Die Finanz-Eliten brauchen das Geld-Monopol

Eine internationale Finanz-Clique hat sich das weltweite Geldmonopol unter den Nagel gerissen. Sie wird es verteidigen bis zuletzt, weil ihre Macht vollständig auf diesem Monopol gründet. Wer dieses Monopol hält, kann das globale Wirtschafts-System dominieren. Die Idee hat eine lange Tradition: Sie beginnt mit dem Orden der Tempelritter im Mittelalter und führt über die Nationalsozialisten bis in die Logen der Gegenwart.

Die Entwicklung der Europäischen Union zu einem Superstaat schreitet schier unaufhaltsam voran. Die meisten Menschen nehmen das aktuelle Tagesgeschehen als eine schwer zu durchschauende, zufällige Aneinanderreihung politischer Ereignisse wahr. Sie halten die Entwicklung der Europäischen Union für zwangsläufig. Der Autor Oliver Janich glaubt nicht an den Zufall. Er vermutet dahinter einen lang gehegten Plan, hin zu einer Orwell’schen Schreckensversion wie im Buch 1984. So ist die Idee der Europäischen Union mit gemeinsamer Zentralbank, Währung und Regierung schon über 70 Jahre alt. Die Vereinigten Staaten von Europa sollen als Vorbild für eine Neue Weltordnung dienen, in der nicht mehr der Einzelne über sein Schicksal entscheidet, sondern jeder Lebensbereich von europäischen Politikern und Bürokraten bis in Kleinste geregelt ist, da ist sich Janich sicher. Der Bürger bleibt dabei außen vor. Seine Aufgabe beschränkt sich fast ausschließlich darauf, die Zeche zu bezahlen. Ein wirkliches politisches Mitbestimmungsrecht hat er nicht. Viele Europäer nehmen diese neuen Vereinigten Staaten von Europa zunehmend als Unterdrückungssystem wahr, denn die Souveränität der einzelnen Länder steht nur noch auf dem Papier. Massive Eingriffe in Privateigentum und totale Überwachung des Einzelnen drohen. Janich will keine Verschwörungstheorien aufwärmen. Daher trägt er auf mehr als 500 Seiten viele Details zusammen, die in einem Schluss münden: Eine internationale Finanz-Clique hat sich das weltweite Geldmonopol unter den Nagel gerissen, um aus der Welt ein einziges, in sich geschlossenes System zu machen. Sie wird es verteidigen bis zuletzt, weil auf diesem Monopol ihre Macht gründet. Die Vereinigten Staaten von Europa sind, so ist Janich überzeugt, nur ein Schritt zu einer Welt, in denen nicht mehr die Völker herrschen, sondern die Finanz-Eliten. Janichs Fazit finden wir unter der Überschrift:

