Nach Absturz von MH17: Malaysia Airlines steht vor Konkurs

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines steht vor dem Konkurs. Die Fluglinie hatte innerhalb weniger Monate mit den Flügen MH370 und MH17 zwei Maschinen auf höchst mysteriöse Weise verloren. Analysten plädieren für eine komplette Privatisierung der Gesellschaft.

Die wirtschaftliche Zukunft der Fluggesellschaft Malaysia Airlines ist kritisch. Nach der zweiten Flugkatastrophe ist das Kundenvertrauen in die Gesellschaft massiv abgesunken. Sogar ein baldiger Konkurs ist denkbar. In den vergangenen Jahren ist der Marktwert von Malaysia Airlines um mehr als 40 Prozent gesunken.

„Die malaysische Regierung muss die Fluggesellschaft explizit und massiv unterstützen“, zitiert BBC den Leiter der Luftfahrt bei der DVB Bank, Bertrand Grabowski.

Nach Angaben von Investment-Analysten sei das wichtig, um das kurzfristige Überleben der Gesellschaft zu sichern. Die staatliche Investment-Gesellschaft Khazanah Nasional hält 70 Prozent der Anteile der Gesellschaft. Sie hat in den vergangenen Jahren über eine Milliarde US-Dollar in Malaysia Airlines investiert.

Der Luftfahrt-Partner der international tätige Wirtschaftskanzlei Bird & Bird, Leo Fatterini, fordert eine Privatisierung von Malaysia Airlines. Ein Zusammenschluss mit einer ausländischen Gesellschaft wie zum Beispiel Eithad Airways sei ebenfalls denkbar, um die Zukunft der Fluggesellschaft zu sichern, zitiert Voice of America Fatterini.

Am Donnerstag wurde ein Passagier-Flugzeug der Malaysian Airlines ist über der Ukraine abgeschossen. Die Urheber des Abschusses wurden noch nicht ermittelt.

Im März stürzte ein Passagierflugzeug der selbigen Gesellschaft im südindischen Ozean ab. Flug MH 370 ist bis zum heutigen Tage spurlos verschwunden. Flugexperten sagen, dass es schon sehr ungewöhnlich sei, dass ein und dieselbe Airline innerhalb weniger Monate von zwei solch rätselhaften Tragödien heimgesucht werde.

Kommentare

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  1. Angsthase sagt:

    Da sind wohl die Statistiker gefragt um die Eintrittswahrscheinlichkeit zu berechnen, das von etwas mehr als 1.200 gebauten Boing 777, 13 Maschinen dieses Typs bei Malasian flogen, es seit 1994 zu 5 großen Schäden / Verlusten bei diesem Modell kam, es so gut wie keine Toten mit diesem Flugzeugtyp früher gab, jetzt aber innerhalb von 4 Monaten bei einer Fluggesellschaft zu 2 Totalausfällen kam. Die Maschinen in einem ordentlichen Wartungszustand waren und offensichtlich die Einwirkungen von aussen stattgefunden haben.

    Bei dem ersten Fall soll ja die Maschine laut bestimmten Berichten nach dem Abschalten der Transponder und des elektrischen Equipments unter Volllast ja eine Höhe von etwa 16km erreicht haben, um dann anschliessend im Tiefflug für Airliner nach Westen genau entlang der Kontrollzonengrenzen zu entkommen. Warum ist der Flieger nach Übernahme auf diese Höhe gestiegen bzw. wurde dort hin gebracht?

    Das ganze ergibt nur dann einen Sinn wenn in dieser Höhe die Druckschleusen des Flugzeugs geöffnet werden um die letzte Maus in diesem Flugzeug nicht nur ersticken zu lassen. Das Hauptproblem in dieser Höhe ist das ein Druckanzug zum Überleben benötigt wird da ansonsten unangenehme Dinge mit dem eigenen Körperblut passieren.