Apple und China Mobile besiegeln iPhone-Kooperation

Apple hat nach monatelangen Verhandlungen einen milliardenschweren Vertrag mit dem chinesischen Mobilfunk-Unternehmen China Mobile geschlossen. Gegen Konkurrent Samsung ist so ein Erfolg gelungen.

Apple kann seine iPhones nun auch über den weltgrößten Mobilfunkanbieter China Mobile mit 760 Millionen Kunden vertreiben. Nach monatelangen Verhandlungen gab Apple am Sonntagabend eine mehrjährige Allianz beider Unternehmen bekannt. Details des Geschäfts nannte Apple nicht. Die Preisgestaltung werde später bekanntgegeben, hieß es. Apple-Chef Tim Cook erklärte, China sei ein extrem wichtiger Markt für sein Unternehmen. Die Allianz soll am 17. Januar beginnen.

Apple war zuletzt in China gegenüber Samsung ins Hintertreffen geraten. Beobachter warnen, dass die Wirkungen des Deals überschätzt werden könnten, berichtet die FT.

Wegen unterschiedlicher Technikstandards war China Mobile der einzige Mobilfunker in der Volksrepublik, der noch keine iPhones vertreibt. Mit der Vergabe von Lizenzen für den neuen Mobilfunkstandard 4G (LTE) hatten die chinesischen Behörden zuletzt aber den Weg für eine Kooperation mit Apple geebnet. Mit Anbietern wie China Unicom und China Telecom arbeitet Apple seit längerem zusammen.

Der Deal war schon seit längerem verhandelt worden. Erst kürzlich war Apple in China vom Staatsfernsehen wegen der schlechten Servicequalität an den Pranger gestellt worden. Cook hatte sich daraufhin bei den Chinesen entschuldigt.

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