Ford sammelt Daten über Fahrverhalten per GPS

Das in den Autos eingebaute GPS-System erkennt, wann und wo die Fahrer zu schnell unterwegs sind. Die Daten werden an den Konzern übermittelt. Dieser versichert jedoch, dass die Daten keinesfalls an Dritte - die Polizei, Geheimdienste, die Regierung - weitergegeben werden.

Mit den eingebauten GPS-Einheiten erkennt der amerikanische Autohersteller Ford, wann und wo die Fahrer zulässige Maximal-Geschwindigkeiten überschreiten.

Die Daten sollen jedoch nicht genutzt werden, damit sich die Kunden keine Sorgen um ihre Privatsphäre machen müssen, zitiert Business Insider Fords Vizechef für Marketing & Sales, Jim Farley. Während einer Diskussion über die aktuelle Lage beim Datenschutz sagte er:

„Wir kennen jeden, der das Gesetz bricht. Wir wissen, wann Sie es tun. Wir haben GPS in Ihrem Auto, wir wissen also, was Sie tun. Übrigens, wir geben diese Daten an niemanden weiter.“

Er könne sich jedoch vorstellen, dass eines Tages die vorhandenen Daten anonym genutzt werden könnten. Wenn etwa in einem Stadion eine Großveranstaltung stattfinde, seien Informationen über den eintreffenden Verkehr hilfreich, so Farley. Der Veranstalter könnte dann die Parkplatz-Ressourcen entsprechend anpassen.

Kommentare

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  1. Maximilian Mehl sagt:

    Ein zur Positionsbestimmung empfangener GPS Datenstrom ermöglicht zunächst nur die jeweilige Positionsbestimmung. Um diese Informtionen auszuwerten, ist es nötig, diese Daten an eine Zentrale zu schicken. Es muss somit eine Datenverbindung zwischen dem Fahrzeug und der Zentrale zustande kommen. Möglich, dass dazu ein über Bluetooth gekoppeltes Mobiltelefon genutzt wird, denn es dürfte sich sicherlich keine UMTS oder GSM Karte im Fahzeug befinden, die die Rückübertragung der GPS Daten an die Zentrale unterstützt. Das ist eher Panikmache als Realität. Letztlich läßt sich eine Rückübertragung der GPS Daten an eine Firmenzentrale auch über einen sog. „Jammer“ unterbinden, oder durch Deaktivierung des Rücksendemuduls, falls so etwas überhaupt im Ford verbaut sein sollte. Ich meine, die Story ist nichts als „heiße Luft“

  2. bate sagt:

    Ford ist tot, gestorben für mich!!! Für alle Zeiten!

  3. Heiko Fröhlich sagt:

    Unter keinerlei Umständen mehr einen Ford kaufen!
    Andere Hersteller bei denen so etwas ruchbar wird (BMW?), ebenfalls komplett meiden. Schlimmer gehts bald nicht!
    Wenn die Menschen jetzt nicht wach werden, gibt es ein ganz böses Erwachen, indem die Informationsgesellschaft immer mehr missbraucht wird!

  4. bESSer sagt:

    Bitte alle dreimal laut lachen.

    Danke!

    Besser keinen Ford kaufen

  5. Loewe sagt:

    „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“, „Die Renten sind sicher“, “ Kein Land wird für die Schulden eines anderen Landes einspringen müssen“. „Wir kennen jeden, der das Gesetz bricht. Wir wissen, wann Sie es tun. Wir haben GPS in Ihrem Auto, wir wissen also, was Sie tun. Übrigens, wir geben diese Daten an niemanden weiter.“

    Und so reiht sich Ford in die Reihe der größten Lügen der Geschichte ein…. Wenn der richtige Mann (oder die richtige MannIn) kommt, wird Ford ALLE Daten „spenden“

  6. Annonymus26 sagt:

    Damit werde ich mir keinen Ford mehr kaufen.
    Denn dann weiss ich wo mein Geld und meine Daten bleiben.
    Wieso verbaut man überhaupt GPS-Empfänger und Telefone zur Datenübertragung in die Autos?

    Um die Leute beim Autofahren ab zu hören.!?

  7. Frank sagt:

    Es wird niemand „Nein“ sagen, wenn die NSA & Co. anfragen. Schließlich geht es um die nationale Sicherheit.
    Die Dienste sind stets im Krieg ….. jeder ist ein potentieller Terrorist!