Netzwerkausrüster Adva rutscht in die roten Zahlen

Unternehmen halten sich bei Investitionen weiterhin zurück. Der Netzwerkausrüster Adva muss aufgrund von Zinsaufwendungen und Abschreibungen einen Verlust hinnehmen.

Der Netzwerkausrüster Adva Optical Networking ist zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal fiel ein Verlust von 0,4 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 0,8 Millionen vor Jahresfrist, wie das Unternehmen aus Martinsried bei München in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Unter anderem hätten geringere Bruttomargen, Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte und höhere Zinsaufwendungen das Ergebnis belastet. Der Umsatz stieg dagegen um 1,4 Prozent auf 78,1 Millionen Euro und lag damit am oberen Rand der Prognosespanne.

Der Erwerb von Oscilloquartz ist ein strategischer Meilenstein für ADVA und soll das Unternehmen dzau befähigen, in neue Märkte vorzudringen. „Mit dieser Lösung sind wir daher in der Lage, in neue Märkte für Synchronisation in fortschrittlichen Netzen zu expandieren. Die nächsten Jahre werden die strategische Vision dieser Akquisition verdeutlichen, indem sie unser Wachstumspotenzial und unsere Profitabilität verbessern und unseren Unternehmenswert steigern wird“, sagt Brian Protiva, Vorstandsvorsitzender von ADVA Optical Networking, in einer Mitteilung von Adva.

Für das zweite Quartal gab das Unternehmen eine vorsichtige Prognose. „Wir sehen die ersten Anzeichen, dass in Europa langsam das Wachstum in die Telekommunikationsindustrie zurückkehrt. Dennoch bleibt der allgemeine Ausblick weiterhin verhalten“, erklärte Vorstandschef Brian Protiva. Denn die Netzbetreiber würden Investitionsentscheidungen weiter aufschieben. Adva rechnet mit Umsätzen zwischen 84 Millionen und 89 Millionen Euro. Allerdings werde das Unternehmen weiterhin die Werthaltigkeit seiner Vermögenswerte „vor dem Hintergrund der erwarteten Geschäftsentwicklung analysieren“, erklärte Adva.

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