„Das größte Geheimnis – die dunkle Seite der Macht“

Unser Gesellschaftssystem ist inhärent bösartig, weil es das Nicht-Aggressions-Prinzip, das Gebot der Nächstenliebe, verletzt. Das führt dazu, dass sich Psychopathen an die Spitze des Gewaltmonopols vorarbeiten. Sie wählen eine bestimmte Vorgehensweise und verfolgen eine Art geschichtlicher Kontinuität. Anhand von Primärquellen und glaubwürdigen Sekundärquellen kann man nachweisen, dass die Pläne für die Vereinigten Staaten von Europa bereits von den Nazis geschmiedet wurden. Ebenso ist nachweisbar, dass die Nazis nicht einfach verschwunden sind, sondern in den Untergrund gingen und entscheidende Positionen in Nachkriegsdeutschland besetzten. Nicht nachweisbar ist natürlich, inwiefern diese Untergrundorganisationen heute noch intakt sind. Diejenigen, die sie aufgesetzt haben, sind mittlerweile fast alle tot. Es spielt jedoch keine Rolle, ob speziell die Nazi-Organisationen noch in ihrer ursprünglichen Form bestehen. Entscheidend ist, dass die Strukturen, die die Nazis finanziert haben, nach wie vor intakt sind. Die Nazis finanzierten auch die Kommunisten, die ihrerseits eine Vision von den Vereinigten Staaten von Europa entwickelt haben, die praktisch identisch ist mit der der Nazis: Ein riesiges kollektives System, in der der Einzelne nichts, das Volk (Nazis) oder die Gesellschaft (Kommunisten) alles ist. Es gibt eine wahrlich unheilige Allianz zwischen Finanzoligarchie, Logen, Geheimdiensten und Geheimgesellschaften. Die Frage, wer hier wen am meisten beeinflusst, ist insofern zweitrangig, da letztendlich immer das Gewaltmonopol und damit der Geheimdienst das Sagen hat. Dabei ist es nicht so, dass alles bis ins letzte Detail planbar ist. Das Bild von Politikern, die wie Marionetten an Seilen der Machtelite hängen, ist zwar passend. Aber es handelt sich nicht um ein Theaterstück mit festem Drehbuch, eher um Improvisationstheater. Die Handlung wird grob vorgegeben, aber nicht jeder Dialog. Aufgrund der ungleichen Verteilung von Informationen und Interessen geht immer wieder etwas schief. Sonst hätten wir die Weltregierung längst. An diesem Punkt können wir durch Aufklärung ansetzen. Das wichtigste Rätsel aber ist: Warum sind so viele Banker in diesen Logen? Die Frage kann beantwortet werden, wenn man sich mit der Geschichte des Templerordens beschäftigt, der zu Recht als Vorgänger der heutigen Banken angesehen werden kann und in dessen Tradition sich viele heutige Logen sehen. Das wichtigste Geheimnis der Tempelritter war nämlich das Verständnis über das Wesen des Geldes. Einige Jahrzehnte, nachdem Jacques de Molay, Großmeister des Templerordens 1314 auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden war, schrieb der Bischof und Philosoph Nikolaus von Oresme das Geheimnis der Templer auf (ohne sich auf diese zu beziehen). Weicht das gesetzliche Wertverhältnis der Münzen vom Marktwert ab, verschwindet die unterbewertete Münze völlig aus dem Umlauf, während allein die überbewertete Münze im Umlauf bleibt. Später haben diesen Zusammenhang auch Kopernikus und Thomas Gresham, der Begründer der Londoner Börse, beschrieben, sodass er heute als das Gesetz von Kopernikus-Gresham oder das Greshamsche Gesetz bekannt ist. Ich nenne es: das Arcanum der Tempelritter. Denn auf der Kenntnis dieses Zusammenhangs beruhen der Reichtum und die Macht der Templer. Entscheidend ist die Umkehrung des Gesetzes: Legt der Staat kein gesetzliches Zahlungsmittel fest, setzt sich das werthaltigste durch. Die Templer gingen nun überall dorthin, wo der gesetzlich festgelegte Wert der Münze vom Marktwert oder vom gesetzlich festgelegten Wert in anderen Regionen abwich und tauschten entsprechend die zu hoch bewerteten Münzen in die zu niedrig bewerteten (entweder Gold oder Silber). Oft sicherten sie sich auch selbst das Geldmonopol, kauften die unterbewerteten Münzen anderswo ein und drehten sie der „eigenen Bevölkerung“ an. Heutzutage hat das Geld überhaupt keinen Wert mehr und die Nachfahren der Templer können davon so viel produzieren, wie sie wollen, auf Papier oder sogar elektronisch auf Knopfdruck. Sie tauschen es in echte Sachwerte, Unternehmensanteile oder Rohstoffe um. Die Zeche zahlt der Normalbürger, bei dem das neu geschaffene Geld als letztes ankommt und der die Sachwerte erst zu höheren Preisen kaufen kann (Cantillon-Effekt). Mit dem so erworbenen Reichtum können sich die Nachfahren der Templer beim Gewaltmonopol und den Medien einkaufen. Voilà, fertig ist der Plan zur Welteroberung! Und das mit einer Erkenntnis, die man in einem Satz zusammenfassen kann! Faszinierend, nicht wahr? Die Antwort auf die Frage, warum so viele Banker in Logen sind, lautet also: Die Banker sind nicht in den Logen, weil sie Banker sind. Sie sind Banker, weil sie in den Logen sind! Dort wurden sie in das Geheimnis eingeweiht – vermutlich aber nur auf oberster Ebene. Wer also in einer Loge ist, kann schon daran ablesen, wie weit oben er in der Hierarchie steht, ob ihm dieses Geheimnis – neben dem ganzen Hokuspokus – mitgeteilt wurde. Und von mir bekommen Sie es praktisch umsonst, weil ich darüber auch im Internet schreibe. Nun werden Sie einwenden, dass das längst kein Geheimnis mehr ist, Ludwig von Mises und die anderen alten und neuen Vertreter der Österreichischen Schule schreiben ja darüber. Aber erstens kennen 99 Prozent der Bevölkerung das Wesen des Geldes noch nicht und zweitens nicht den oben erklärten Zusammenhang. Das Schöne an diesem Geheimnis und der damit verbundenen Informationsineffizienz ist, dass den vielen nicht eingeweihten Helfershelfern die Brisanz dieses Themas nicht bewusst ist. Daher finden Sie immer mehr Artikel über die Österreichische Schule in den Medien, wenn auch längst nicht genug. Das liegt daran, dass auch die Chefredakteure und vermutlich die meisten Herausgeber gar nicht zum innersten Zirkel der eigentlichen Machtelite gehören. Was ich Ihnen hier mitgebe, wissen nur die ganz oben an der Spitze der Pyramide. Für jeden Libertären und jeden normalen, geistig gesunden Menschen muss daher die wichtigste Aufgabe sein, das Geldmonopol zu attackieren. Das kommt so schön unschuldig daher: Lasst doch die Menschen entscheiden, welches Geld sie benutzen. Klingt für jeden einleuchtend und ist es ja auch. Jeder libertäre Politiker, der die Chance ungenutzt lässt, dieses Thema in die Medien zu bringen, ist nicht auf Ihrer Seite oder schlicht dämlich. Wer das Geldmonopol abschafft, bricht gleichzeitig die Macht der Banken, Logen und Geheimdienste, also aller üblichen Verdächtigen. Denn ohne das Geldmonopol können sich die Staaten nicht finanzieren. Die aktuell größte Gefahr für das System ist daher die digitale und dezentrale Währung Bitcoin, wie die EZB bereits erkannt hat. Es wird zwar Versuche geben, Bitcoins zu verbieten, aber das muss scheitern, weil sie völlig anonym und dezentral gehandelt werden können. Es ist durchaus möglich, dass Bitcoins oder eine andere dezentrale Währung zum Zerstörer aller Staaten werden. Der Geldadel hat das Problem natürlich bereits erkannt. Daher werden jetzt unter anderem von Rockefellers Club of Rome andere Geldsysteme propagiert, die alle ein Monopol voraussetzen, also Freigeld, zinsloses Geld, Schwundgeld, fließendes Geld, Monetative und so weiter. Dieses Geld würde nach dem Arcanum der Templer natürlich nur angenommen, wenn es per Gewalt durchgesetzt wird. Gelockt werden die ahnungslosen Bürger mit der Kritik am Zins, die schon die Nationalsozialisten verbreiteten und auch eine Zeitlang die Kirchen aller Konfessionen, als sie noch die direkte Macht hatten. Der Islam verbietet noch heute den Zins in den Ländern, in denen er über das Gewaltmonopol verfügt. Die Kritik am Zins habe ich bereits an mehreren Stellen widerlegt. Der Versuch, uns zinsloses Geld schmackhaft zu machen, ist nichts anderes als der Versuch, die Macht der Logen zu erhalten. Es ist vermutlich auch eine der Methoden, wie man uns eine Weltwährung schmackhaft machen wird: Wollt ihr die total zinslose Währung? Jaaaaaaa! So stellen sich die Psychopathen das jedenfalls vor. Die Verbreitung der Idee vom zinslosen Geld ist einer der besten Belege dafür, dass wir in einer pathologischen Plutokratie leben. Denn die meisten, die diese Idee verbreiten, tun dies ja nicht aus böser Absicht, sondern aus ehrlicher Überzeugung.

An der Problematik des Geldwesens können Sie auch erkennen, warum die Vereinigten Staaten von Europa nur eine Vorstufe zu den Vereinigten Staaten der Welt sein sollen. Wenn nur Europa ein schwindsüchtiges Geld einführen würde, würde alles Kapital sofort fliehen. Heute besteht nur der Vorteil, dass sich das Fed-Kartell bereits über die ganze Welt ausgebreitet hat und alle Währungen schwindsüchtig sind. Länder, die versuchen, ein anderes Geldsystem einzuführen, wie beispielsweise Libyen, das eine goldgedeckte Währung, den Gold-Dinar für den ganzen arabischen Raum wollte, werden weggebombt. Wenn Sie einen Blick in die Geschichte werfen, erkennen Sie, dass das Ergebnis fast jeden Krieges die Einführung eines Geldmonopols mit ungedeckter Währung war. Gleichzeitig können Sie erkennen, dass diese Kriege – in der Regel auf beiden Seiten – von den Banken finanziert wurden, die später Teil des Bankenkartells, also an die Zentralbank angeschlossen waren. Beispielsweise war die Reichsmark vor dem Ersten Weltkrieg zwar auch eine Monopolwährung, aber sie war immerhin mit Gold gedeckt. Daher lag die Abgabenquote auch deutlich unter zehn Prozent und die deutsche Wirtschaft war als Folge des geringen Staatseinflusses die stärkste der Welt. So können Sie alle Kriege durchgehen, das Resultat war immer dasselbe: Die Banker hatten das Monopol auf Geld und damit die Macht. Jetzt wissen Sie, woran das liegt – am schmutzigsten Geheimnis der Welt: dem Arcanum der Tempelritter. Den ultimativen Beweis dafür, was das eigentliche Ziel ist, liefert im Übrigen unser eigenes Grundgesetz. Artikel 24 lautet: Der Bund kann durch Gesetz Hoheitsrechte auf zwischenstaatliche Einrichtungen übertragen. (1a) Soweit die Länder für die Ausübung der staatlichen Befugnisse und die Erfüllung der staatlichen Aufgaben zuständig sind, können sie mit Zustimmung der Bundesregierung Hoheitsrechte auf grenznachbarschaftliche Einrichtungen übertragen. Der Bund kann sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen; er wird hierbei in die Beschränkungen seiner Hoheitsrechte einwilligen, die eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen den Völkern der Welt herbeiführen und sichern. Zur Regelung zwischenstaatlicher Streitigkeiten wird der Bund Vereinbarungen über eine allgemeine, umfassende, obligatorische, internationale Schiedsgerichtsbarkeit beitreten. Allen Beteiligten bei den Beratungen war klar, dass dieser Artikel zur Vorbereitung einer Weltregierung dient. Prof. Frank Schorkopf von Institut für Völkerrecht und Europarecht der Universität Göttingen schreibt zu den Beratungen zum Grundgesetz: „Dabei waren sich die Beteiligten einig, dass der Weg zu einer Weltregierung über ein geeintes Europa werde erfolgen müssen.“ Wir müssen uns allerdings nicht auf die Einschätzung des Professors verlassen. Inzwischen wurden auch die Protokolle des Parlamentarischen Rates, der das Grundgesetz formulierte, veröffentlicht. In der Diskussion um die Formulierungen „kollektive Sicherheit“ und „dauerhafte Ordnung in Europa“ in Absatz 2 von Artikel 24 sagt Dr. Carlo Schmid (SPD) am 10. November 1948 zum späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss (FDP): „Die Weltstaatbemühungen in allen Ehren! Die Idee ist des Schweißes der Edlen wert. Man sollte aufhören, bei diesen Dingen immerzu von Utopien zu sprechen, wie man es gern tut, um es sich leicht zu machen. Aber ich glaube nicht, dass wir zur Weltregierung kommen werden, ohne vorher durch Europa gegangen zu sein.“ Der Vorsitzende des Parlamentarischen Rates, Hermann von Mangoldt (CDU) antwortet: „Wenn man den Einwand hat: Ihr habt hier die Einwilligung in Beschränkungen der eigenen Hoheitsrechte nur für die europäische Ordnung vorgesehen (in Absatz 2; Anm. OJ), so lässt darüber hinaus der Absatz 1 alle Möglichkeit in weltweitem Sinn offen.“ Das heißt, 1948 wurde nicht nur die Europäische Union, sondern bereits eine Weltregierung geplant und als Möglichkeit im Grundgesetz verankert! Und jeder, der behauptet, es werde eine Weltregierung angestrebt, wird mehr als 70 Jahre später als Verschwörungstheoretiker bezeichnet! Ein besonders eigenwilliger Treppenwitz der Geschichte ist wohl, dass der Theodor-Heuss-Preis 2013 an Daniel Cohn-Bendit ging, der wegen seiner Äußerungen zu Sex mit Kindern in die Kritik geriet. Heuss war mit Carlo Schmid einer der Väter des Grundgesetzes. Oder in Abwandlung des vom kürzlich verstorbenen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki gern verwendeten Brecht-Zitates: Und so sehen wir betroffen: Den Vorhang zu und keine Fragen offen. Dieser Text ist ein Auszug aus: Oliver Janich: Die Vereinigten Staaten von Europa. 512 Seiten. 19,99 € (D), 20,60 € (A). FinanzBuch Verlag München. Der Autor: Oliver Janich, freier Journalist und Buchautor, schrieb unter anderem für Focus, Süddeutsche Zeitung und Euro am Sonntag. Als einer der ersten Journalisten wies er darauf hin, dass durch den Lissabon-Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe erlaubt ist. Im Januar 2010 erregte seine Titelgeschichte über Widersprüche in der offiziellen Theorie zu 9/11 großes Aufsehen.

Kommentare

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  1. Cuibono sagt:

    Ich teile die Schlußfolgerung, daß man die Geldschöpfung freigeben muß, nicht. Im Gegenteil: Darin liegt die größte Gefahr, denn das wäre der letzte Schritt zu einer privatisierten Finanzdiktatur.

    Denn wer würde das Geld dann luftschöpfen? Wieder private Firmen. Diesmal total privatisierte. Ich nenne das: Vom Regen in die Traufe.

    Jene Großfirmen, die über die nötige Infrastruktur und internationale Überweisungssysteme verfügen, werden -in Freigabefall- umgehend mittels Kampfpreisen um Marktanteile rittern und es wird sich am Ende ein de facto Oligopol der marktmächtigsten Geldschöpfer herausbilden. Ein Oligopol PRIVATER Geldschöpfer. Die schlimmstenfalls dann alles mit Preisabsprachen intern „regeln“ können. Kreditkosten raufsetzen, darüber entscheiden, wer überhaupt ein Konto besitzen darf, wieviel ein Konto kostet etc. Bei Bargeldverbot würden sie alleine entscheiden, ob jemand überhaupt eine Firma haben kann, denn ohne Konto gäbe es keine Firma.

    Das wäre die totale Diktatur und Ende der Erwerbsfreiheit jedes Bürgers.

    Es kann in meinen Augen die Lösung nur darin liegen, daß das Geld durch eine Institution luftgeschöpft wird, die von Leuten betrieben wird, die s e l b s t an der Geldschöpfung NICHTS verdienen k ö n n e n, die also weisungsfreie Beamte mit einem klaren Gesetzesauftrag sind.

    Die Monetative als total weisungsfrei gestellte Behörde eines Staates ( also wie die Richter) agiert als eigenständige Staatsbehörde. Die Geldmenge wird durch sie unabhängig von einem persönlichen Gewinn ausschließlich nach Geldwert-Stabilitätskriterien festgelegt.

    Der Geldschöpfungsgewinn kommt der Allgemeinheit zugute, dem allgemeinen Steuertopf.

    Es bedarf also nicht der Zerstörung des Staates sondern vielmehr seiner Stärkung und Umgestaltung zu einem positiv agierenden Gemeinwohlverwalter, denn der Staat ist nichts anderes als die Summe seiner Steuerzahler. Der Staat als Gesamtverwaltungsinstitution seiner Bürger muß vertrauenswürdig werden, hingegen muss die Ausgabefreiheit der Regierung und der Zugriff durch Korrupte scharf kontrolliert werden und alle Ausgaben des Staates müssen ihr zwingendes Limit in der, von der Monetative freigegebenen verfügbaren Geldmenge finden.

    Nur wenn „die Allgemeinheit“ das Geld luftschöpft und alle Menschen daran gleichermaßen teilhaben, kann und wird es ein gerechtes Geldsystem geben.

    • Der Unternehmer sagt:

      Sie haben das Prinzip der Herrschaftsausübung mittels Geldmonopol nicht verstanden.

      Von Rothschild stammt der Satz: „Gebt mir die Kontrolle über die Währung, dann ist es mir egal, wer die Gesetze macht“.

      Sie müssen verstehen, dass der Staat und die Finanzplutokratie auf das engste miteinander verknüpft sind. Unser heutiges Währungssystem ist reiner Marxismus.

      Ich empfehle Ihnen von Prof. Ludwig von Mises „Theorie des Geldes und der Umlaufmittel“. Keiner hat so exakt die Funktionsweise des Geldes beschrieben wie von Mises.

      Sie sind ferner von dem Irrglauben befallen, vom Staat käme irgendetwas Gutes. Der Staat ist unser Feind und ein Gewaltmonopolist.

      Wachen Sie auf!

    • Warft sagt:

      Cuibono,

      genau falsch,

      jeder redliche arbeitende Mensch wird, so er die Freiheit hätte, sich dem Geld zuwenden, das Solidität verspricht. Verbrecherische Währungen fliegen – Nachtigall, ick hör dir tapsen – von alleine auf.

      Derzeit sind eben leider alle erreichbaren Währungen in dieses Dollar-Komplott eingebunden, wir haben keine Wahl auf eine solide Währung, gutes Geld.

      Das Komplott zwischen Finanzjunkern und Policy Fellows, so nennen die das in einigen Organisationen, liegt ja offen zutage; der Staat ist durch sein Gewaltmonopol das furchtbarste vorstellbare Ungeheuer, EUdSSR – eine ganz und gar nicht verlockende Drohung.

      Im Übrigen, was Arbeit und Moral angeht, empfehle ich sehr das Buch von Roland Baader – Die Belogene Generation

  2. jovi sagt:

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen und lese es gerade. Ich bin noch nicht ganz durch, kann es aber jetzt schon guten Gewissens weiterempfehlen. Janich hat recherchiert welche Parteien und Gruppen seit Jahren an diesem Ziel arbeiten. Er weist nach, dass die EU ein Superstaat werden soll, der immer mehr bürgerliche Freiheiten und Rechte einschränken wird.
    Es empfiehlt sich wirklich das ganze Buch von Anfang bis Ende zu lesen. Wenn man nur diesen Ausschnitt hier bei DWN liest, kann man sich das alles nicht so recht vorstellen und versteht nicht worum es geht.

  3. Schuldgeld und Geldschopfung aus dem Nichts sind Ursache sagt:

    Der ehemalige Direktor der „Bank of England“, Sir Josiah Stamp, erklärte in einer Rede anlässlich der Abschlussfeier an der University of Texas im Jahre 1927 vor etwa 150 Studenten selbstkritisch und in unmissverständlichen, klaren Worten die Funktionsweise eines schuldenbasierten Weltfinanzsystems:

    „…Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist
vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde.
 Das moderne Finanzwesen wurde in Ungerechtigkeit gezeugt und in Sünde 
geboren …
 Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht der Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen.“

    Die ganz großen Betrügereien der Zentralbanken, Finanzoligarchie und der Kleptoplutokratie liegen tief:



    Betrug 1:
 Fiatschuldgeldsystem – Schaffen von Papier/Giralgeld buchgstäblich aus dem Nichts!



    Betrug 2:
 Fractional Reserve Banking. Für jedes Stück kreiertes Geld wird von der Bank wiederum ein Vielfaches aus der Luft geschaffen (1;30-1:100!). So werden aus 5% Zinsen mal 30-100 pro Jahr 150-500% Zinsen!



    Betrug 3:
 Die ‘Federal Reserve’ ist ein monopolistisches Kartell einiger Privatgroßbanken, die die Währung der größten Wirtschaftsnation seit 1913 kontrolliert/besitzt (Gelddruckmonopol vom gewählten Parlament oder Präsidenten unkontrolliert!). Darüberhinaus ist der Dollar seit 1944/5 die Weltleitwährung und so läßt sich die Druckgeldinflation auf die ganze Welt des Dollarraumes ausbreiten!

    Hinter dem raffiniert gewählten Namen ‘Federal Reserve’ versteckt sich in Wirklichkeit das größte Betrugssystem der Geschichte, das weder ‘Federal’ (sondern privat) noch Reserven hat (sondern druckt Monopoliegeld) und das rein den Zielen der sie konstituierenden Privatbanken zum Zwecke der unbemerkten Ausbeutung der Massen dient.

    Betrug 4: Die Zentral- und die privaten Banken können durch Ausdehnung und Kontraktion der Geldmenge beliebig Zyklen von Wirtschaftkrisen mit Inflation und Deflation erzeugen (tun aber so, als ob sie diese verhinderten!).



    Betrug 5:
 Inflation = Geldvermögen werden wertlos gemacht. Deflation = Sachvermögen werden wertlos gemacht



    Betrug 6:
 Kleptoplutokraten nutzen das Papiergeldmonopol und kaufen immer mehr Realvermögen der Wirtschaft und der Bevölkerung mit dem eigentlich wertlosen Papiergeld auf, daß sie der Bevölkerung aufgeschwatzt hatten.



    Betrug 7:
 Exponential steigender Zins- und Zinseszins oder äußerer Krieg ruinieren den Staat zuletzt und die Kleptoplutokraten fangen das Spiel unter hochheiligen Versprechen, die Ausplünderung der Menschen nie wieder zuzulassen, von neuem an!

    Der ökonomische Unsinn und die abgedroschene Behauptung, Deutschland sei Profiteur des TEURO und Schuld und verantwortlich für so ziemlich alles in der Welt, erweckt bald nur noch Gelächter:




    Erstens sind Deutschlands Exporterfolge auf den Fleiss und den Erfindergeist der Deutschen zurückzuführen, und damit vollkommen verdient!



    Zweitens ist die deutsche Exportwirtschaft stärker im ausserEUbereich gewachsen als innerhalb der EU, also hat etwas mit der Attraktivität der deutschen Produkte per se zu tun.



    Drittens wird der Export aber grossenteils überhaupt NICHT bezahlt, und zwar augrund des Target II systems im Euroraum werden die Schulden der Schuldenländer indirekt über EZB auf die Bundesbank und damit den deutschen Steuerzahler verschoben.

    Im Handel mit den USA bekommen wir (bald) wertlose Dollar und Treasurybonds, die reines Papier darstellen.

    Also, wir werden um den Verdienst des ehrlich und hart erwirtschafteten Exporterfolges betrogen und bezahlen die deutschen Exporte per Bundesschuld am Ende zu einem grossen Teil selbst!

 Eben ein Weltgeldbetrugsystem!



    Wenigstens haben wir uns aber die industrielle Basis erhalten, die die Angelsachsen abgegeben haben. Mehr Einblicke gibt es bei Alex Jones in infowars.com. “

    Allen ist mittlerweile klar: Der Zug fährt gegen die Wand, Deutschland wird von den anderen heruntergezogen und wird selbst ertrinken, wenn es auf der Euroschiene so weitermacht. Deutschland muss sich also erst einmal freischwimmen, und das heißt, wir brauchen eine eigene Deutsche Währung.

    Hauptgegenargument ist die zu erwartende Aufwertung der DM. Aber dies ist ein Scheinargument, das wir ein wenig differenzierter und kritischer betrachten sollten:

    1. So hatte Deutschland hatte auch zu DM Zeiten immer Handelsüberschüsse, nicht -defizite.

    2. Ständig hatten wir eine DM Aufwertung (mit bis zu 100% Aufwertungen der DM zum Dollar 1985-1988) seit der DM Einführung (http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/currency.htm#tables)und diese DM Auwertungen haben Deutschlands wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstieg nach dem Krieg nicht aufgehalten, sondern ganz in Gegenteil das Deutsche und in der ganzen Welt bewunderte Wirtschaftswunder erst hervorgebracht!

    3. 40% der Exportprodukte kommen selbst aus Importprodukten und werden also billiger durch eine Aufwertung der DM.

    4. Ferner führt eine Aufwertung der DM zu mehr Kaufkraft der Deutschen Bevölkerung, das heisst, der deutsche Arbeitnehmer kriegt wieder etwas für sein Geld statt ständig zu verlieren, wie unter dem Euro! Das ist die sogenannte Sozialdividende. Deshalb ist ja auch der Lebensstandart in starken Wahrungsländern wie der Schweiz und in der Bundesrepublik zu DM Zeiten so hoch gewesen!

    5. Eine stärkere DM führt zu mehr Innenkaufkraft und Binnennachfrage und damit mehr Importen, was anderen Ländern wieder zugute kommt und deren Wirtschaftleistung fördert und hilft, von Transferleistungen unabhängig zu werden.

    6. Gleichzeitig führen die Abwertungen, zB der Drachme und der Lira, zu deren wirtschaftlichen Wettbewerbsstärkung und damit der Möglichkeit, nicht auf Pump anderer, sondern eigenständig zu wachsen.

    7. Summa summarum werden Europa und die Welt nicht stärker, wenn auch die letzten noch funktionierenden Wirtschaften kaputtgemacht werden, um den Niedergang um eine kurze Zeit zu verzögern, ohne den dann totalen Zusammenbruch aufhalten zu können!

    Das Geldsystem muss reformiert werden: Ende des Schuldgeldsystems gegen Zinsen! und hin zum nationalen Kreditsystem gegen keine oder niedrige Zinsen und in der Hand des Staates. Zur nachhaltigen Gesundung und dem Wiedererblühen der Wirtschaften Europas ist daher die Rückkehr zu Länderwährungen und insbesondere die Wiedereinführung der DM notwendig, damit wieder politisch selbstverantwortlich und an die jeweiligen wirtschaftlichen Bedingungen angepaßt gehandelt werden kann, so wie in Europa vor dem Euro, um wirtschaftlich wieder in Fahrt zu kommen (und als Bonus die politische Katastrophe des Irrweges in eine demokratisch unlegitimierte, unkontrollierte Technokratendiktatur, einer EUdSSR, zu beenden.

  4. Schuldgeld und Geldschopfung aus dem Nichts sind Ursache sagt:

    „Der ehemalige Direktor der „Bank of England“ und zweitreichste Brite seiner Zeit, Sir Josiah Stamp, erklärte in einer Rede anlässlich der Abschlussfeier an der University of Texas im Jahre 1927 vor etwa 150 Studenten selbstkritisch und in unmissverständlichen, klaren Worten die Funktionsweise eines schuldenbasierten Weltfinanzsystems:

    „…Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist
vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde.
Das moderne Finanzwesen wurde in Ungerechtigkeit gezeugt und in Sünde
geboren …
Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht der Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen.“

  5. Falke sagt:

    Bei Büchern über die Templer muss man beachten, dass die Templer von der Kirche nahe stehenden Leuten zumeist verleumdet worden sind. Richtig ist, dass sie bereits ein ausgezeichnetes Geldsystem entwickelt und das Scheck-Prinzip gehandhabt haben. Der entscheidende Unterschied zu ihren “Nachfolgern” ist nur, dass die Templer mit Geld und Gold völlig selbstlos umgegangen sind, was ihnen den Hass Phillips des Schönen zugezogen hat, der ihre Vernichtung betrieb, um, eben nicht selbstlos, an ihre Schätze zu kommen.

    Der Satz:im obigen Text: “Prof. Frank Schorkopf von Institut für Völkerrecht und Europarecht der Universität Göttingen schreibt zu den Beratungen zum Grundgesetz: „Dabei waren sich die Beteiligten einig, dass der Weg zu einer Weltregierung über ein geeintes Europa werde erfolgen müssen“
    ist natürlich hoch interessant, da er mit dem folgenden Ausspruch Churchills, der ein Hochgradfreimaurer war, übereinstimmt:

    “Wir geben uns natürlich nicht der Täuschung hin, dass die Vereinigten Staaten von Europa die letzte und vollständige Lösung aller Probleme der internationalen Beziehungen darstelle. Die Schaffung einer autoritativen, allmächtigen Weltordnung ist das Endziel, das wir anzustreben haben. Wenn nicht eine wirksame Welt-Superregierung errichtet und rasch handlungsfähig werden kann, bleiben die Aussichten auf Frieden und menschlichen Fortschritt düster und zweifelhaft. Doch wollen wir uns in Bezug auf das Hauptziel keiner Illusion hingeben: Ohne ein Vereinigtes Europa keine sichere Aussicht auf eine Weltregierung. Die Vereinigung Europas ist der unverzichtbare erste Schritt zur Verwirklichung dieses Zieles.”

    Nachweis auf: http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/11/22/hintergrunde-der-europaischen-integrationsbewegung/

  6. Hans von Atzigen sagt:

    Interessante Ausführungen Tja einfach allzu fiel Verschwörerisches eingewoben und beigemischt. Deutlich mehr nüchterne Rationale Betrachtungsweise währe da doch sehr angebracht.( Nachvollziehbar so etwas verkauft sich halt extrem Schlecht.)
    Der Mensch ist Teil des Lebens auf dem Planeten und den ganz fundamentalen Grundgesetzlichkeiten der Natur unterworfen.
    Das Streben des Menschen nach Einfluss und Macht ist Teil der Menschlichen Natur und zieht sich durch das gesamte Menschenleben so ab dem 3-4 Lebensjahr bis kurz vor dem Tode. Das Besondere am Menschen ist die Fähigkeit des Gestaltens.
    Handwerklich, Intellektuell, und Führung,s- Machtpolitisch. Anderseits lassen sich Menschen den auch gerne Führen vorausgesetzt die Vorstellungen der Führenden decken sich mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen.
    Insbesondere nach dem 2.Weltkrieg gab es da eine Vielzahl von Wünschen und Träumen. Frieden, Grösstmögliche Individuelle Freiheit, Wohlergehen und Wohlstand ein gutes Leben. Schlicht die Grundträume der, des Menschen.
    Die Existenz einer durchgehenden ,,Geheimen,, über lange Zeit lebenden Macht- Struktur die der Autor suggeriert, die gibt es nicht. Jedes Gemeinschaftsgebilde egal ob klein oder Gross hat einen in sich geschlossenen Anfang und ein Ende. Da überdauert die Zeit nur Eines, die Idee. Solche Ideen und Gemeinschaftsgebilde scheitern, scheiterten, variabel Unterschiedlich regelmässig an den Realitäten und gegebenen Möglichkeiten und deren Physikalischen Technischen und Wirtschaftlichen Grenzen.
    Insbesondere nach dem 2.Weltkrieg entwickelte sich sehr ausgeprägt der Traum die Vorstellung von der Einen Welt.
    Eine nüchterne Betrachtung der Globalen Realität zeigt das die Menschheit weiter denn je davon entfernt ist. Der Traum ist immer offensichtlicher am Scheitern. Der Traum übersteigt die ganz realen Möglichkeiten des Planeten um ein vielfaches. Nun der Traum hat sich tief in die Köpfe sehr vieler Menschen gefressen. So langsam dämmert es, das dies ein Traum ist, an den sich die Menschen verbissen klammern. Die Menschen wollen den Traum bewahren und suchen nach dem Zerstörer dieses Traumes. Da bietet sich Zeitgerecht die angeblich Macht eines Herrschaftszirkels geradezu an. Gewiss da ist ein Führungszirkel (zb.Bilderberger) Ein nüchterner Überblick offenbart jedoch das sich deren Einfluss lediglich auf die noch und immer mehr schwindende Vorherrschaft der Westlichen alten Industrienationen beschränkt.
    Nicht nur zahllose Individuen auch der enge Kreis des Macht- Zirkels, Träumt verbissen den irrealen Traum von der Einen Welt. Weitestgehend Blind für die Realen Entwicklungen und realen Möglichkeiten. Da wird immer Ratloser an der Verwirklichung des Traums Eine Welt gearbeitet nüchtern besehen mehr denn je ganz einfach gebastelt.
    Der ganz grosse Plan die Weltherrschaft ist ein Traum er existiert Real nicht einmal ansatzweise in realistisch nüchterner Gestalt geschweige denn in wohldurchdachter und Konkreter Ausführungsvorgabe= Gestaltung. Schon eher als Wahnausführung.
    Gewiss es gab da exzellente Möglichkeiten und Chancen den Traum Eine Welt wenigstens Ansatzweise in Teilen umzusetzen, doch, das ist das Tragische die sind längst unumkehrbar Verbraten.
    Wenn dem Menschen die Träume genommen werden sucht er nach Bösen Mächten die Träume zerstören Geister, Götter und aktuell Zeitgerecht nach einer Imaginären Weltherrschaftsmacht.
    Es gibt nur Eine Macht, die Macht der Natur die Macht der Begrenztheit des Planeten mit seinen gegebenen Möglichkeiten die der Mensch fast blind überfordert hat. Der Mensch in seiner Masse ist sich selbst der grösste masslose Feind.
    Die Menschheit steht am Rande einer Umfassenden Zeitenwende das können nur noch naive Träumende, Realitätsblinde, Zeitgenossen übersehen.
    Freundliche Grüsse
    http://www.hans-von-atzigen.ch

  7. Stefan Wehmeier sagt:

    Goldgeld – Papiergeld – Freigeld

    „Der Staat setzt das Freigeld durch das Währungsamt in der Weise in Umlauf, dass er das bisherige Metallgeld zum freiwilligen Umtausch an den Staatskassen annimmt, und zwar al pari, für eine Mark in Gold eine Mark in Freigeld.
    Wer damit nicht einverstanden ist, mag sein Gold behalten. Niemand zwingt oder drängt ihn zum Tausch. Es wird ihm nur gesagt, dass nach Ablauf einer bestimmten Zeit (1-2-3 Monate) sein Gold kein Geld, sondern nur noch Metall, Gold, sein wird.
    Der Staat erkennt dann nur noch das Freigeld als gesetzliches Zahlungsmittel an seinen Kassen an. Gold und Silber sind dann dem Staat gegenüber nichts anderes als Waren – wie Holz, Tran, Guano, Eisen. Und wie man heute die Zölle, die Steuern, nicht mit einer Fuhre Stroh, mit einer alten Hose bezahlen kann, sondern nur mit dem vom Staat gemünzten Geld, so auch mit dem Freigeld.
    Im Übrigen braucht der Staat das Gesetz, den gesetzlichen Zwang nicht, um sein Geld auch dem Privatverkehr aufzuzwingen. Das überlässt er einfach der Macht der Verhältnisse. Der Staat stellt es jedem frei, Gold oder Silber in Tausch für Waren anzunehmen; er stellt es aber auch jedem frei, aus Gold und Silber Münzen von x-beliebiger Größe, Feingehalt oder Gewicht herzustellen und zu verkaufen. Den Handel mit Gold gibt er, wie den Handel mit jeder beliebigen Ware frei, vogelfrei. Er entzieht den etwa im Privatverkehr umlaufenden Münzen die staatliche Gewähr für Gewicht und Feingehalt. Mehr tut der Staat nicht, um das Gold aus dem privaten Geldverkehr zu werfen, mehr braucht er auch nicht zu tun. Es genügt.
    Wenn also jemand Gold in Zahlung nimmt, so wird er dieses immer zuerst in einer Scheideanstalt auf den genauen Feingehalt untersuchen lassen und die Kosten der Untersuchung bezahlen müssen. Dann muss er sich auch danach erkundigen, welchen Preis er selbst wieder beim Verkauf des Goldes erlösen wird, falls er Geld für irgendwelche Zahlung braucht. Und er muss sich auf große Preisschwankungen gefasst machen. Denn der Preis keiner Ware macht solche Sprünge wie das Gold nach seiner Entmünzung machen wird. Findet er dann, dass das eine kostspielige, langwierige Sache ist, so bleibt es ihm unbenommen, als reuiger Sünder in den Schoß des Staatsgeldes zurückzukehren.“

    Silvio Gesell (aus „Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform“, 1906)

    Die Kunst, noch dümmer als der „Normalbürger“ zu sein, beherrscht die so genannte „Österreichische Schule“, die noch immer den „Goldstandard“ anbetet. Goldgeld wird schon mit Zinsgeld (fehlerhaftes Geld mit Wertaufbewahrungs(un)funktion) aus Papier aus dem Umlauf gedrängt; das Freigeld (konstruktiv umlaufgesichertes Geld ohne Kapitaleigenschaft) verdrängt alles Zinsgeld (ob aus Metall oder Papier) sofort aus dem Umlauf. Die Dummheit des „Normalbürgers“ beruht bis heute auf der Religion:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/einfuhrung-in-die-wahrheit.html