen schwarz-roten Bundesregierung bekanntgegeben. Die CDU stellt die Kanzlerin, den Kanzleramtsminister und besetzt fünf Ministerien, die CSU stellt drei Ressortchefs. Die SPD übernimmt sechs von 15 Bundesministerien.

BUNDESKANZLERAMT: Kanzlerin Angela Merkel (CDU)

Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU), Staatsministerin für Integration Aydan Özoguz (SPD), Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Staatsminister Helge Braun, ein neuer beamteter Staatssekretär für Geheimdienste (noch nicht benannt)

FINANZEN: Minister Wolfgang Schäuble (CDU)

Parlamentarische Staatssekretäre: Steffen Kampeter, Michael Meister

WIRTSCHAFT UND ENERGIE: Minister Sigmar Gabriel (SPD)

Parlamentarische Staatssekretäre: Iris Gleicke, Brigitte Zypries (für IT und Raumfahrt), Uwe Beckmeyer

AUSWÄRTIGES AMT: Minister Frank-Walter Steinmeier (SPD)

Staatsminister: Michael Roth für die SPD, Maria Böhmer (CDU)

VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM: Ministerin Ursula von der Leyen (CDU)

Staatssekretäre: Ralf Brauksiepe, Markus Grübel

INNENMINISTERIUM: Minister Thomas de Maiziere (CDU), Staatssekretäre: Ole Schröder, Günter Krings

ARBEIT UND SOZIALES: Ministerin Andrea Nahles (SPD)

Parlamentarische Staatssekretärinnen: Anette Kramme, Gabriele Lösekrug-Möller, beamteter Staatssekretär Jörg Asmussen

GESUNDHEIT: Minister Hermann Gröhe (CDU)

Staatssekretäre: Annette Widmann-Mauz, Ingrid Fischbach, neuer Bevollmächtigter für Pflege und Patienten im Rang eines beamteten Staatssekretärs: Karl-Josef Laumann

JUSTIZ UND VERBRAUCHERSCHUTZ: Minister Heiko Maas (SPD)

Parlamentarische Staatssekretäre: Ulrich Kelber, Christian Lange

LANDWIRTSCHAFT: Minister Hans-Peter Friedrich (CSU)

Staatssekretäre: Peter Bleser, Maria Flachbarth

FAMILIE, SENIOREN, FRAUEN UND JUGEND: Ministerin Manuela Schwesig (SPD)

Parlamentarische Staatssekretärinnen: Elke Ferner, Caren Marks

VERKEHR und DIGITALE INFRASTRUKTUR: Minister Alexander Dobrindt (CSU)

Parlamentarische Staatssekretäre: Dorothee Bär (CSU), Katharina Reiche, Enak Ferlemann (beide CDU)

UMWELT und BAU: Ministerin Barbara Hendricks (SPD)

Parlamentarische Staatssekretäre: Florian Pronold, Rita Schwarzelühr-Sutter

ENTWICKLUNGSHILFE: Minister Gerd Müller (CSU)

Parlamentarischer Staatssekretär: Christian Schmidt (CSU), Hans-Joachim Fuchtel (CDU)

BILDUNG: Ministerin Johanna Wanka (CDU)

Kommentare

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  1. Fritz sagt:

    SPD war schon immer teuer für die arbeitenden Bürger. Die Sozialdemokratisierung der Union ist auch weiter fortgeschritten. Die SPD hat 6 Minister, einen mehr als die CDU, obwohl sie weit weniger Stimmen bei der BTW erhielt. Die Ministerriege ist eine Auswahl von treuen Parteigängern, von denen viele nichts gelernt haben, ausser langjähriges Parteimitglied zu sein. Merkel wollte, koste es was es wolle, zum dritten Mal Kanzlerin werden. Der Bürger bleibt eben auf der Strecke, sein Wohl ist Nebensache.

  2. G.N. sagt:

    Wieso, die SPD hat doch die Reichensteuer aus ihrem Programm gestrichen. Es geht so weiter wie bis her. 10% der Bevölkerung verwalten nahezu 70 % des Volksvermögens und der große Rest des Volkes kann mit 8,50 Euro brutto vorlieb nehmen. Das ist doch das Ziel der EU – Vernatiker. Die Völker müssen versklavt werden, damit es den Wenigen immer besser geht. Die Schere zwischen Arm und Reich wird trotz der SPD oder sollte ich sagen gerade wegen der SPD weiter auseinanderdriften!
    Das Projekt ist nur „Augenwischerei“, die Wohltaten werden mit rechter Tasche rein und linker Tasche wieder heraus zum Nachteil des Steuerzahlers erkauft!

  3. Stefan Wehmeier sagt:

    Maximale Wettbewerbsfähigkeit wird erreicht, wenn sowohl die politische Seifenoper als auch ein „Mittelstandspräsident“ überflüssig werden. Das heißt nicht, dass die Menschen überflüssig werden, sondern nur jene tatsächlich sinnfreien Tätigkeiten, die etwas „regeln“ sollen, was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Kapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt: