Chinas Staatskonzerne feuern US-Beratungsfirmen

China hat seine Staatskonzerne aufgefordert, die Zusammenarbeit mit US-Unternehmensberatern wie McKinsey oder Boston Consulting zu beenden. Das Land fürchtet, die Berater könnten Geschäftsgeheimnisse an die USA weitergeben.

China fordert nach dem Spionage-Streit mit den USA von seinen staatlich gelenkten Firmen ein Ende der Zusammenarbeit mit US-Unternehmensberatern wie McKinsey oder Boston Consulting.

Hintergrund sei die Sorge, die Berater könnten Geschäftsgeheimnisse an die US-Regierung weitergeben, berichtete die Financial Times am Sonntag unter Berufung auf der chinesischen Führung nahestehende Personen. Die Berater machen umfangreiche Geschäfte mit chinesischen Staatsbetrieben.

Die USA hatten China vor einer Woche erstmals offiziell der Cyber- und Industriespionage bezichtigt. Fünf Angehörigen des chinesischen Militärs werden Hackerangriffe auf US-Firmen vorgeworfen.

China wies die Vorwürfe scharf zurück und erklärte, die Anklage habe das Vertrauen zwischen dem heimischen Militär und dem der USA ernsthaft beschädigt. Zudem wurde die Nutzung des neuen Betriebssystems „Windows 8“ von Microsoft auf Computern der Regierung mit einem Verweis auf die Nutzung energiesparender Produkte untersagt.

Kommentare

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  1. M.Krispin sagt:

    Mc Kiensey und Co kann doch nur eins. Leute abbauen um Personalkosten zu sparen. In Deutschland mag man Manager leicht blenden, das danach die Kosten geringer sind, leider meist auch das Know how.
    In China sind Personalkosten sicher nicht das draengenste Thema. Auch das haben sie erkannt.
    Das Management sollte lieber Rat bei denen holen, die den Betrieb am Besten kennen, die eigenen Mitarbeiter.

  2. rundertischdgf sagt:

    Es ist doch gut so, wenn sich China nicht den Ami ins Haus holt. Die Chinesen sind Patrioten, sie wollen die Technik aber kein wirtschaftliches Ausschnüffeln. Erst recht nicht wollen sie die US Kultur sich ins Haus holen.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/05/16/strichmannchen/

  3. Berater sagt:

    Viele Firmen meinen, dass sie viel Geld für einen Berater ausgeben müssen.
    Da spielen 2000 – 5000 € pro Tag keine Rolle.
    Das wird für einen Berater verlangt, der mit einen Hochschulabschluss direkt
    zu dem Kunden fährt.
    Sein wir ehrlich, hat so ein „Berater“ von der Praxis eine Ahnung? Nein.
    Die Unternehmen wundern sich anschließend, das nachher ein rießiger
    Papierberg auf dem Schreibtisch liegt und eigentlich nichts oder fast nichts
    besser läuft.
    Mein Rat an die Unternehmen: Nehmen Sie Berater, die sich aus der Praxis
    heraus selbständig gemacht haben. Die wissen von was sie reden und kosten
    Ihnen auch nur einen Bruchteil.

  4. Elisa sagt:

    Die Chinesen machen kurzen Prozess, wenn sie die heimlichen Spionage-Posten der USA erkannt haben. Recht so! Die lassen sich von den USA nicht allzu lange an der Nase herumführen.

  5. Alfons sagt:

    Reine Industriespionage.

    Was nicht direkt aus den PC’s per NSA abgegriffen werden kann, stehlen diese sog. „Berater“.

  6. Rico sagt:

    Lieber spät als nie … wurde auch endlich Zeit, das zu erkennen und einzusehen …