Bundesbank erhielt nur Bruchteil des Goldes aus New York

Die Bundesbank erhielt 2013 nur einen Bruchteil des Goldes aus den USA, das sie nach Deutschland zurückführen will. Bislang kamen nur 5 Tonnen in Frankfurt an. Insgesamt sollen 300 Tonnen geliefert werden. Die Bundesbank erklärt die Verzögerung mit Problemen beim Transport und beim Umschmelzen der Barren.

Im vergangenen Jahr lieferte die Federal Reserve nach Angaben der Deutsche Bundesbank lediglich 5 Tonnen Gold nach Frankfurt. Das ist nur ein Bruchteil des Goldes, das die Bundesbank bis 2020 nach Deutschland zurückholen will. Die Zeichen mehren sich, dass die Amerikaner das Gold der Deutschen nicht mehr haben.

Von den insgesamt 1.500 Tonnen deutschen Goldes, die bei der Federal Reserve in New York lagern, will sich die Bundesbank innerhalb von acht Jahren 300 Tonnen liefern lassen. Doch im ersten von acht Jahren lieferte die Federal Reserve nur 5 Tonnen, berichtet Die Welt. Kurz vor Weihnachten hatte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gesagt, dass die Bundesbank im Jahr 2013 insgesamt 37 Tonnen aus dem Ausland zurückgeführt habe.

Nun sagt die Bundesbank, dass 32 Tonnen davon von der französischen Notenbank kamen. Hier soll bis 2020 das deutsche Goldlager komplett aufgelöst werden. Die Transporte aus Paris hätten zügiger beginnen können, weil die Goldbarren dort in der gewünschten Form vorlägen, dem LGD-Standard – London Good Delivery.

Weidmann hatte zudem gesagt, dass Teile des Golds vor dem Transport umgeschmolzen wurden. Damit meinte er offenbar die Barren aus New York. Doch später sagte die Bundesbank, sie habe das Gold erste nach dem Transport selbst umgeschmolzen (mehr hier). Die widersprüchlichen Aussagen und die Intransparenz seitens der Bundesbank sowie der extrem langsame Rücktransport sprechen dafür, dass die deutschen Goldbarren in New York nicht mehr vorhanden sind.

Nun liefert die Bundesbank erstmals eine Erklärung dafür, warum sie 2013 nur ein Bruchteil des deutschen Golden aus den USA erhalten hat: Die Gold-Transporte konnten erst im Herbst beginnen, weil zuvor Verträge mit Transport- und Schmelzfirmen abgeschlossen werden mussten. Die Erklärung ist schwer verständlich. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2013 exportierten die Briten 797 Tonnen Gold in die Schweiz, wo das Gold für den chinesischen Markt umgeschmolzen wird (mehr hier).

Im laufenden Jahr sollen immerhin 30 bis 50 Tonnen aus New York kommen. Auch diese sollen an geheimen Orten in Deutschland umgeschmolzen werden. Die Bundesbank spricht dabei von einer vertrauensbildenden Maßnahme. Sie hält an ihrem Ziel fest, dass bis 2020 nur noch 1.200 Tonnen deutschen Goldes bei der Federal Reserve lagern sollen.

Kommentare

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  1. Rico sagt:

    Hmmm….wo bleiben die Mainstream-Medien und die sog. investigativen Journalisten ? …. und Staatsanwälte?… Müssen jetzt nicht einpaar Politiker-Köpfe rollen aus der GroKo, allen voran die Mutti ? Wie damals beim Ex-Bundespräsidenten Wulff ?

    Da waren die Mainstream-Medien sehr „hörbar“ und die Staatsanwalte haben ihm den Immnunitätsstatus entzogen …

    Wer soll nach Mutti kommen…. Vati ? Oder eines der Kinder … wer ?

  2. Morgo sagt:

    Hat die FED unser Gold zur Manipulation des Goldpreises benutzt ??
    Das der Goldpreis künstlich nach unten gedrückt wird bestätigen viele Experten.

  3. Timerunner sagt:

    Offenbar hat die BuBa strikte Order von ganz oben, diesen unfassbaren Skandal um jeden Preis herunterzuspielen. Wahrscheinlich, weil auch Muttis Kopf rollt, wenn die Öffentlichkeit erst mal begreift, was hier wirklich passiert.
    Zumindest wäre die Freihandelszone mit den Amis blockiert. Und die bringt garantiert ganz dicke Vergünstigungen für die „richtigen“ Leute. Die dann auch weg wären.
    Tja, der Vergleich mit einem heruntergekommenen Saustall drängt sich auf, aber damit würde man den armen Tieren echt Unrecht tun.

  4. MMJ sagt:

    Das Gold werden wir nicht mehr zurückbekommen. Da sollte man sich schonmal dran gewöhnen.

  5. gfb sagt:

    Es ist Zeit für Strafanzeigen wegen Veruntreuung.
    Im Rahmen des Verfahrens wird dann der tatsächliche Bestand ermittelt.
    Diese wird sicherlich weit und den veröffentlichen Angaben der Bundesbank liegen.
    Dann rollen Köpfe und es gehen einige direkt in den Knast.
    Eine Strafanzeige kann jeder Bürger stellen.
    Wer ist dabei?

  6. Jürgen Wehder sagt:

    Die Deutschen müssen sich langsam daran gewöhnen, dass sie von den Alliirten ausgeplündert wurden oder noch werden.