Österreichs Mittelstand wächst auch während der Krise

Eine Leistungsüberprüfung der kleinen und mittelgroßen Unternehmen in der EU bescheinigt dem Mittelstand in Österreich gute Noten. Die Zahl der Betriebe ist 2013 sogar um weitere 19.000 auf mehr als 307.000 gestiegen. Die Zahlen haben sich seit 2008 verbessert. Österreichs Mittelstand ist also auch in der Finanzkrise weiter gewachsen.

Österreichs KMU-Sektor ist auch während der Krise weiter gewachsen. Die Zahl der Betriebe ist 2013 sogar um weitere 19.000 auf mehr als 307.000 gestiegen, die zusammen rund 90.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen haben. Das ist das Ergebnis der KMU-Leistungsüberprüfung.

Im Rahmen der jährlich von der Europäischen Kommission veröffentlichten KMU-Leistungsüberprüfung werden die Fortschritte der europäischen Länder bei der Umsetzung des Small Business Act (SBA) einer Analyse unterzogen. Ziele sind die Schaffung gleicher Bedingungen für die KMU in der gesamten EU und die Verbesserung des administrativen und rechtlichen Rahmens, die Freisetzung des ganzen Potenzials der KMU und die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum.

Die Gruppe der Spitzenreiter im Mittelstand umfasst Deutschland, Österreich, Schweden, Belgien, Malta, Luxemburg, das Vereinigte Königreich und Frankreich. „In dieser Gruppe haben sich die Werte für Beschäftigung und Wertschöpfung in den KMU vollständig erholt und sogar die Ergebnisse des Jahres 2008 übertroffen“, wie die EU-Kommission mitteilt.

„Es sind unsere mittelständischen Betriebe, die Arbeitsplätze sichern und schaffen, die 100.000 Jugendlichen mit der Lehre im Betrieb eine fundierte Ausbildung geben und die mit ihren Steuern- und Abgaben zum Großteil unser Sozialsystem finanzieren“, sagt Nationalrat und Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Peter Haubner (ÖVP).

Haubner fordert eine weitere Entlastung des Österreichischen Mittelstands. Kleine und Mittelbetriebe seien der Erfolgsgarant Österreichs.

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