Schweizer haben das größte Pro-Kopf-Vermögen weltweit

Die Schweizer haben ein durchschnittliches Pro-Kopf-Wachstum von 581.000 Dollar. Mehr als jede andere Nation. Auf Platz zwei liegen die Australier, gefolgt von den Norwegern und den US-Amerikanern. In der Global Wealth Studie der Credit Suiss besitzt im Schnitt jeder Erwachsene Vermögenswerte von 56.000 Dollar. Das Vermögen ist sehr ungleichmäßig in der Welt verteilt

Trotz der in wichtigen Märkten lahmenden Konjunktur sind die weltweiten Privatvermögen einer Studie zufolge in den vergangenen zwölf Monaten um gut acht Prozent gestiegen. Im Schnitt besaß jeder Erwachsene zur Jahresmitte Finanzanlagen und Immobilien im Wert von 56.000 Dollar, wie die Großbank Credit Suisse in ihrem am Dienstag veröffentlichten Global Wealth Report schätzt.

Weiterhin am besten geht es mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen von 581.000 Dollar den Schweizern, gefolgt von den Australiern, Norwegern und Amerikanern. Die Schweiz profitiert dabei vom hohen Anteil Superreicher: In dem Land leben 2.434 Personen mit einem Vermögen von mehr als 50 Millionen Dollar. An der Spitze stehen auch hier die USA, wo fast die Hälfte der weltweit gut 128.000 sogenannten „Ultra High Net Worth Individuals“ zu Hause ist. In Deutschland sind es 5548, womit das Land hinter China auf Platz drei liegt.

Das Vermögen ist sehr ungleichmäßig in der Welt verteilt: Weniger als ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt 44 Prozent des Reichtums. Dem stehen 70 Prozent gegenüber, die sich lediglich knapp drei Prozent des Gesamtwerts teilen.

Insgesamt summierten sich die Vermögen weltweit auf 263 Billionen Dollar und liegen damit 39 Prozent über Tiefstwert aus dem Jahr 2008, zum Höhepunkt der Finanzkrise. Die Verfasser der Studie rechnen mit einem weiteren Zuwachs auf insgesamt 369 Billionen Dollar im Jahr 2019. Knapp zehn Prozent des Vermögens dürften in fünf Jahren alleine in China liegen. Die Spitzenstellung der USA, wo dann die Marke von 114 Billionen Dollar überschritten werden dürfte, sehen die Autoren nicht gefährdet.

Kommentare

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  1. Deutschland wehr Dich sagt:

    Zu Deutschlands pro Kopf Vermögen wurde im Beitrag nichts gesagt.
    Es ist wahrscheinlich von einem niedrigen Level aus geschrumpft.
    Geht ja auch nicht anders, da die Deutschen scheinbar den Rest der Welt subventionieren. Dafür sind unsere Abgaben am Höchsten.

    Wehrt euch !

  2. Ecke sagt:

    ² Das Vermögen ist sehr ungleichmäßig in der Welt verteilt“
    Wie wahr; wie wahr. Bei mir ist auch nix angekommen. Kann durchaus sein das der Staaat was damit zu tun hat – bei ca. 55 % Abgaben.

  3. Flori sagt:

    Warum haben die Schweizer das grösste Vermögen?
    Die Antwort darauf ist einfach:
    Die Schweizer sind souverän und nicht fremdbestimmt, sie sind nicht in der EU, sie haben keinen Euro und keine EZB, sie haben die stabilste Währung der Welt, sie sind nicht in der Nato, sie haben eine echte Demokratie mit Volksabstimmungen und dadurch sind sie dem eigenen Volk verpflichtet um wiedergewählt zu werden, sie kontrollieren ihre Staatsgrenzen, sie lassen sich nicht durch Masseneinwanderung unterwandern und ausbeuten, sie haben eine patriotische Grundeinstellung, sie sind verlässlich und vertrauenswürdig.
    Das sind die Hauptgründe für den Wohlstand der Schweizer.

  4. Durchschnitts-Schweizer sagt:

    Merke nichts davon!

  5. Klaus-Jürgen Haag sagt:

    Wenn morgen alle Gauner ihre Konten plündern, dann ist die Schweiz das Armenhaus Europas! Darüber sollte man sich gelegentlich Gedanken machen.

    • Eidgenosse sagt:

      Na, na, mal nicht übertreiben. Für euch Deutsche langst noch allemal.

      • gfb sagt:

        Wenn das globale Finanzsystem kollabiert ist die Schweiz ebenfalls bankrott!Ohne das externe Kapital ist die Schweiz nur ein Dorf.

    • Alois Jäger sagt:

      Das trifft den Nagel genau auf den Kopf. In der Schweiz wohnt die Weltelite der Unterwelt. Das hebt den Durschschnitt in den Himmel.

    • gfb sagt:

      Die haben wahrscheinlich das in der Schweiz geparkte Vermögen der Ausländer mitgezählt. Das zum Thema Statistiken.