Männer verdienen 22 Prozent mehr als Frauen

Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen bleiben nach wie vor hoch. So erhalten Frauen für ihre Arbeit im Durchschnitt ein Viertel weniger Lohn als Männer. Besonders groß sind die Unterschiede im Westen Deutschlands.

Die Lohnkluft zwischen Männern und Frauen ist auch 2013 nicht kleiner geworden. Frauen erhalten für ihre Arbeit insgesamt 22 Prozent weniger Geld, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Der durchschnittliche Bruttolohn pro Stunde lag bei 15,56 Euro, während Männer auf 19,84 Euro kamen.

Die Differenz bleibt damit das vierte Jahr in Folge unverändert. Im Westen ist die Lücke allerdings dreimal so hoch wie im Osten. Dort bekommen Frauen 23 Prozent weniger Lohn als Männer. In den neuen Bundesländern ist die Differenz mit acht Prozent deutlich geringer.

Die großen Lohnunterschiede führen die Statistiker auf unterschiedliche Branchen- und Berufswahl zurück sowie auf die Tatsache, dass Frauen seltener Führungspositionen bekleiden. Zudem arbeiten Frauen öfter in Teilzeit und sind weniger lang in ihren Berufen beschäftigt – vor allem wegen längerer Auszeiten nach der Geburt von Kindern.

Vergleicht man Männer und Frauen mit ähnlicher Qualifikation und ähnlichem Job, so liegt der Verdienstunterschied pro Stunde nur bei sieben Prozent. Hierfür liegen zwar erst Daten für 2010 vor. „Dies dürfte 2013 allerdings ähnlich gewesen sein“, sagte ein Statistiker.

Kommentare

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  1. FDominicus sagt:

    Im Durchschnitt ist jeder arm der nicht mindestens 60 % vom Durchschnittslohn erhält.

  2. Winston Churchill sagt:

    „Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast.“ Churchill
    Wer hat diese Statistik erstellt? Es könnte eine Frau im Statistische Bundesamt gewesen sein. Ein Schelm ist, wer böses dabei denkt.

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Einstein

    Die Gehaltsunterschiede, liegen an der Berufswahl und Teilzeit der Frauen! Um das auszugleichen müssen viel mehr Männer Kunstgeschichte oder Germanistik studieren und zusätzlich Teilzeit arbeiten. Zudem sind Frauen körperlich gesehen nicht so belastbar.

    Wie wäre denn der Idealzustand? Männer und Frauen verrichten stets die gleichen Arbeiten und in gleichem Umfang. Frauen hätte dann auch mehr Muskeln und Kinder bekommt dann auch die Männer. Oder Kinder bekommt dann keiner mehr? Männer würden mehr in die unterbezahlten Jobs die Frauen verdrängen. Junge Männer schalten in der Schule ab um sich dann als Friseuse ausbilden zu lassen – sehr wohl wissend welche Einkünfte damit verbunden sind. Führungspositionen werden mit Arbeitnehmern besetzt, die frisch aus der Kindererziehung wieder in den Job einsteigen und nur abgestaubtes 10 Jahre altes Wissen vorweisen.

    Wie eine detaillierte Auswertung der vom WSI im Projekt „Frauenlohnspiegel“ gesammelten Daten für das Jahr 2013 zeigt, gibt es auch Berufe, in denen Frauen mehr verdienen als Männer. Dazu gehören Informatikerinnen, die demnach drei Prozent mehr Gehalt als die Männer kassieren.
    Man muss auch bedenken, dass Frauen deutlich früher in Rente gehen und wesentlich länger leben als Männer!

  3. Swen sagt:

    Schreibt bitte dazu, dass Männer aber auch 40% mehr arbeiten … da sind doch die ganzen Halbtagsjobs der Frauen mit reingerechnet … Grausam diese Oberflächlichkeit!

  4. Frage sagt:

    Ja und?