VW-Chef: Sparprogramm könnte Leiharbeiter treffen

Bei seinem Milliarden-Sparprogramm könnte Volkswagen auch Arbeitsplätze streichen. Das könnte vor allem die Leiharbeiter treffe, so VW-Chef Winterkorn. Zudem werden einzelne Modelle aus der Produktion genommen.

Bei seinem Milliarden-Sparprogramm könnte Europas größter Autokonzern Volkswagen auch Arbeitsplätze streichen. VW werde zwar kein Stammpersonal abbauen, sagte Vorstandschef Martin Winterkorn dem Spiegel. Zugleich machte er aber deutlich: „Vielleicht werden wir weniger Leiharbeiter einsetzen.“

VW habe bei der Produktivität noch Nachholbedarf gegenüber den wichtigsten Konkurrenten. Das erklärte Sparziel von fünf Milliarden Euro solle auch dadurch erreicht werden, dass wenig gefragte Sonderausstattungen und sogar ganze Modellvarianten wegfallen. „Es wird nicht jedes Modell einen Nachfolger bekommen“, sagt Winterkorn und verwies auf das wenig erfolgreiche Cabrio-Modell Eos.

Kommentare

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  1. McBiehl sagt:

    Ich denke VW ist auf dem Gipfel des Erfolges, bester Konzern der Welt, die Autos sind das beste was es gibt, ein Mensch ist dagegen nichts wert. Und jetzt gilt es nur für letzteres ?

    Ein richtiger VW ist nunmal der VW Golf 2, alles andere fährt mit dem Dacia Effekt. Hauptsache billig, und natürlich muss es dazu noch billiger werden.

    Man kann nur Froh sein, wenn man kein VW fahren muss. Die anderen sind nicht besser, aber zumindest nicht so Arrogant. Wobei ja auch die Arroganz zu den Psychischen Krankheiten zählt.

    Solche Manager allein sind es wert, eine Dacia Basis zu kaufen.

  2. SoWieSo sagt:

    Vor kurzem tönte es noch aus allen Rohren: „Wir brauchen Facharbeiter“ ! Nun folgt die Kehrtwende…

    • manuel sagt:

      @sowieso

      die suchen keine facharbeiter, sondern „arbeiter“ die bereit sind unterm strich für 6,50 (8,50 + unbez überstd) zu arbeiten und spätestens mit 65 mit tabletten ruhig gestellt oder eingebuddelt werden können.