Schäuble warnt vor Vorurteilen gegenüber Zuwanderern

Finanzminister Schäuble kritisiert Vorbehalte gegenüber Zuwanderern. Deutschland sei darauf angewiesen, dass ausländische Arbeitskräfte ins Land kommen. Es gebe auch Deutsche, die Sozialleistungen missbrauchen, so Schäuble.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat vor Vorbehalten gegenüber Zuwanderern gewarnt. „Wir Deutschen haben nicht den geringsten Grund, Ressentiments gegenüber anderen zu schüren“, sagte der CDU-Politiker der Bild-Zeitung.

Deutschland profitiere von der europäischen Integration wie kaum ein anderes Land und sei darauf angewiesen, dass ausländische Arbeitskräfte kämen. „Im Bereich der Pflege ginge es doch gar nicht mehr ohne sie“, sagte Schäuble.

Zudem gebe es auch Deutsche, die Sozialleistungen missbrauchen oder Steuern hinterziehen.

Hintergrund der Diskussion ist, dass Rumänen und Bulgaren sieben Jahre nach ihrem EU-Beitritt nun freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben. Einige Großstädte klagen bereits seit einem Jahr darüber, dass sich bei ihnen Probleme mit bedürftigen Zuwanderern ballen.

Auch DGB-Chef Sommer und Arbeitgeber-Präsident Kramer forderten kürzlich gemeinsam den Abbau bürokratischer Hürden für Zuwanderer. Gut qualifizierte Fachkräfte seien in Deutschland willkommen (mehr hier).

Die EU hat einen ganz eigenen Ansatz zu dem Thema. Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Viviane Reding will die Sozialleistungen in wohlhabenden EU-Ländern kürzen, um Sozialtourismus zu vermeiden (hier).

Kommentare

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  1. Gustav sagt:

    Ich frage mich wessen Wohl unsere Politiker im Auge haben? Es geht nicht um Zuwanderer, die hier bei uns arbeiten und auf eigenen Füssen stehen. Ob wir die wirklich alle brauchen, bei 3 Millionen Arbeitslosen, bezweifle ich. Sie dienen wohl eher der Wirtschaft als Lohndrücker.
    Ein anderes dramatisch grösser werdendes Problem sind die Armutszuwanderer, meist ohne Beruf oder Schulbildung. Diese Zuwanderer müssen für die Dauer ihres Aufenthalts alimentiert werden, für Essen, Wohnung, Kleidung und Krankheitskosten. Das kostet den Steuerzahler viele Milliarden jährlich, die besser angelegt werden konnten, z.B. für unsere marode Infrastruktur oder in das Bildungssystem. Unsere Politiker müssten alles tun um solche Zuwanderer ausser Landes zu halten. Statt dessen gehen sie den bequemen Weg des Wegschauens und werfen geschickt alle Zuwanderer in einen Topf, um die Bürger zu täuschen. Das Probelm wird uns bald auf die Füsse fallen, wenn unsere Städte erst mal noch mehr verslumt sind und dieses Armutsproletariat die Sicherheit allen Orts gefährdet. Schon heute sitzen in unseren überfüllten Gefängnissen überwiegend Verbrecher ausländischer Herkunft.
    Der Wähler sollte sorgsam abwägen, welcher Partei er seine Stimme gibt. Die Blockparteien CDUCSUSPDGRÜNELINKE sind für mich jedenfalls nicht mehr wählbar.

    • Bruno Winkler sagt:

      Grüezi Gustav
      In der Schweiz stimmen wir am 9. Februar über eine Masseneinwanderungsinitiative der Schweizerischen Volkspartei ab. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sich die Industriellen und dazu gehörende Personen, mit was für Argumenten, gegen die Annahme dieser Initiative wehren. Es wird einem fast schlecht. Was mich persönlich aufregt: Sogar die Gewerkschaften wehren sich gegen die Annahme. Sie haben völlig recht! Die einzigen Verlierer dieser Zuwanderungen aus ganz Europa sind die jeweiligen Einwohner des besagten Landes.
      Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
      Bruno Winkler

  2. zum kotzen sagt:

    genau weil keiener für 3 euro für plege arbeiten kann und will.aber erzählt uns mehr davon lohnerhöhung kannst jetzt auch voll vergessen danke angi.aber uns geht doch gut.

    AFD

  3. rene sagt:

    Sehr geehrter Herr Finanzminister Schaeuble,
    bei der exorbiotanten (sklavenmaessigen) Abgabenquote in Deutschland koennen Sie nicht mit bestmoeglichster Kopperation der Steuerzahler rechnen.
    Diebstahl bleibt Diebstahl auch wenn er per Steuergesetze legalisiert wurde.
    Ich gehe davon aus das Sie wissen das die Bibel keinen Unterschied macht zwischen erlaubten und nicht erlaubten Diebstahl.
    Ich gehe davon aus das Sie sich vorstellen koennen welches Leid der Steuerdruck bei den Betroffenen erzeugt: zerstoertes Familien, leidende Kinder weil der Papa keine Zeit fuer Sie hat da der Stress Geld zu verdienen um die Steuern zu bezahlen enorm geworden ist. Sie koennen sich vielleicht vorstellenen wie das ist wenn ein Unternehmer seine Rechnung nicht bezahlt bekommt waehrend das Finanzamt die in der Rechnung ausgewiesenene Mehrwertsteuer (19% der Rechnung) unbedingt bis zum 15. des Momats haben will. Vielleicht koennen Sie ich vorstellenen wie es ist wenn das Finanzamt diese 19%vom Konto des Unternehmers pfaendet waehrend die Deutsche Justiz dessen Klage vor Gerocht noch nicht einmal einen Termin gegeben hat. UND DA LEGALER DEUTSCHER DIEBSTAHL HUNGER ERZEUGT GIBT ES DOCH IMMER WIEDER DEUTSCHE STEUERHINTERZIEHER. Glaubt den Irgendjemand das die Steuerzahler sich gerne legal bestehlen lassen?

  4. spatz sagt:

    Nachdem er alle entsprechenden Statistiken hat fälschen lassen
    kann der alte Verbrecher die Faktenlage natürlich
    nach seiner Interpretation darstellen.

  5. Lumpensammler sagt:

    Ja, willkommen sind sie…die billigen Arbeitskräfte, damit man die fetten Gewinne nochmals maximieren kann. Und wenn die nächste Welle angerollt kommt, die sich noch billiger prostituiert, lässt man die alten auf der Strasse stehen. Ja wahrlich…willkommen liebe Zuwanderer! Und was ihr alles in die Sozialkassen zahlt..fantastisch! (also jetzt nicht die, die vom Sozialgeld leben) Ohne euch wären unsere Systeme längst pleite…ach, dass ihr später einmal auch etwas abbekommen wollt, spielt doch jetzt überhaupt keine Rolle! Willkommen…

  6. Gegen die Verstaatlichung meines Lebens - mit allen Mitteln! sagt:

    Zitat: „Es gebe auch Deutsche die Sozialleistungen missbrauchen“ ???

    Da fallen mir eigentlich nur Politiker ein, die sich die sozialen Leistungen der arbeitenden Bevölkerung unter den Nagel reissen und diese dann sich und häufig auch ihren Nachfahren und dem angeheirateten Clan durch Postenzuschieben zukommen lassen.

  7. Wolfgang sagt:

    Ich finde es gut, was Herr Schäuble sagt. Er wäre bestimmt gerne bereit ein Auffanglager gleich in der Nähe seines Wohnhauses zu dulden.