Deutscher Physiker Stefan Hell erhält Chemienobelpreis

Für seine Forschungen zur optischen Chemie erhält der deutsche Physiker Stefan Hell den Chemie-Nobelpreis. Seine Arbeiten hätten die optische Mikroskospie in die Nanodimension geführt.

Der deutsche Physiker Stefan Hell hat zusammen mit den amerikanischen Wissenschaftlern Eric Betzig und William Moerner den diesjährigen Chemie-Nobelpreis gewonnen. Ausgezeichnet wurden der Göttinger Forscher und die beiden US-Wissenschaftler für Forschungen zur optischen Mikroskopie. „Ihre bahnbrechenden Arbeiten haben die optische Mikroskospie in die Nanodimension geführt“, begründete die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch die Entscheidung. Der Preis ist mit acht Millionen Schwedischen Kronen dotiert, das sind etwa 880.000 Euro. Er wird wie alle Nobelpreise am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, überreicht.

Der diesjährige Physik-Nobelpreis war zuvor bereits an die japanischen Wissenschaftler Isamu Akasaki und Hiroshi Amano sowie den Amerikaner Shuji Nakamura für die Entwicklung von LED-Leuchtdioden gegangen.

Den Medizin-Nobelpreis erhielten der US-britische Hirnforscher John O’Keefe und seine norwegischen Kollegen May-Britt Moser und Edvard Moser für ihre Beiträge zur Erforschung des menschlichen Orientierungssinns.

 

 

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  1. Rudolf Steinmetz sagt:

    Die Nano-Euphorie wird sich bitter rächen, denn niemand kann ihre Risiken einschätzen. Auf die Wissenschaftler ist kein Verlass „weil berufsmässige Naturwissenschaftler nur ein beschränktes Sehvermögen besitzen, und man ihnen deshalb nicht gestatten sollte, frei über die Menschheit einherzufahren, denn während ihre Augen auf das (scheinbar) Höchste geheftet sind, stoßen sie mit dem Niedrigsten zusammen, siehe Erwin Chargaff, Das Feuer des Heraklit, Skizzen aus einem Leben vor der Natur, 5.Stuttgart 1981: http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Chargaff gleichlautend Ivan Illich: http://
    de.wikipedia.org/wiki/Ivan_Illich