Auslands-Absatz im Maschinenbau bricht ein

Die Absatzflaute im Maschinenbau ist noch nicht vorüber. Die Aufträge aus dem Ausland sanken um 13 Prozent. Seit Beginn des Jahres liegen die Aufträge 2 Prozent unter der Vorjahres-Marke.

Die Nachfrage aus dem Ausland nach Maschinen „Made in Germany“ bleibt schwach. Während die Bestellungen im Inland im März um 13 Prozent zulegten, sanken sie im Ausland im gleichen Maße, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch mitteilte. Insgesamt schrumpften die Orders damit um sechs Prozent. „Das Minus von 13 Prozent erklärt sich zwar größtenteils mit einem hohen Vorjahreswert. Es bleibt jedoch beim Befund eines nach wie vor schleppend verlaufenden Geschäfts mit den Auslandskunden“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Die Inlandsbestellungen hätten dagegen immerhin die kräftigen Einbußen des Vormonats kompensieren können.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatszeitraum Januar bis März gingen die Auftragseingänge um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Die Inlandsaufträge kletterten um drei, die Auslandsnachfrage schrumpfte um vier Prozent.

Nach einem leichten Rückgang der Produktion im vergangenen Jahr hoffen die Maschinen- und Anlagenbauer 2014 auf anziehende Geschäfte. Trotz der Schwankungen beim Auftragseingang der vergangenen Monate erwartet die Branche – zu der neben mittelständischen Unternehmen auch börsennotierte Konzerne wie ThyssenKrupp, DMG Mori Seiki (ehemals Gildemeister) oder Gea gehören – eine um drei Prozent steigende Produktion. Sorgen bereiteten der Branche mit knapp einer Million Beschäftigten zuletzt aber die Turbulenzen in den Schwellenländern und die Ukraine-Krise.

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  1. Syssiphus sagt:

    Und wie gedenkt man den schleppenden Absatz anzukurbeln,etwa mit Sanktionen ?