Jobboom führt zu Gründerflaute

Das Interesse an Firmengründungen ist einem Magazinbericht zufolge in Deutschland so gering wie nie zuvor. Nach einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags sank vor allem die Zahl der Notgründungen nach einem Jobverlust. Insgesamt liegt die Gründungsquote sieben Prozent niedriger als 2012.

Das Interesse an Firmengründungen ist einem Magazinbericht zufolge in Deutschland so gering wie nie zuvor. Dazu trägt auch die gute Lage am Arbeitsmarkt bei, wie der Focus unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) berichtet. Die Zahl der Notgründungen nach einem Jobverlust sank demnach im vergangenen Jahr deutlich. Insgesamt hätten die Berater der Kammern lediglich rund 235.000 Gespräche mit Existenzgründern geführt. Das seien knapp sieben Prozent weniger als 2012.

„Nach der Fachkräftelücke kommt nun die Unternehmerlücke“, warnte DIHK-Präsident Eric Schweitzer laut Vorabbericht. Er forderte eine Bürokratieabbau sowie Steuererleichterungen für Existenzgründer und Wagniskapitalgeber. „Der Mangel an Eigenkapital ist gerade für vielversprechende High-Tech-Gründungen ein großes Hemmnis“, sagte Schweitzer.

Kommentare

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  1. Lenapilz@web.de sagt:

    Seit letztem November versuche ich mich selbständig zu machen. Und habe dafür eine Existenzberaterin beauftagt so wie einen gut ausgearbeitetn Businessplan zur Bentragung des Existenzgründerzuschusses erstellt.
    Leider wurde dieser abgelehnt, da ich zu interessant ud qualifizier für den Arbeitsmarkt find. Anscheind werden nur Gründer unterstützt, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hätten. – Unverständlich.
    Auf eine Rückmeldung auf meinen Wiederruf, bzw.eine Bestätigung des Eingangs würde mir auch schon ausreichen, warte ich nun auch schon wieder 4 Wochen.

  2. Werner sagt:

    Die Technik- und Unternehmer-Feindlichkeit der Deutschen lässt dich in den Kommentaren der Deutschen-Mittelstands-Nachrichten sehr schön sehen !
    Ein Armuts-Zeugnis für Deutschland !

  3. Maria sagt:

    Geradzu lächerlich, was hier geschrieben wird. Als Kleinunternehemer oder Unternehmensgründer kann man die Kosten gar nicht mehr wuppen, ganz zu schweigen von den Sozialabgaben. Nehmen wir hier nur die Krankenkassenbeiträge. Warum soll man sich das noch antun, wenn man von Vater Staat nur noch geschröpft wird. Dazu die Steuererklärungen, die ausufernde Bürokratie usw. Wir werden eine Dienstleistungswüste werden, da sich Selbstständigkeit nicht mehr lohnt. Es lebe der Bürokratimus, die Krankenkassenlobby der Sozialimus, Kommunismus und die Umverteilung.