ADAC soll auf gigantischem Vermögen sitzen

Die Bilanzsumme des ADAC belief sich im Jahr 2012 auf 3,49 Milliarden Euro. Die Hälfte des Geldes sollen in Aktien investiert sein. Rund 800 Millionen Euro stecken in Top-Immobilien.

Der ADAC soll auf einem Milliardenvermögen sitzen. Die Bilanzsumme des Vereins belief sich im Jahr 2012 auf 3,49 Milliarden Euro. 800 Millionen Euro stecken allein in Immobilien in bester Lage.

Die Hälfte des Vermögens – mehr als 1,7 Milliarden Euro – soll der ADAC in Aktien besessen haben, berichtet der Spiegel. Rund 400 Millionen Euro lagen bei Kreditunternehmen.

Der Spiegel beruft sich auf ein geheimes Dokument. Der „Gauvergleich 2012“, benannt nach den Gaue – den 18 regionalen Clubs des Vereins.

Mit seinen zahlreichen Tochterfirmen machte der ADAC demnach 84,9 Millionen Euro Gewinn, bei einem Umsatz von 983 Millionen Euro.

Kommentare

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  1. wolf sagt:

    Da könnten doch die abstimmungsberechtigten ADAC-Mitglieder bei der nächsten Hauptversammlung den überflüssigen Verein auflösen und das Vereinsvermögen unter den Mitgliedern aufteilen.
    Da hätten wir dann viele reiche Leute mehr.

  2. Unfassbar sagt:

    Mensch, der ADAC hat gut gewirtschaftet. Los, ran an das Geld, wir müssen es umfairteilen!

  3. uwe krammer sagt:

    …leider sind wir meisten keine Engel….gelbe schon garnicht! Aber daß die die Flügel gestutzt kriegen, ist garnicht schlecht….es wird in Zukunft immer wichtiger, Gauner gleich am Schlawitchen festzuhalten…dann können sie nicht mehr einfach wegfliegen, die „Gelben Engel“…..und andere „Wohltäter“

  4. vitalmänchen sagt:

    Boah… oh jeh… soviel !?
    Traurig, das dies erst so spät von den Medien aufgedeckt
    und veröffentlicht wird. Unsere Journalisten in Deutschland
    sind und bleiben Schlafnasen.
    Es ist viel einfacher von dpa und wie sie alle heißen fertige Artikel
    geliefert zu bekommen. Einloggen und den fertigen Artikel runterladen.
    Deshalb ist auch in jeder Zeitung der Einheitsbrei zu lesen.
    Eigentlich würde auch eine Volkszeitung für alle reichen.