Elektronikspezialist LPKF macht kaum noch Gewinn

Der Umsatz des Spezialisten für Elektrofertigungstechnik schrumpfte um ein Drittel, was zu einem Gewinneinbruch von über 80 Prozent führte. Dennoch geht LPKF als Zulieferer für Smartphone-Hersteller und Autoindustrie davon aus, dass der Markt für Miniaturisierung und Funktionsverdichtung in elektronischen Geräten weiter wachsen wird.

Der Spezialmaschinenbauer LPKF hat zum Jahresbeginn einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der Umsatz der Niedersachsen schrumpfte binnen Jahresfrist um ein Drittel auf 21,6 Millionen Euro, der Betriebsgewinn (Ebit) sackte um vier Fünftel auf 1,1 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die Firma bekräftigte dennoch ihre Jahresprognose, da der Auftragseingang um die Hälfte gestiegenen war. Demnach geht LPKF weiter von einem Umsatz von bis zu 140 Millionen Euro aus bei einer operativen Rendite von bis zu 17 Prozent. Das Unternehmen ist Spezialist für Elektrofertigungstechnik, wie sie etwa beim Bau von Smartphones und in der Autoindustrie zum Einsatz kommt.

„Trotz des verhaltenen Starts in das laufende Geschäftsjahr blicken wir optimistisch in die Zukunft. Der Trend der Miniaturisierung und Funktionsverdichtung in elektronischen Geräten bietet immer neue Möglichkeiten für das Präzisionswerkzeug Laser und die Lasertechnik entwickelt sich rasant weiter“, erklärte Firmenchef Ingo Bretthauer. Für die kommenden beiden Geschäftsjahre veranschlagt er bei stabiler Marge ein Umsatzwachstum von je einem Zehntel.

 

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