Digitalisierung schreitet auch bei Tischlern und Schreinern voran

Das Tischler- und Schreinerhandwerk bleibt auf Erfolgskurs. Für Fridtjof Ludwig, Abteilungsleiter für Marketing und Kommunikation des Bundesinnungsverband Tischler Schreiner Deutschland, gewinnt die Digitalisierung auch im verarbeitenden Gewerbe gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie schätzen Sie die konjunkturelle Lage in Deutschland für 2014 ein?

Auch 2014 bleibt das Tischler- und Schreinerhandwerk auf Erfolgskurs. Die Auftragsbücher sind nach wie vor gut gefüllt, weil Leistungen und Produkte der Branche bei Privat- und Geschäftskunden unvermindert hoch im Kurs stehen.

Laut unserer Frühjahrskonjunkturdaten für die Branche bezeichnet die große Mehrheit der befragten Betriebe, nämlich fast 60 Prozent, ihre aktuelle geschäftliche Situation als gut und etwa 37 Prozent geben ihr immer noch die Note „befriedigend“. Bei gut 95 Prozent der Tischler- und Schreinerbetriebe kann deshalb von einer stabilen geschäftlichen Situation gesprochen werden.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Ist die Euro-Krise Ihrer Meinung nach vorüber? Wenn nein: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für den Mittelstand?

Zumindest die Auswirkungen der Euro-Krise sind mit Blick auf die Zinsentwicklung in Deutschland noch zu spüren. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen und der daraus resultierenden ausgeprägten Anschaffungsneigung beim Kunden – auch gegenüber qualitativ höherwertigen Produkten – scheint das Tischler- und Schreinerhandwerk mit seiner breiten Produktpalette und der Fähigkeit, auf höchstem Niveau individuelle Kundenwünsche zu erfüllen, die passenden Antworten auf die Nachfrage am Markt zu haben.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Welche Innovationen werden in den kommenden Jahren für den Mittelstand besonders wichtig?

Auch im Tischler- und Schreinerhandwerk spielt die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt eine große Rolle. Hier gilt es vorbereitet zu sein und konkurrenzfähig zu bleiben. Unser intensives Branchenmarketing hilft uns in diesem Zusammenhang, die richtigen Weichen zu stellen, um das Tischler- und Schreinerhandwerk aktuell und für die Märkte der Zukunft gut zu positionieren.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Welche Absatzmärkte sind für den Mittelstand im Moment besonders attraktiv?

Hauptabsatzort bleibt im Tischler- und Schreinerhandwerk der Binnenmarkt. Eine Nachfrage für hochwertigste Qualitätsprodukte „made in germany“ gibt es aber auch über die Landesgrenzen hinaus, so dass etliche Tischler- und Schreinerbetriebe auch ein internationales Kundenklientel bedienen.

 

Mehr zur Umfrage gibt es hier:

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Kommentare

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  1. nein sagt:

    das klappt schon bei autos fantastisch.
    Wenn man heute mit rappelnden motor in die werkstatt kommt. Muss ein lehrling erstmal die pc-anschlussbuchse im auto suchen. und wenn dann deise gefunden und angeschlossen wurde muss der pc gestartet werden. dann grosse blicke auf den bildschirm und erstmal im ahndbuch nachblättern was zu tun ist.
    Nun, nicht selten kommt keine oder blöde fehlermeldung. Nun ist erstmal aufregung angesagt und der meister muss gerufen werden.
    Dieser beitet reparaturangebot an. etwa 1000,- euro wirds wohl werden……den PC wieder abzuklemmen und dann nach ratvorschlägen teiel austauschen bis der fehler weg ist.
    Warum der fehler dann weg ist weiss keiner. Vielleicht waren es ja nur lichtmaschinen schleifkohlen für 2 mark 50.. Aber egal, mit sicherheit werden es jetzt mehr als 1000,- sein :-)))

    Deuuuuuuuuuuuuuutschland.