Investor reicht Autozulieferer Hilite an Chinesen weiter

Der britische Finanzinvestor 3i verkauft den deutschen Autozulieferer Hilite an den chinesischen Industriekonzern AVIC. Der Verkaufspreis ist mit 473 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie der ursprüngliche Einsatz, den die Briten im Jahr 2011 zahlten.

Der deutsche Autozulieferer Hilite wird an den chinesischen Industriekonzern AVIC verkauft. Der britische Finanzinvestor 3i, der Hilite 2011 übernommen hatte, teilte am Donnerstag mit, er habe bei dem Geschäft das 2,3-fache seines ursprünglichen Einsatzes von 190 Millionen Euro verdient.

Der Hersteller von Komponenten für Motoren und Getriebe mit Sitz im fränkischen Marktheidenfeld sei bei dem Geschäft mit 473 Millionen Euro bewertet worden. Hilite hat rund 1.300 Mitarbeiter und beliefert unter anderem Volkswagen, Daimler, BMW und General Motors.

Auch die Porsche-Holding hatte zuletzt die Übernahme einer Reihe von Zulieferern geprüft, um ihr Vermögen von 2,6 Milliarden Euro anzulegen. Doch den Stuttgartern sind die Preise derzeit zu hoch (mehr hier).

Kommentare

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  1. Elisa sagt:

    Die Chinesen arbeiten auf dem technischen Sektor vorzugsweise gerne mit den Deutschen zusammen. Sie wissen, was sie machen. Schliesslich haben sie sich für die Entwicklung eines Milliardenvolks zu kümmern.
    Hingegen kaufen und verkaufen die Angelsachsen, Briten wie Amis, zukunftsträchtige Firmen, ohne sich für die Details der Produktion zu kümmern, ihnen geht es um die schnelle Rendite. Das eigene Volk ist ihnen egal, die wirtschaftliche Oberschicht verdient dabei, das reicht.

    Die Interessenlage zwischen diesen beiden Lagern kann unterschiedlicher nicht sein.

  2. Syssiphus sagt:

    Typisch „Made in England“.

  3. Matta sagt:

    Lieber den Chinesen als den Briten oder Amis !