In der Schweiz wird so viel gebaut wie nie zuvor

Investitionen in Neubauprojekte boomen in der Schweiz. Die öffentliche Hand erhöht ihre Investitionen in Neu- und Umbauprojekte. Der Wohnraummangel in der Schweiz hat zu einem starken anstieg des Hochbaus geführt.

Im vergangenen Jahr ist in der Schweiz für eine Rekordsumme von 63,1 Milliarden Franken gebaut worden. Die Bauausgaben „stiegen im Jahr 2013 nominal um 1,8 Prozent auf 63,1 Milliarden Franken. Die Ausgaben in öffentliche Unterhaltsarbeiten gingen um 3,6 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken zurück. Die Bauinvestitionen, also jene Bauausgaben ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten, stiegen nominal um 2,3 Prozent auf 57,8 Milliarden Franken“, teilt das BFS mit.

Die größere Anzahl von Neubauten und Hochbauten treibt den Anstieg der Ausgaben in die Höhe.

Die Investitionen in Neubauprojekte nahmen im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf 38 Milliarden Franken zu und die Investitionssumme in Umbauprojekte stieg gegenüber dem Jahr 2012 um 0,2 Prozent auf 19,8 Milliarden Franken. Die privaten Auftraggeber investierten mehr in den Neubau (+3,9%), jedoch weniger in den Umbau (-0,2%). Die öffentlichen Auftraggeber erhöhten ihre Investitionen sowohl in Neubauprojekte (+2%), wie auch in Umbauprojekte (+0,8%).

Die Investitionen in Hochbauprojekte nahmen im Jahresvergleich nominal um 3,1 Prozent auf rund 47,3 Milliarden Franken zu. Die Investitionssumme in Tiefbauprojekte sank im Jahresvergleich um 0,9 Prozent auf das Niveau von 10,6 Milliarden Franken. Die privaten Auftraggeber erhöhten die Investitionen sowohl in den Hochbau (+2,8%) wie auch in den Tiefbau (+0,6%). Die öffentlichen Auftraggeber investierten ebenfalls mehr in Hochbauprojekte (+5,1%), jedoch weniger in Tiefbauprojekte (-1,2%).

Die Investitionen der im Bau befindlichen Bauprojekte betragen am Stichtag 31.12.2013 insgesamt 102,2 Milliarden Franken für die Folgejahre (-7,8% gegenüber dem Vorjahresstichtag). Ein Stopp des Baubooms ist nicht in Sicht. Der Arbeitsvorrat erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls leicht und umfassen ein Volumen von (42,7 Milliarden Franken).

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