Deutscher Laborausrüster Sartorius will expandieren

Der Göttinger Laborausrüster Sartorius will seine Präsenz in den USA und in China ausbauen. In beiden Märkten ist das Unternehmen mit durchschnittlich zehn bis 15 Prozent pro Jahr gewachsen. Beim Wachstum setzt Sartorius auf Übernahmen.

Der Göttinger Laborausrüster Sartorius will seine Präsenz in den USA und in China ausbauen. „Wir gehen davon aus, dass wir in Nordamerika und Asien schneller expandieren werden als in Europa“, sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg der Welt am Sonntag. Vor allem in den USA und China sei Sartorius in den vergangenen Jahren mit durchschnittlich zehn bis 15 Prozent pro Jahr gewachsen. „Ich gehe davon aus, dass das noch auf einige Jahre hinaus so weitergehen kann.“

Im laufenden Jahr will das im Technologieindex TecDax gelistete Unternehmen die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro erreichen, 2020 sollen dann zwei Milliarden Euro erwirtschaftet werden. „Wir sehen uns gut auf Kurs“, sagte Kreuzburg. „Wie weit wir in diesem Jahr an die Milliarde kommen werden, hängt nicht zuletzt von der Entwicklung der Währungsrelationen ab.“ Die Marge im operativen Geschäft solle im laufenden Jahr auf 20 (Vorjahr: 19,5) Prozent klettern und 2020 dann bei 23 Prozent liegen. Im ersten Quartal betrug die Ebitda-Marge 18 (Vorjahr: 18,4) Prozent.

Beim Wachstum setzt Kreuzburg auch auf Übernahmen. „Wir gehen davon aus, etwa ein Drittel davon durch Zukäufe zu erreichen“, sagte der Manager. Aktuell stehe jedoch keine größere Übernahme vor dem Abschluss.

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