VW: Absatz in China kompensiert Verluste in USA und Brasilien

Der VW-Konzern steigert im Januar die Auslieferungen um 6,5 Prozent. In China steigt der Absatz am stärksten. In den USA (-13%) und Brasilien (-20%) gehen die Auslieferungen zurück. In Europa meldet der Konzern wieder steigende Absatzzahlen.

Volkswagen hat den Absatz zu Jahresanfang dank kräftiger Zuwächse in China gesteigert. Rund um den Globus schlug der Zwölf-Marken-Konzern im Januar 798.100 Fahrzeuge los, 6,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Dabei kletterte nach langer Durststrecke der Absatz in Europa um 8,5 Prozent.

„Vor allem Westeuropa scheint die Talsohle hinter sich lassen“, sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag. Hier schlug Volkswagen 6,3 Prozent mehr Wagen los als vor Jahresfrist. Eine Nachhaltige Entwicklung ist hier aber noch nicht zu beobachten. In Deutschland steigerte Europas größter Autobauer den Absatz um 11,6 Prozent.

Besonders kräftig kletterten die Auslieferungen mit 15,5 Prozent auf dem weltweit größten Automarkt in der Volksrepublik China. Während der mehrtägigen landesweiten Feierlichkeiten werden im Reich der Mitte in der Regel kaum Autos verkauft.

Dagegen lieferte der VW-Konzern in den USA 13,4 Prozent weniger Wagen aus als vor einem Jahr. Dort macht den Wolfsburgern schon seit längerem zu schaffen, dass sich der US-Passat inzwischen nicht mehr so gut verkauft. In Brasilien schrumpften die Verkäufe sogar um mehr als ein Fünftel.

Am stärksten unter den Marken legten die Oberklassetochter Audi (plus 11,7 Prozent) und die tschechische VW-Tochter Skoda (plus 16,5) zu. Die Hauptmarke VW verkaufte weltweit 4,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei Seat stagnierte der Absatz. Die Auslieferungen der beiden Lkw-Töchter MAN und Scania sind in den Zahlen nicht enthalten.

VW will General Motors und Toyota überholen und zum größten Automobilhersteller der Welt aufsteigen (hier).

Kommentare

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  1. spatz sagt:

    Die Autos von VW sind zwar qualitativ sehr gut aber etwa so aufregend wie ein Glas Leitungswasser und dabei nicht eben günstig.
    Bei den Hauseigenen Marken Audi und Porsche geht doch was mit Design und Fahrspass.
    Kann man dass nicht im entsprechenden Rahmen auf VW übertragen?

  2. Jupp Hirsenkoetter sagt:

    Der Passat in USA steht im direkten Wettbewerb .z.B. zum Ford Tausrus
    Als Business Car z.B. konkurriet der Taurus sogar mit inem 5 er oder sogar 7 er BMW…
    fuer 1/4-1/3 der Anschaffungskosten!
    Der Passat wird zu 35000 $ plus Tax angeboten mit 3.6 L V 6 Motor
    vergleichbar mit einem 2013 er Taurus.
    Alle anderen , billigere Modelle mit 1.8 l oder 2.0 l Motoren sind untermotorisiert…..
    Das ist ja ein Beetle-Convertible mit 2.5 l 5 Zyl. Motor zu 30000 $ ein Auto, was die Americaner lieben, aber eben als fun car….!
    In USA gibts zwar eine Geschwindigkeitsbeshraenkung, aber sie lieben Dremoment bei den Karren ….. Und Drehmoment ist eben durch nix zuersetzen, als noch mehr Drehmoment….wobei eben Diesel Autos als Stinker gelten….
    und nur durch DeutscheHersteller in USA promotet werden!
    uebrigens, der Taurus ist ach kein Kassenschlager oder Hingucker, eben ein Vertreter-Auto !
    Automatikgtriebe muss sin, DSG oder andere Schnickschnack ist zuuu kompliziert fuer US-Fahrer(innen)!
    ….und die Werbung fuer VW sucks !

  3. VW-Fahrer sagt:

    Gerade in Brasilien und USA hat die Marke VW heftig an Image verloren,Grund ist das fehlerbehaftete DSG-Getriebe,da dort traditionell nur Automatic gefahren wird.Auch ich verweigere mich als ungewollter „Testfahrer“.