Im Baugewerbe und im Handel gibt es die meisten Firmenpleiten

Der Rückgang der Firmenpleiten in Deutschland setzt sich fort. Seit 2010 ist die Zahl der Firmenpleiten nicht mehr gestiegen. Die meisten Pleiten gibt es im Handel, im Baugewerbe und bei Freiberuflern.

Im ersten Quartal fiel die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 6,8 Prozent auf 6.156, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. „Zuletzt hatte es im ersten Quartal 2010 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben“, hieß es. Seither sinke die Zahl kontinuierlich (hier).

Die meisten Pleiten gab es im Handel, wozu auch die Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen gezählt wird (mehr hier). Hier wurden 1.181 Fälle registriert. Danach folgen das Baugewerbe (1.027) sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleister (727). Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Amtsgerichte im ersten Quartal auf knapp sechs Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es 5,6 Milliarden Euro gewesen.

Rückläufig ist sind auch die Verbraucherinsolvenzen. Sie nahmen um 4,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2013 auf 22.115 ab.

 

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