Siemens will Offshore-Windstrom deutlich billiger machen

Siemens will Strom aus Windparks auf dem Meer deutlich billiger machen. Bis 2020 sollen die Kosten für Strom aus Offshore-Anlagen auf weniger als zehn Cent pro Kilowattstunde sinken, sagte Markus Tacke, Chef der Windsparte des Industriekonzerns,

Siemens will Strom aus Windparks auf dem Meer deutlich billiger machen. „Unser Ziel ist ganz klar, bis 2020 die Kosten für Strom aus Offshore-Anlagen auf weniger als zehn Cent pro Kilowattstunde zu senken“, sagte Markus Tacke, Chef der Windsparte des Industriekonzerns, dem Handelsblatt.

Das seien rund 40 Prozent weniger als heute. Sparen wolle Tacke unter anderem bei den Fundamenten und Rotorblättern sowie beim Anschluss der Windkraftanlagen. „In Kürze werden wir eine neue Lösung vorstellen, um Windparks auf dem Meer ans Stromnetz anzuschließen“, kündigte Tacke an. 

Kommentare

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  1. hackbichl sagt:

    @Rudolf Steinmetz, wer nichts weiß, muß alles glauben. Delta G ist gleich Delta H – T * Delta S, wer rechnen kann ist klar im Vorteil. Die einzig wahre „grüne Energie“ ist die Geothermie, nur sie wird so gut wie nicht in Deutschland angewendet, außer in Neustadt Glewe.

  2. hackbichl sagt:

    Selten soviel Unsinn gelesen, die Vogelschredderanlagen sind energetisch, als auch ökonomisch völlig unsinnig. Diese Technik vernichtet Arbeitsplätze und gehört in`s 17.Jahrhundert. Man kann nur hoffen, daß der Windwahn Herrn Tacke hinwegfegt und dieser Ökowahnsinn in Deutschland endlich beendet wird.

    • Rudolf Steinmetz sagt:

      Nicht alles was alt ist, ist auch schlecht. Die Schwäche von Siemens liegt im Sparten-Denken und der daraus resultierenden Unfähigkeit, eines ganzheitlichen Systemdenkens – das gibt es nur auf hübschen Broschüren und WebSites. Bis heute hat es die Münchener Elektrobank nicht geschafft, virtuelle Kraftwerke anzubieten für das regionale Energie-Management. Es sind dann wiederum Mittelständler, die dafür wichtige Komponenten anbieten, siehe „Stromspeicher im Zeitalter der Erneuerbaren Energien“: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42387/1.html

      • hackbichl sagt:

        Selbstverständlich ist nicht alles, was alt ist schlecht! z.B. die gute Kernenergie oder die Fischer-Tropschsynthese, nur alles was „Öko“ ist, ist absolut unsinnig, weil demagogisch und nicht nachhaltig! Auch diese Energiespeicher sind völlig unsinnig, denn jede Energieumwandlung vernichtet Energie und senkt den Wirkungsgrad. Alle Ökospinneranlagen verbrauchen in ihrer Herstellung mehr Energie, als sie in ihrer Gesamtlaufzeit wieder produzieren, die Energiebilanz ist absolut negativ, deshalb alle Brenngläser und Vogelschredderanlagen sofort auf den Müll, ganz zu schweigen von den großen Umweltschäden dieser Wahnideologenanlagen.

        • mafalda sagt:

          Für den Offshorepark alpha-ventus gibt es eine sehr detailierte Studie, in der nachgewiesen wird, dass die zur Errichtung (und zur Entsorgung) des Parks notwendige Energie von dem Park bereits innerhalb eines Jahres wieder erzeugt wurde. Von fossilen Kraftwerken kann man so etwas nicht behaupten, da dort für jede kWh Strom erneut ein mehrfaches an fossiler Energie eingesetzt werden muss.
          Übrigens, wenn man die Auswirkungen von unterschiedlichen Technologien vergleichen will, dann kann man das natürlich aufgrund von eigenen Meinungen, vielleicht auch Vorurteilen oder Ideologien machen. Wenn es auch etwas objektiver und wissenschaftlicher sein darf, macht man eine Ökobilanz.

          • Rudolf Steinmetz sagt:

            @hackbichl Notabene: ein Fundamentalist ist einer, der KEIN Fundament hat!

          • Haubichl sagt:

            mafalda, diese angebliche Studie ist einfach schlicht falsch. Rechnen sie einfach nur mal nach wie hoch die Enthalpie für das Kalkbrennen für 40000 Kubikmeter Beton ist. Dann schauen sie auf die Gesamtlaufzeit des Vogelschredder und dessen Wirkungsgrad. Dann wird klar, das die Ökolobby hochdreist gelogen hat, wie im Fall Prokon sich die Sache ja auch manifestiert hat. Nicht alles glauben, selber nachdenken & vor allen Dingen nachrechnen. Man kann nur der Studie glauben, die man selbst gefälscht hat.