ZEW: Konjunktur-Erwartung fällt im Februar überraschend stark

Entgegen allen Erwartungen hat sich die Konjunktur im Februar eingetrübt. Das ZEW-Barometer sank um 6,0 Punkte. Grund für die Beunruhigung seien die schwache Beschäftigung sowie die schwache Konjunktur in den USA.

Börsianer bewerten die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deutlich schlechter als erwartet. Das Barometer für die ZEW-Konjunkturerwartungen sank im Februar um 6,0 auf 55,7 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 251 Anlegern und Analysten mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen unveränderten Wert erwartet.

„Der Rückgang der Konjunkturerwartungen sollte nicht überbewertet werden“, sagte ZEW-Präsident Clemens Fuest. „Die Finanzmarktexperten bleiben mehrheitlich optimistisch.“ Den Rückgang führt das ZEW auf schwächelnde Beschäftigungszahlen und gedämpfte Konjunkturindikatoren in den USA zurück. Beides lasse die Sorge aufkeimen, dass die weltgrößte Volkswirtschaft an Tempo verlieren könnte. Unsicherheit schüre auch die Entwicklung in einigen Schwellenländern (mehr dazu – hier).

Die deutsche Wirtschaft setzt nach zwei mageren Jahren in Folge wieder zu einem stärkeren Wachstum an, glaubt die Bundesregierung. Davon ist derzeit jedoch noch nichts zu merken. Vor allem in der Industrie fehlen die Aufträge (hier).

Kommentare

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  1. papperlapapp sagt:

    Sind wir dann doch nicht alle auf einem guten Weg ??
    So ein Pech aber auch.
    Hallo Wolfgang !
    bitte nochmal nachsehen.
    Guter Weg wird gesucht.