Bundesregierung pocht auf Abbau japanischer Handelsschranken

Japan und Deutschland wollen die Handelsbeziehungen ausbauen und mittelständischen Unternehmen bessere Zugangsmöglichkeiten zu den Absatzmärkten bieten. Die Autoindustrie, Medizin-Technik, Biotechnik, sowie Energie- und Umwelttechnik.

Deutschland hat anlässlich des Besuchs des japanischen Regierungschefs Shinzo Abe in Berlin auf den Abbau von Handelshemmnissen gedrungen. „Ein erleichterter gegenseitiger Marktzugang wird die Handelsbeziehungen unserer beiden Länder weiter beleben“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Beckmeyer am Mittwoch zur Eröffnung der Konferenz „Deutschland und Japan – starke Standorte des Mittelstands“ in der Bundeshauptstadt. Daher müsse es um den weiteren konsequenten Abbau von Handelsbeschränkungen zwischen beiden Ländern gehen.

„Mittelständische Unternehmen erwirtschaften in unseren beiden Ländern mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes“, sagte Beckmeyer. Ziel müsse sein, die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen. Als Beispiel nannte er technologieintensive Sparten wie die Elektronik, die Automobilindustrie, die Medizintechnik, die Biotechnologie sowie die Energie- und Umwelttechnologie. Gerade kleineren und mittleren Firmen böten sich hier große Chancen.

Bei Abes eintägigem Staatsbesuch stehen wirtschaftspolitische Fragen im Mittelpunkt. Der Regierungschef trifft auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen. Japan ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands in Asien, und Deutschland ist das bedeutendste Partnerland Japans in Europa. Beide Länder gehören der Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G7) sowie der 20 führenden Schwellen- und Industrieländer (G20) an.

 

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