Baukonzern Strabag verringert Verluste dank mildem Winter

Der operative Verlust des Baukonzerns Strabag hat sich im ersten Quartal auf 163,7 Millionen Euro verringert. Die Bauleistung des Wiener Konzerns stieg um zehn Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatten die Witterungsbedingungen die Bautätigkeit über weite Strecken unmöglich gemacht.

Der österreichische Baukonzern Strabag hat seinen Verlust im traditionell schwachen ersten Quartal dank besserer Wetterbedingungen eindämmen können.

Der operative Verlust (Ebit) hat sich um fünf Prozent auf 163,7 Millionen Euro verringert, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Bauleistung des Wiener Konzerns sei um zehn Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gestiegen. Im Vorjahr hatten die Witterungsbedingungen die Bautätigkeit über weite Strecken unmöglich gemacht.

Unter dem Strich und nach Abzug von Minderheiten sei der Verlust um sechs Prozent auf 132 Millionen Euro verringert worden. Branchenexperten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Rückgang auf im Schnitt 107 Millionen Euro gerechnet.

Für den weiteren Jahresverlauf erwartet der Konzern keine großen Sprünge. Es sei damit zu rechnen, dass der Preiskampf im europäischen Infrastrukturbau anhalten werde, während es im privaten Hochbau weiterhin solide Bedingungen gebe.

Am Ausblick hält Strabag daher fest: Bei einer stagnierenden Bauleistung von 13,6 Milliarden Euro wird ein Betriebsgewinn von zumindest 260 Millionen Euro und damit auf Vorjahresniveau erwartet.

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