Nach Gazprom will auch Rosneft Gas nach China liefern

Der russische Ölkonzern Rosneft will Erdgas nach China exportieren. Zuvor hatte sein Konkurrent Gazprom mit China Erdgaslieferungen von jährlich 38 Milliarden Kubikmetern vereinbart. Nach Einschätzung von Rosneft ließe sich das zwischen Russland und China vereinbarte Liefervolumen fast verdoppeln.

Nach dem umfangreichen Erdgas-Lieferabkommen des russischen Staatskonzerns Gazprom mit China schielt auch der Rivale Rosneft auf das lukrative Geschäft mit Asien. Das Unternehmen dringt auf ein Ende des Export-Monopols von Gazprom. Mit einer solchen Liberalisierung könnten Russlands Gas-Exporte weit größere Dimensionen annehmen, argumentiert Rosneft in einer Präsentation seiner Expansionspläne für Südostasien.

Das in dieser Woche abgeschlossene Abkommen Russlands mit China im Volumen von 400 Milliarden Dollar sieht ab 2018 Erdgaslieferungen im Volumen von jährlich 38 Milliarden Kubikmetern vor (mehr hier).

Falls auch andere russische Firmen im Exportgeschäft mit Asien zum Zuge kommen, ist nach Einschätzung von Rosneft bis 2025 ein Exportvolumen von mehr als 60 Milliarden Kubikmetern pro Jahr möglich. Angesichts des Streits mit dem Westen in der Ukraine-Krise fürchtet Russland um seine Gasgeschäfte mit Europa und versucht verstärkt neue Einnahmequellen in Asien zu erschließen.

Rosneft ist Russlands größter Ölproduzent. Das Monopol Gazproms im Exportgeschäft mit Erdgas ist dem Konzern schon lange ein Dorn im Auge. Im vorigen Jahr sicherte sich das Unternehmen zumindest einen Teil vom Kuchen und darf bei dem über den Seeweg abgewickelten Ausfuhrgeschäft mit Flüssiggas mitmischen.

Kommentare

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  1. Hans Würtz sagt:

    Die Chinesen werden das Gas für ihre chemische Industrie schon brauchen; aber demnächst viel weniger für ihre Energiegewinnung.
    Dem Energiesektor stehen weltweit große Umwälzungen bevor.

    Nach Einstein sind in einem Kubikmeter Raum ungeheure Energien.
    In mehreren Labors erinnert man sich wieder an die Forschung und Entwicklung des Amerikaners Stanley Meyer.
    Er spaltete Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff – nicht mit der energie – fressenden Elektrolyse – sondern mit einem elektromagnetischen Resonanzverfahren hoher Spannung. Das Wasser diente quasi als “Katalysator”. Die dabei mit 1700% über der üblichen Elektrolyse liegende Wandlungseffizienz ist Teil, der von Einstein vorhergesagten Raumenergie (Nullpunktenergie elektromagnetischer Wellen des Quantenvakuums); das hat also mit einem Perpetuum Mobile nichts zu tun.

    Diese Art der Energiewandlung ist eine unerschöpfliche und absolut umweltfreundliche Energiequelle.
    Sie hinterläßt keine schädliche Strahlung und keine Stoffwechselprodukte.

    Das aus Wasserstoff und Sauerstoff bestehende Gasgemisch kann in Gasnetze eingespeist werden; aber auch zum Antrieb von Raketen, Flugzeugen, Bahnen und Autos verwandt werden.

    Stanley Meyer können wir nicht mehr fragen! Was geschah am 21. März 1998:

    Stanley Meyer trank ein Glas Preiselbeersaft.
    Plötzlich stürzte er aus dem Restaurant.
    Er schrie: “Man hat mich vergiftet!”

    Dann brach er zusammen und starb.
    Offizielle Todesursache: Lebensmittelvergiftung

  2. Junk sagt:

    Na also.
    So wirken sich unbedachte Großmann-Äußerungen der EU, Russengas
    zu sanktionieren aus.
    Putin, Kompliment.
    Du steckst sie alle in den Sack.

  3. Kuno sagt:

    Ich weiß schon lange, dass der Friedensnobelpreisträger Obama auf Stunk aus ist, wobei er wahrscheinlich die Befehle von Herrn Soros befolgt, der Obama beim Wahlkampf 2012 finanzierte.
    Dann hat Putin die Bombardierung Syriens verhindert.
    Allein deswegen steht der Mann, samt russischem Parlament, auf dem Index.

  4. T.Körner sagt:

    Ne also die Russen ne wie können die nur sowas machen einfach das AMERIKANICHE Erdgas was zufällig in Russland liegt nach China exportieren . Das ist eine frechheit sondergleichen ! Jetzt muss der Obama und die Merkel aber handeln so geht das aber nicht mein lieber Putin einfach die Sanktionen umgehen jetzt sind wir aber böse mit dir .
    HAHAHAHA Dat is ja mal wie mit Schalke immer ist der Ami der verlierer und Bayern (Putin) der sieger

  5. Bernhard sagt:

    BAMM! Der Schuss des Westens ging nach hinten los. Was wäre eine Eskalationsstufe des Westens? Russland aus allen internationalen Vereinigungen rauswerfen (wie bei G8) und dann einen Rechtskrieg abwarten, Zwischenzeitlich alles Handeln verbieten.

    Das Problem nur: Russland und China haben noch etliche höchst giftige Pfeile im Köcher.

  6. Loewe2101 sagt:

    Und wenn Russland den Deal mit den Chinesen in Tüten und Papier hat….gehen in Europa die Lichter aus und Mutti kann beim Obama um Zündhölzer und Brennholz betteln gehen. Hat in Europa noch immer niemand bemerkt, daß Obama den Kalten Krieg neu anfacht?

    So dämlich wie Brüssel und die Europäischen ReGIERungen ist nicht mal ein Esel…. der sch…nicht ins eigene Futter.
    Wieso erinnert mich dieses Gehabe der EU sosehr an „Führer befiel, wir folgen Dir“???!!!!!