GM holt 200.000 Autos aus China zurück in die Werkstätten

Nur einen Tag nach der Meldung über eine mögliche Rückruf-Aktion in den USA kommt die nächste Hiobs-Botschaft für GM. In China müssen 200.000 Autos der Marke von den Straßen geholt werden. Ein Ende der Pannen-Serie ist nicht in Sicht.

Die Opel-Mutter General Motors (GM) muss zusammen mit ihrem chinesischen Partner SAIC Motor etwa 194.000 Autos in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen ist das Modell Excelle GT der GM-Marke Buick, wie die chinesische Verbraucherschutzbehörde am Freitag mitteilte. Bei den betroffenen Wagen kann demnach das Fernlicht unter Umständen nicht auf Abblendlicht umgeschaltet werden. Die Autos seien zwischen Oktober 2009 und Juli 2012 hergestellt worden.

Eine GM-Sprecherin in China bestätigte die Aktion des Gemeinschaftsunternehmens Shanghai General Motors. Eine Verbindung zu den jüngsten Rückrufaktionen des US-Unternehmens gibt es demnach nicht.

GM hat wegen verschiedener Defekte in diesem Jahr weltweit 20 Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen. Im Mittelpunkt steht ein Zündschloss-Defekt, der seit Jahren im Unternehmen bekannt war und zu mindestens 13 Todesfällen geführt hat.

Experten zufolge wird die Zahl der Rückruf-Ationen aufgrund der mangelnden Qualität bei der Produktion vieler Hersteller in Zukunft noch zunehmen (mehr hier).

 

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