Ukraine: Poroschenko beordert Panzer und Raketenwerfer nach Mariupol

Die Regierung in Kiew scheint die Waffenruhe nutzen zu wollen, um sich militärisch neu zu gruppieren: Präsident Poroschenko beorderte Panzer und Raketenwerfer in die von den Rebellen bedrohte Stadt Mariupol. Poroschenko sagt, „der Feind" werde „eine vernichtende Niederlage erleiden“.

Reuters meldet:

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Bewohnern Mariupols bei einem Besuch der Front-Stadt seine Unterstützung im Kampf gegen prorussische Separatisten zugesichert. “Dies ist unser ukrainisches Land und wir werden es niemanden überlassen”, erklärte er am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter nach seinem Eintreffen in der strategisch wichtigen Hafenstadt im Südosten der Ukraine. Er habe militärische Verstärkung zur Verteidigung der 500.000-Einwohner-Metropole angeordnet in Form von Panzern und Raketenwerfern. Außerdem werde der Luftraum überwacht. “Der Feind wird eine vernichtende Niederlage erleiden.”

Mariupol ist eine der größten Städte in einem von den Rebellen beanspruchten Gebiet. In der Region gilt zwar seit Freitag eine Waffenruhe, die allerdings nach Einschätzung der OSZE instabil ist. So wurden in Mariupol am Wochenende nach Regierungsangaben bei einem Rebellenangriff eine Frau getötet und vier Menschen verletzt. Die Separatisten waren bereits vor Eintreten der Feuerpause auf die Stadt vorgerückt.

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  1. Rudolf Steinmetz sagt:

    Ich schliesse mich vollinhaltlich Konstantin Weckers Wut-Ausbruch gegen die Kriegs-Hysterie an: „Ja, ich bin ein Putin-Versteher!“: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/09/504551/wut-ausbruch-von-konstantin-wecker-ja-ich-bin-ein-putin-versteher/