Bundeswehr-Eurofighter: Flugzeit wegen „Herstellungsfehler“ halbiert

Der Eurofighter Hersteller warnt vor Fehlern an den Kampfjets der Bundeswehr. Diese könnten Medienberichten zufolge zur Instabilität des Flugzeuges führen. Die Bundeswehr hat die Abnahme neuer Jets gestoppt und muss die Einsatzzeit der flugtüchtigen Jets jetzt halbieren.

Die Bundeswehr sieht sich einem Medienbericht zufolge mit neuen Problemen beim Kampfflieger Eurofighter konfrontiert. Nach Informationen von Spiegel Online warnte der Eurofighter-Hersteller, dass am Rumpf-Hinterteil des Jets „Herstellungsfehler an einer großen Zahl von Bohrungen“ entdeckt worden seien. Die Mängel könnten möglicherweise zur Instabilität des Flugzeugs führen. Daher habe das Unternehmen allen Abnehmerländern geraten, den Eurofighter weniger als bisher einzusetzen und die jährliche Flugzeit auf 1500 Stunden zu halbieren.

Wegen des Mangels habe die Bundeswehr die Abnahme von neuen Eurofighter-Jets gestoppt, hieß es in dem Bericht am Mittwoch unter Berufung auf ein Schreiben von Verteidigungsstaatssekretär Ralf Brauksiepe an den Haushaltsausschuss. Für die Flugsicherheit der deutschen Eurofighter bestehe bisher allerdings keine Gefahr. Der Einsatzbetrieb der Kampfflugzeuge sei „weiterhin sichergestellt“.

Von den 109 Eurofightern der Bundeswehr können derzeit nur 42 eingesetzt werden. Die gravierenden Ausrüstungsmängel und Pannen in der Bundeswehr haben heftige Debatten ausgelöst und belasten die schwarz-rote Regierungskoalition.

Kommentare

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  1. hugin sagt:

    KEIN WUNDER BEI DIESEM OBERKOMMANDO
    Der letzte Minister Darabosch war „Wehrdienst-Verweigerer“! Trotz fehlender Finanzen muss das Bundesheer bei jedem Negeraufstand dabei sein., anstatt die Grenzen vor Asylanten, Asylbetrügern und kriminellen Ausländer zu schützen.

  2. Jens_de sagt:

    Warum regt sich denn alles so auf? Offensichtlich sind die Probleme schon lange Zeit bekannt gewesen. Nur unserer Ministerin nicht. Die ist wieder im Nebel rumgelaufen und will noch auf der ganzen Welt Einsätze starten.

    Eine Idee an unsere Regierung: Liefert doch unsere Militärtechnik an die IS. Dann geht der Krieg in IRAK und Syrien automatisch zu Ende. Spätestens dann, wenn kein Flugzeug mehr starten will und sich kein Panzer mehr bewegt. Unsere Maschinengewehre haben ja ebenfalls im Einsatz versagt.
    Mit Russland haben wir es ja leider nicht mehr. Putin hätte uns vielleicht mit ein paar MIG’s, Kalaschnikows und russischen Panzern ausgeholfen. Die sind zwar auf einem veralteten technischen Stand. Aber … sie funktionieren !

  3. Werner sagt:

    Naja , mehr als Autos (typischerweise 4-Cylinder ) können die Deutschen ja eh nicht herstellen .

  4. Schmidt sagt:

    Da wird es ja mal Zeit die Kriegsminister einzusperren

  5. Flori sagt:

    Es scheint so als habe die Bundeswehr nur noch veralteten Schrott als Ausrüstung. Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Panzer, Gewehre sind nicht einsatzfähig, ihr Funktionieren ist aber quasi die Lebensversicherung bei einem Kriegseinsatz. Das schlimme daran ist, dass unsere Politiker die eigenen Soldaten in gefährliche Einsätze in aller Welt schicken, obwohl ihnen die Probleme seit langer Zeit bekannt sind. Das ist verbrecherisch! Die Bundeswehr ist nicht einmal in der Lage unsere Soldaten aus Afghanistan mit eigenen Flugzeugen auszufliegen. Eine Schande, für unser Land und unsere grosskotzige Politik! Als Soldat würde ich mich weigern, Einsätze mit solcher Schrottausrüstung anzutreten.