Japan hält am extremen Geld-Drucken fest

Die Bank of Japan will weiterhin 60 bis 70 Billionen Yen pro Jahr drucken. Das entspricht knapp 500 Milliarden Euro. Mit dem Geld sollen Staatsanleihen und andere Wertpapiere aufgekauft werden, damit deren Preis nicht fällt.

Die japanische Notenbank hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Die Bank of Japan (BOJ) beschloss am Mittwoch wie erwartet, den Kauf von Wertpapieren in Höhe von 60 bis 70 Billionen Yen (rund 430 bis 500 Milliarden Euro) pro Jahr fortzusetzen. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Die Notenbank der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt will mit ihrer extrem lockeren Geldpolitik das Ziel erreichen, die Inflationsrate an die Marke von zwei Prozent zu bringen. Japan steckt seit rund 15 Jahren in einer Deflation.

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