BASF-Chef Bock hält an Partnerschaft mit Russland fest

Sein Unternehmen werde den Dialog mit Russland nicht aufgeben, sagte BASF-Chef Kurt Bock. Das Geschäft in der Ukraine und in Russland werde von der Krise bisher nicht beeinträchtigt. Der Chemiekonzern arbeitet mit dem russischen Konzern Gazprom zusammen.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will trotz der Ukraine-Krise an seinen Partnerschaften in Russland festhalten.

Das Unternehmen, das mit dem russischen Gaskonzern Gazprom zusammenarbeitet, werde den Dialog nicht aufgeben, sagte BASF-Chef Kurt Bock am Donnerstag in London. Wenn man seit fast 25 Jahren einen Geschäftspartner habe, gebe man das Gespräch nicht auf, weil sich die politische Lage ändere.

„Man spricht weiter miteinander, weil wir gemeinsame Aktivitäten und gemeinsame Interessen haben“, sagte Bock. Das Geschäft in der Ukraine und in Russland werde von der Krise bisher nicht beeinträchtigt.

Kommentare

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  1. Falke sagt:

    Bravo! Solche mutigen Leute braucht das Land. Die Wirtschaft muss sich vom Staat und seiner die Wirtschaft als Machtinstrument missbrauchenden Politik lösen. Sie muss sich als Teilbereich der Gesellschaft selbst verwalten, so wie auch das Kulturleben einschließlich des Bildungswesens sich von der diktatorischen Machtpolitik des Staates lösen und selbst horizontal koordinierend organisieren muss.

  2. Gustav sagt:

    Gut so! Es sollten noch viel mehr vernünftige Firmenchefs an der Zusammenarbeit mit Russland festhalten und sich den Vorgaben der USA verweigern. Die Politiker der EU und aller EU-Staaten sind US-Vasallen, denen Widerstand entgegengesetzt werden muss.

  3. Wolfgang sagt:

    Die Firmen sind vernünftiger als die Bundesregierung.

  4. M.Krispin sagt:

    Es ist gut, dass es einflussreiche Leute gibt, die zu ihren Zielen stehen. Die sollten noch viel lauter auftreten und der Dame in den Hintern treten fuer den Scheiss, den sie verzapft.