Kunststoff-Hersteller Balda plant größere Zukäufe

Der Kunststoffteile-Hersteller Balda sucht nach Investitionsmöglichkeiten im Medizintechnik-Bereich. Der Konzern will über die Firmenkäufe weiter wachsen und ist bereit, dafür seine Bar-Reserven von 190 Millionen Euro zu verwenden.

Der Kunststoffteile-Hersteller Balda will über größere Zukäufe in der Medizintechnik wachsen. Der Konzern will für die Zukäufe seine großen Cash-Reserven zu verwenden.

„Um unsere bestehende Infrastruktur besser nutzen zu können, wollen und müssen wir uns auch durch Akquisitionen vergrößern“, sagte Vorstandschef Oliver Oechsle der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“.

„Dabei sind für uns Ziele interessant, die unseren Konzernumsatz von geplanten 70 bis 80 Millionen Euro verdoppeln oder das Potenzial bieten, auf diese Größe zuwachsen.“

Balda suche Firmen, die in der Medizintechnik verankert seien, erklärte Oechsle. „Für diese Zukäufe sind wir bereit, auch unsere Barreserve von 190 Millionen Euro zu verwenden.“ Eine reine Fokussierung auf Medizintechnik solle es aber nicht geben. „Ein Drittel unserer Kunden stammt aus anderen Bereichen. Dieses Potenzial werden wir nicht vernachlässigen.“

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.