Russland bestätigt Empfang von Gas-Zahlung aus der Ukraine

Die russische Regierung hat den Empfang von 786 Millionen Dollar bestätigt. Russland hatte auf diese Zahlung für Februar und März bestanden, bevor die Gespräche über den Gaspreis fortgesetzt werden. Nach EU-Angaben sind noch Rechnungen seit November letzten Jahres offen.

Im Erdgas-Streit zwischen Russland und der Ukraine hat die Regierung in Moskau den Empfang von 786 Millionen Dollar bestätigt. Die Zahlungen seien für Lieferungen der Monate Februar und März, teilte eine Sprecherin des russischen Energieministeriums am Montag mit.

Die Zahlung war Voraussetzung für weitere Verhandlungen über den künftigen Gaspreis. Der ukrainische Energiekonzern Naftogaz teilte mit, dem russischen Staatskonzern Gazprom seien Vorschläge für eine Änderung des Erdgaslieferabkommens unterbreitet worden. Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Gazprom erklärte, die geplante Einführung einer Vorkasse-Regelung für Erdgaslieferungen in die Ukraine werde auf den 09. Juni verschoben. Zuletzt hatte Gazprom die offenen Gas-Rechnungen der Ukraine auf 5,2 Milliarden Dollar beziffert (mehr hier).

Die Verhandlungen zwischen beiden Seiten unter Vermittlung der EU sollten im Laufe des Tages in Brüssel fortgesetzt werden. Nach EU-Angaben sind noch Rechnungen für Gaslieferungen seit November 2013 offen. Zudem müssen beide Länder einen „marktgerechten Preis“ für künftige Lieferungen aushandeln.

Kommentare

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  1. Peter G. sagt:

    Was, noch nicht einmal eine volle Milliarde? Da lohnt es sich ja nicht einmal die Stirn zu runzeln, wenn man an die Beträge denkt, die bisher und auch künftig nach GR fließen. Aber was nicht ist, kann (wird mit Sicherheit) noch werden.

  2. eva sagt:

    Und wer zahlt die restlichen 84,89 Prozent der Rechnung? Bin schon so gespannt!
    (Wenn Sie hier einen zynischen Unterton entdecken, ähm, ja, könnte hinhauen)

  3. Alfons sagt:

    Na endlich ist die Quittung in Deutschland eingetroffen, da wird Rolli sich aber freuen, dass die pösen Russen das Geld des deutschen Bürgers angenommen haben.

    Natürlich wurden die Gelder zuvor anonymisiert, das nennt sich dann irgendwas mit „IWF“ oder „EU“ und fällt in jedem Fall unter „Solidarität“.
    Und diese „Solidarität“ wollen wir doch alle bis zum -alternativlosen- Verrecken in Hunger und Elend, damit die Ukrainer im nächsten Winter nicht wie unsere Rentner frieren müssen.