Forscher erhalten Physik-Nobelpreis für LED-Leuchtdioden

Die LED-Erfinder Isamu Akasaki und Hiroshi Amano aus Japan erhalten den Physik-Nobelpreis. Sie haben zusammen mit dem Amerikaner Shuji Nakamura mit ihrer Entwicklung zur Schonung der Ressourcen beigetragen.

Der Physik-Nobelpreis geht an die japanischen Wissenschaftler Isamu Akasaki und Hiroshi Amano sowie den Amerikaner Shuji Nakamura für die Entwicklung von LED-Leuchtdioden. Da weltweit ein Viertel der Elektrizität für Beleuchtung verbraucht werde, trügen die energiesparenden LED-Leuchtmittel zur Schonung der Rohstoffe bei, erklärte die Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm. Akasaki forscht an der Meijo-Universität in Japan, sein Kollege Amano ist Professor an der Universität von Nagoya. Der in Japan geborene Nakamura forscht an der University of California in Santa Barbara.

Der Preis ist mit acht Millionen Schwedischen Kronen dotiert, etwa 880.000 Euro. Er wird wie alle Nobelpreise am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, überreicht.

Der Medizin-Nobelpreis ging an drei Forscher für die Analyse des Orientierungssinns.

Kommentare

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  1. Werner sagt:

    Aber leider garkeine deutsche Erfindung !

    mfg. Werner

  2. Querleser sagt:

    Der Nobelpreis wurde nicht für die Erfindung von LED-Leuchtdioden vergeben. Es gibt nämlich keine LED-Leuchtdioden. Die Abkürzung LED steht für Light Emitting Diode also kurz LED oder Leuchtdiode.
    Der Physik-Nobelpreis wurde für die Erfindung der *blauen* LED vergeben! Bitte also den Artikel entsprechend korrigieren!