US-Firma entwickelt Roboter gegen Kriminalität

Ein autonomer Roboter soll in Kalifornien künftig zur Bekämpfung der Kriminalität eingesetzt werden. Er erfasst große Datenmengen aus seiner Umgebung und leitet diese zur Verarbeitung weiter. Ein Computer-Programm löst dann bei Gefahr einen Alarm der Polizei aus.

Die amerikanische Firma Knightscope hat einen autonomen Roboter entwickelt, der zur Bekämpfung von Verbrechen eingesetzt werden soll. Die Produkt-Serie „K5 Robots“ kann „Verbrechen hervorsagen und verhindern, durch die innovative Kombination von Hardware, Software und sozialem Engagement“.

Der Roboter soll dabei helfen, die Verbrechensraten drastisch zu senken, wie Zero Hedge berichtet.

„Unser Ziel ist es, die Verbrechensraten in allen begrenzten Gebieten um bis zu 50 Prozent zu senken. Das würde die Sicherheit und die Werte der Immobilien steigen lassen und die Versicherungskosten senken.Wenn wir das schaffen, wird uns jeder Bürgermeisten anrufen“, sagte Knightscope CEO William Li.

Der autonome K5 wiegt etwa 150 Kilogramm und ist knapp 1,80 Meter hoch. Er kann durch die Nachbarschaft patroullieren und dabei mit seinem Laser eine 3-D-Karte des Geländes erstellen. Mit seinen eingebauten vier Kameras ist er theoretisch in der Lage bis zu 1,500 Nummernschilder pro Minute zu scannen.

„Daten, die durch die Sensoren erfasst werden, werden durch unser Vorhersage-Analyse-Programm geschickt. Das Ergebnis wird mit bereits vorhandenen Daten aus Unternehmen, Regierungen und sozialen Netzwerken kombiniert. Schießlich wird eine Gefahrenstufe errechnet, die festlegt, wann die Gemeinde und die Behörden informiert werden solltebn“, so die Firma auf ihrer Webseite.

In Kalifornien setzt die Polizei bereits ein Verfahren zur Vorhersage von Verbrechen ein. Die sogenannte „Pre-Crime“-Methode bedient sich dabei einer Reihe von Algorithmen und dem Zugriff auf diverse Datenbanken, um Wahrscheinlichkeiten für Verbrechen zu errechnen. Ein Gericht entschied vor kurzem, dass die Polizei die Methode auch weiterhin verwenden dürfe, wie Futurezone berichtet. In Texas fand eine vorher eine Hausdurchsuchung aufgrund von Prognosen des Programms statt.

Die Firma Knightscope verkündete, dass man die Roboter zunächst nicht direkt verkaufen werde. Stattdessen können interessierte Kunden die Roboter mieten. Knightscope berechnet 1,000 Dollar für eine Acht-Stunden-Schicht.

 

Kommentare

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  1. Frank sagt:

    Das Erfassen und Weiterleiten großer Datenmengen ist immer gut. Die kriminellen Datensammler wissen bald mehr über die Menschen, als diese selbst …

  2. Gautier Irgendwo sagt:

    Um das Ding auf all seine Fähigkeiten durch und durch zu testen, setzten sie diesen Roboter mit Vorteil, erst einmal im eigenen Land ein

  3. Thomas sagt:

    „Person of Interest“ lässt grüßen