Umsatz steigt: Paypal ist die zentrale Stütze von Ebay

Die Umsatzerlöse von Ebay klettern im zweiten Quartal um 13 Prozent. Dennoch musste Ebay zahlreiche Rückschläge hinnehmen. Bei Googles Suchergebnissen erreicht das Handelsportal nicht mehr die obersten Stellen. Zudem sind Ebay-Kunden nach einem versuchten Datendiebstahl durch einen Cyber-Angriff verunsichert.

Der Online-Händler Ebay hat dank seines Bezahldiensts Paypal den Umsatz gesteigert. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im zweiten Quartal um 13 Prozent auf 4,37 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr, wie der Amazon-Rivale am Mittwoch mitteilte. Damit traf Ebay die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 69 Cent, was die Analystenschätzung um einen Cent toppte. Im nachbörslichen Handel legte die Ebay-Aktie leicht zu.

Paypal gilt als die zentrale Stütze von Ebay. Über den Bezahldienst können Internetnutzer ihre Online-Einkäufe abwickeln. Der Weggang des früheren Paypal-Chefs David Marcus im vergangenen Monat und ein zuvor bekanntgewordener Cyberangriff auf Daten von Ebay-Kunden ließen den Online-Händler allerdings in schwieriges Fahrwasser driften. Hinzu kam ein veränderter Algorithmus des marktbeherrschenden Suchmaschinenbetreibers Google, in dessen Folge Ebay-Inhalte bei den Suchergebnissen deutlich tiefer angezeigt wurden. Dadurch verringerte sich der Verkehr auf der Ebay-Seite schlagartig.

„Das erste Halbjahr war für uns voller Herausforderungen mit einigen Störfeuern“, fasste Finanzchef Bob Swan die Serie von Problemen zusammen. Besonders die Verunsicherung der Kunden durch den Cyber-Angriff und die Änderungen in den Google-Ergebnislisten habe „ einen unmittelbaren und dramatischen Effekt“ auf das alltägliche Geschäft von Ebay gehabt.

Mit Rabatt-Aktionen und verstärkten Marketing-Maßnahmen sollen nun wieder mehr Nutzer auf die Plattform gelockt werden. Für die nächsten Monate zeigt sich Ebay vorsichtig optimistisch. Für das dritte Quartal erwartet das als Internet-Auktionshaus groß gewordene US-Unternehmen Umsatzerlöse von 4,3 bis 4,4 Milliarden Dollar. Analysten kalkulierten hier zuletzt im Schnitt mit 4,4 Milliarden Dollar.

 

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  1. jakob sagt:

    painpal ist nicht nur die stütze, sondern das zugpferd für ihre kriminellen machenschaften per banklizenz und käuferschutz, welches das kriminelle treiben schon fast promotet.
    mal abgesehen vom der faschistischen „zensur“ der gelder, wenn den angelsachsen was nicht passt, siehe wikileaks, vpn provider etc pp.
    übelstes gesocks und ein jeder kann sich schon mal eine vorstellung davon machen, wenn wir in kürze digital geld bekommen…….
    dann ist die jetzige 90%tige versklavung zu 100% komplett und abgeschlossen!