Verkehrsminister will spezielle Parkplätze für E-Autos schaffen

Um das Ziel von einer Million E-Autos zu erreichen, will Bundesverkehrsminister Dobrindt Kaufanreize schaffen. Er will die E-Autos jedoch nicht mit Geld unterstützen, sondern mit Privilegien, etwa bei Parkplätzen oder bei der Benutzung von Busspuren.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will per Gesetz für Elektroautos Kaufanreize schaffen, dafür aber kein Geld in die Hand nehmen. Der CSU-Politiker kündigte am Samstag in einem Interview der Rheinischen Post ein Elektromobilitätsgesetz an.

Dies werde Privilegien für Elektroautos vorsehen, etwa bei Parkplätzen oder bei der Benutzung von Busspuren.

„Reine Kaufprämien wird es allerdings nicht geben“, sagte Dobrindt. Der Minister war in der zurückliegenden Woche mit einem Elektroauto zur Kabinettsklausur in Meseberg vorgefahren.

Aus der eigenen Partei erhielt der Minister Unterstützung. „Wir brauchen einen kräftigen Schub, um mehr Elektroautos auf die Straße zu bringen“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Ulrich Lange (CSU). Der Vorschlag von Minister Dobrindt sei ein wichtiger Beitrag, das Ziel von einer Million E-Fahrzeugen bis 2020 zu erreichen.

Kommentare

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  1. Zebulon sagt:

    Das wird super werden. Diejenigen, die sich sowieso jetzt schon mehrere Autos leisten können, kaufen sich dann noch zusätzlich ein E-Auto und bekommen dafür beim shoppen gegenüber dem finanziellen Abschaum noch einen previlegierten Parkplatz. Egal wo man auch immer hinschaut, kann man erkennen das alle Steuerungsversuche immer noch mehr Geld/ Previlegien in die Taschen der Reichen fließen.

  2. otto f. krammer sagt:

    Dafür habe ich eine mobile Solartankstelle entwickelt, welche bei Bedarf auf einem beliebigen Parkplatz diese Funktion erfüllen kann. Auf einer ausgedienten Karosse als Träger, befinden sich darüber hocheffiziente Solarpaneele, welche mittels Tracer die beste Leistung ermöglichen und im Inneren finden sich Speicherbatterien damit auch nachts der Sonnenstrom an ein E-Fahrzeug umgeladen werfen kann. An normaler Steckdose mit Kontrollanzeige, wird der Ladestrom entnommen.
    Ausgediente Karossen leisten damit ihren Dienst als Recycling.
    Zur allgemeinen Verwendung als offenes System für jedermann!

  3. gfb sagt:

    Der Verkehrsminister hat von E-Mobilität keine Ahnung. Zukünftig werden die Energiespeicher von E-Fahrzeugen an Schnellladestationen innerhalb von wenigen Minuten aufgeladen. Das vorhandene Tankstellennetz kann dafür genutzt werden. Es sind überhaupt keine besonderen Parkplätze erforderlich. 230/380V Ladetechnik, benötigt man dann nur noch Zuhause oder am Arbeitsplatz, wo das Fahrzeug die meiste Zeit steht. Wer will schon schwere Ladekabel schleppen und transportieren? So lange die Energiespeicher mehr kosten als ein Kleinwagen und innerhalb von 5 Jahren schon den Geist aufgeben, wird man diese Fahrzeuge meiden.

  4. Gustav sagt:

    Warum nicht auch Sonderparkplätze für rote Autos oder gelbe? Ich halte die Vorteile, die man E-Autos einräumt für Diskriminierung aller übrigen Autofahrer. Was soll der Blödsinn?