Pharmakonzern Boehringer Ingelheim treibt Sparprogramm voran

Der deutsche Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim möchte Einsparungen vornehmen. Auslöser dieser Entscheidung soll nach Angaben des Unternehmens der steigende Preisdruck und die erschwerte weltweite Konkurrenz-Situation sein. Die Mitarbeiter fürchten um ihre Arbeitsplätze.

Deutschlands zweitgrößter Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim will seine Kosten deutlich senken. Der Konzern habe sich das Ziel gesetzt, insgesamt 15 Prozent in Deutschland einzusparen, erklärte eine Sprecherin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht.

„Boehringer Ingelheim reagiert mit einem Maßnahmenpaket auf die großen Veränderungen auf dem Pharmamarkt: Der Preisdruck steigt, der Zugang zu Märkten wird schwieriger, die Konkurrenz-Situation verschärft sich weltweit.“ Ziel sei es, Mittel zu schaffen, um neue Produkte einzuführen und weiter zu investieren.

Der Zeitung zufolge hat das Unternehmen bereits einen qualifizierten Einstellungsstopp in Deutschland verhängt. In einer Mitarbeiterzeitung sei auch die Rede davon, dass die Zahl der Angestellten sinken soll. Dies habe das Unternehmen jedoch am Wochenende nicht bestätigen wollen.

Kommentare

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  1. Jupp Hirsenkoetter sagt:

    Da ist so ein Kurt Beck auf der Payroll!
    Denn kann man bestimmt alternativlos einsparen…..!

    Der Herr Beck kan dann @ der Nuerburgring GmbH anheuern, als Streckenposten auf der Suedschleife…. fuer die EIFEL-BAGGER-RALLEY ….

  2. PeppermintPatty sagt:

    Es ist dringenst erforderlich, Personalkosten einzusparen. Gleichzeitig müssen Gespräche mit den Krankenkassen geführt werden, um endlich eine gerechte Entlohnung für die Pharmazie zu erhalten. Es kann schließlich nicht angehen, daß die Aktionäre ständig draufzahlen
    *Ironie *

    • Peppermint ist eine Tablette sagt:

      Boehringer ist ein Familienunternehmen und hat als GmbH keine Aktionäre.