Wegen Smog: China zieht Millionen Autos aus dem Verkehr

China will mehr als fünf Millionen Altautos einziehen, welche die Abgasnormen nicht erfüllen. Zudem soll die Zahl der Pkw auf Pekings Straßen in diesem Jahr auf 5,6 Millionen begrenzt werden. Nach einem massiven Anstieg des Wohlstands in den letzten Jahrzehnten widmet sich die Staatsführung verstärkt dem Umweltschutz.

Im Kampf gegen die massive Luftverschmutzung zieht China in diesem Jahr mehr als fünf Millionen Altautos aus dem Verkehr. Betroffen seien Fahrzeuge, die die Abgasnormen nicht erfüllten, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Regierungspapier. Allein in Peking und der benachbarten Provinz Hebei gebe es rund eine Million solcher Autos.

In Hebei liegen sieben Städte, die 2013 am schwersten von Smog betroffen waren. Auf welche Weise die Fahrzeuge eingezogen werden sollen, wurde nicht mitgeteilt. Zusätzlich plant die Hauptstadt, die Zahl der Autos auf Pekings Straßen in diesem Jahr auf 5,6 Millionen zu begrenzen, bis 2017 soll der Anstieg auf sechs Millionen beschränkt werden. Im vergangenen Jahr waren die Neuzulassungen um 37 Prozent auf 150.000 pro Jahr reduziert worden.

Nach Jahren des Wirtschaftswachstums hat Chinas Führung die Beseitigung der dabei entstandenen Umweltschäden zur Priorität erklärt. In der Öffentlichkeit kommt es immer wieder zu Protesten wegen der Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden.

Kommentare

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  1. dparvus sagt:

    Das ist wenigstens eine reale Ursache für das Problem Smog, anders als der angebliche, also irreale Klimawandel, angeblich menschenverursacht, durch einen angeblichen, immensen Kohlendioxidanstieg.

    Hoffentlich kriegen die Chinesen ihre Probleme in den Griff.

    Das ganze erinnert an die frohlockende Hoffnung, die ein deutscher Wirschaftsmann äußerte, als es um neue Gesetze ging und dieser Mann meinte, Deutschland sei nun im Vorteil, man habe die Technologien dafür.

    Meinung eines anderen: Ja, aber die anderen kümmern sich nicht um Klimaschutz und Gesetze.

    • Peter Schmitt sagt:

      Es ist erstaunlich dass es immer noch Menschen in unseren Breiten gibt die den Klimawandel nicht wahrhaben wollen. An der Mosel , und nicht nur hier, werden jetzt Weintraubensorten angebaut die noch vor 15 Jahren absolut nicht gewachsen wären. An der Obermosel wird Lavendel angebaut da die Gesamtwärme mittlerweile den Stand der Provence von vor 20 Jahren erreicht hat. Viele andere Beispiele lassen sich aufzählen. Die Chinesen sind nicht so dumm und haben den Klimawandel erkannt und ziehen die richtigen Schlüsse. .Sie investieren in hohem Maße in Techniken zur Nutzung von Solar- und Windenergie. Bei uns wird weiter geschlafen….

      • kalle sagt:

        Kimalwandel ja aber nicht durch CO2 das ist Geldmacherei! Wir befinden uns immernoch am ende einer Eiszeit, es ist normal das es wärmer wird. Mit CO2 eindämmung können wir das jedenfalls nicht ändern!