Baubranche erwartet deutlich höhere Umsätze

Die deutsche Baubranche erwartet für 2014 ein Umsatzplus von 4,5 Prozent. Treiber der Baukonjunktur bleibt der Wohnungsbau. Das Interesse der Investoren an Wohnimmobilien ist auch wegen der anhaltend niedrigen Zinsen nach wie vor groß. Knapp 770.000 Menschen arbeiten 2014 im deutschen Bauhauptgewerbe.

Dank eines guten Jahresstarts schraubt die deutsche Baubranche ihre Ziele für 2014 nach oben. Der Industrieverband HDB peilt nun ein Umsatzplus von 4,5 Prozent an, wie dessen Präsident Thomas Bauer am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Bisher hatte die Branche lediglich mit 3,5 Prozent Wachstum gerechnet. Grund für die Zuversicht sei das Umsatzplus von 23 Prozent im ersten Quartal, das der milde Winter ermöglicht habe. Zudem habe das Neugeschäft um sieben Prozent zugelegt und für gut gefüllte Auftragsbücher gesorgt.

Treiber der Baukonjunktur bleibt auch 2014 der Wohnungsbau“, sagte Bauer. Hier dürfte sich der positive Trend in den nächsten Monaten fortsetzen. Denn die Zinsen seien weiterhin niedrig und die Einkommen stabil. Zudem seien Investoren wegen mangelnder Anlage-Alternativen immer noch an Wohnimmobilien interessiert.

Vom Wirtschaftsbau erwartet die Branche eine stabile Entwicklung und setzt dabei auf anziehende Investitionen. Sorge bereite der öffentliche Bau, da hier allenfalls Städte und Gemeinden dieses Jahr für Impulse sorgen dürften, sagte Bauer.

Die insgesamt positiven Aussichten sorgen für Aufschwung am Jobmarkt. „Im Jahresdurchschnitt 2014 werden voraussichtlich knapp 770.000 Menschen Arbeit und Brot im deutschen Bauhauptgewerbe finden“, sagte Bauer. Das seien gut 10.000 mehr als 2013 und 60.000 mehr als im Rezessionsjahr 2009.

Kommentare

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  1. Alfons sagt:

    „Asyl, Asyl“ sind die Zauberworte, die bankrotte Städte zwingen zum Wohnungbau.

    Schließlich haben alle unsere Neu-Facharbeiter ein Recht auf menschenwürdige Unterkunft; für deutsche Rentner gilt dies nicht.

  2. Ingenieur sagt:

    Wahrheit: die Zinsen werden von verantwortungslosen Figuren in der EZB auf ein nicht marktgerechtes Niveau heruntermanipuliert und verursachen nun auch in D eine Immoblase. Wie schon in anderen Ländern (z.B. Spanien) kann man auch hier nun auch auf den Tag warten, ab dem die Bangsterkästen vor lauter fauler Kredite zu reinen Drecksbanken verkommen, denen niemand mehr trauen kann. Drecks Euro, Drecks EZB!